Altenpfleger: Gehalt & Verdienst 2026
Was verdient ein Altenpfleger in Deutschland? Durchschnitt, Einstieg, Entwicklung nach Erfahrung sowie Unterschiede nach Bundesland und Stadt.
Zuletzt aktualisiert:
Gehalt nach Bundesland
| Bundesland | Ø Gehalt / Jahr | vs. Schnitt |
|---|---|---|
| Bayern: Altenpfleger-Gehalt | 54.713 € | -4 % |
| Baden-Württemberg: Altenpfleger-Gehalt | 58.465 € | +3 % |
| Hamburg: Altenpfleger-Gehalt | 57.884 € | +2 % |
| Hessen: Altenpfleger-Gehalt | 54.203 € | -5 % |
| Berlin: Altenpfleger-Gehalt | 53.637 € | -6 % |
| Nordrhein-Westfalen: Altenpfleger-Gehalt | 59.300 € | +4 % |
| Bremen: Altenpfleger-Gehalt | 60.518 € | +6 % |
| Rheinland-Pfalz: Altenpfleger-Gehalt | 56.837 € | +0 % |
| Niedersachsen: Altenpfleger-Gehalt | 56.157 € | -1 % |
| Schleswig-Holstein: Altenpfleger-Gehalt | 53.523 € | -6 % |
| Saarland: Altenpfleger-Gehalt | 56.185 € | -1 % |
| Brandenburg: Altenpfleger-Gehalt | 55.081 € | -3 % |
| Sachsen: Altenpfleger-Gehalt | 56.100 € | -1 % |
| Sachsen-Anhalt: Altenpfleger-Gehalt | 56.355 € | -1 % |
| Thüringen: Altenpfleger-Gehalt | 57.502 € | +1 % |
| Mecklenburg-Vorpommern: Altenpfleger-Gehalt | 56.525 € | -1 % |
Gehalt nach Stadt
| Stadt | Ø Gehalt / Jahr | vs. Schnitt |
|---|---|---|
| München: Altenpfleger-Gehalt | 55.704 € | -2 % |
| Frankfurt am Main: Altenpfleger-Gehalt | 53.906 € | -5 % |
| Hamburg: Altenpfleger-Gehalt | 57.884 € | +2 % |
| Berlin: Altenpfleger-Gehalt | 53.637 € | -6 % |
Gehalt als Altenpfleger
Gehalt in der Altenpflege: Verdienst in Pflegeheim und ambulanter Langzeitpflege inklusive Schichtzulagen. Die Ausbildung ist heute Teil der generalistischen Pflegeausbildung zum Pflegefachmann – hier finden Sie die Zahlen speziell für die Langzeitpflege.
Das durchschnittliche Bruttogehalt als Altenpfleger liegt bei 56.665 € pro Jahr. Beim Berufseinstieg sind es rund 36.500 €, mit mehrjähriger Erfahrung bis zu 51.000 €. Typischer Zugang: Ausbildung. Berechnen Sie Ihr Nettogehalt mit dem Brutto-Netto-Rechner.
Ausbildung & Berufseinstieg
Der Zugang erfolgt über die dreijährige, generalistische Pflegeausbildung zum Pflegefachmann beziehungsweise zur Pflegefachfrau, die schulische Ausbildungsanteile an einer Pflegeschule mit praktischen Einsätzen in Krankenhaus, Altenpflege und ambulanter Pflege kombiniert. Im letzten Ausbildungsdrittel kann ein Vertiefungseinsatz in der Altenpflege gewählt werden.
Wer sich für die Vertiefung in der Langzeitpflege entscheidet, arbeitet nach dem Abschluss überwiegend in Pflegeheimen, Senioreneinrichtungen oder der ambulanten Altenpflege. Die Ausbildung ist dual organisiert und wird durchgehend vergütet; ein Quereinstieg ist über die einjährige Pflegehelferausbildung mit anschließender Aufstiegsqualifizierung ebenfalls möglich.
Karriereverlauf & Gehaltsentwicklung als Altenpfleger
Das Gehalt in der Altenpflege hängt maßgeblich von der Tarifbindung des Arbeitgebers ab: Kommunale und kirchliche Träger zahlen häufig nach TVöD oder den kirchlichen AVR-Tarifen deutlich mehr als private, nicht tarifgebundene Einrichtungen. Hinzu kommen Zuschläge für Schicht-, Nacht-, Sonntags- und Feiertagsarbeit, die den tatsächlichen Verdienst spürbar erhöhen können.
- 1
Berufseinstieg
34.000 € – 39.000 €0–2 JahreExaminierte Pflegefachkraft im Schichtdienst, grund- und behandlungspflegerische Aufgaben unter Anleitung.
- 2
Mit Berufserfahrung
39.000 € – 45.000 €2–6 JahreSelbstständige Übernahme eines Wohnbereichs im Schichtdienst, Anleitung von Auszubildenden und Pflegehelfern.
- 3
Erfahrene Pflegefachkraft
45.000 € – 53.000 €6–12 JahreZusätzliche Qualifikationen (z. B. Palliative Care, Wundmanagement) oder stellvertretende Wohnbereichsleitung.
- 4
Pflegedienstleitung
53.000 € – 65.000 €12+ JahreLeitung des Pflegedienstes einer Einrichtung mit Personal-, Dienstplan- und Budgetverantwortung nach entsprechender Weiterbildung.
Fachweiterbildungen etwa in Palliative Care, Wundmanagement oder gerontopsychiatrischer Pflege erhöhen die Verantwortung und das Gehalt spürbar. Der klassische Aufstiegsweg führt über die Wohnbereichsleitung bis zur Pflegedienstleitung, die eine gesonderte Weiterbildung voraussetzt. Angesichts des anhaltenden Fachkräftemangels in der Pflege verbessern sich Verhandlungsposition und Gehälter kontinuierlich, zusätzlich sorgt der gesetzliche Mindestlohn in der Pflegebranche für eine Untergrenze.