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Branche Gesundheitswesen

Hebamme: Gehalt & Verdienst 2026

Was verdient ein Hebamme in Deutschland? Durchschnitt, Einstieg, Entwicklung nach Erfahrung sowie Unterschiede nach Bundesland und Stadt.

Zuletzt aktualisiert:

Durchschnitt
55.850 €
brutto / Jahr
Median
56.179 €
brutto / Jahr
Einstieg
37.500 €
Berufseinstieg
Mit Erfahrung
52.000 €
Senior-Level

Gehalt nach Bundesland

Gehalt nach Stadt

StadtØ Gehalt / Jahrvs. Schnitt
München: Hebamme-Gehalt58.875 €+5 %
Hamburg: Hebamme-Gehalt56.179 €+0 %
Berlin: Hebamme-Gehalt54.750 €-3 %
Köln: Hebamme-Gehalt58.180 €+4 %

Gehalt als Hebamme

Was verdient eine Hebamme? Gehalt in Klinik und Freiberuflichkeit: Durchschnittsgehalt, Einstiegsgehalt und Verdienstmöglichkeiten.

Das durchschnittliche Bruttogehalt als Hebamme liegt bei 55.850 € pro Jahr. Beim Berufseinstieg sind es rund 37.500 €, mit mehrjähriger Erfahrung bis zu 52.000 €. Typischer Zugang: Studium. Berechnen Sie Ihr Nettogehalt mit dem Brutto-Netto-Rechner.

Ausbildung & Berufseinstieg

Dauer
6–8 Semester (duales Hebammenstudium, Bachelor)
Zugang
(Fach-)Hochschulreife, häufig zusätzlich Vorpraktikum oder Auswahlverfahren
Vergütung
Während der Praxiseinsätze übliche Vergütung durch den Praxispartner von ca. 1.100 € bis 1.300 € im Monat; nach dem Studium liegt das Einstiegsgehalt bei ca. 37.500 € im Jahr

Seit der Reform der Hebammenausbildung führt der Weg ausschließlich über ein duales, primärqualifizierendes Hebammenstudium an einer Hochschule in Kooperation mit einer Praxiseinrichtung wie einer Geburtsklinik. Das Studium verbindet wissenschaftliche Ausbildung mit umfangreichen praktischen Einsätzen und schließt mit einem Bachelorabschluss sowie der staatlichen Erlaubnis zur Berufsausübung ab.

Voraussetzung ist die (Fach-)Hochschulreife; viele Hochschulen verlangen zusätzlich ein Vorpraktikum oder ein Auswahlverfahren, da die Studienplätze begrenzt sind. Nach dem Abschluss arbeiten Hebammen in Kliniken, als Beleghebammen oder freiberuflich in Schwangerenvorsorge, Geburtshilfe und Wochenbettbetreuung.

Karriereverlauf & Gehaltsentwicklung als Hebamme

Das Gehalt von Hebammen unterscheidet sich deutlich zwischen einer Anstellung in der Klinik, die meist nach TVöD vergütet wird, und der Freiberuflichkeit mit Beleghebammentätigkeit, Wochenbettbetreuung oder außerklinischer Geburtshilfe. Freiberufliche Hebammen können pro Leistung höhere Honorare erzielen, tragen dafür aber auch die vergleichsweise hohen Kosten der Berufshaftpflichtversicherung.

  1. 1

    Berufseinstieg

    36.000 €40.000 €
    0–2 Jahre

    Angestellte Tätigkeit im Kreißsaal oder auf der Wochenbettstation, meist mit strukturierter Einarbeitung.

  2. 2

    Mit Berufserfahrung

    40.000 €47.000 €
    2–6 Jahre

    Eigenverantwortliche Betreuung von Geburten und Wochenbett, teils ergänzt durch freiberufliche Vor- und Nachsorge.

  3. 3

    Erfahrene Hebamme / Spezialisierung

    47.000 €55.000 €
    6–12 Jahre

    Übernahme von Verantwortung etwa als Beleghebamme, in der Risikoschwangerenbetreuung oder mit Zusatzqualifikationen.

  4. 4

    Freiberuflichkeit / Leitung

    55.000 €65.000 €
    12+ Jahre

    Leitung eines Kreißsaal-Teams oder umfangreiche freiberufliche Tätigkeit mit eigenem Patientenstamm; das Einkommen hängt stark vom Leistungsspektrum ab.

Freiberuflich tätige Hebammen können durch ein breites Leistungsspektrum – etwa Geburtsvorbereitungskurse, Wochenbettbetreuung, Stillberatung und Rückbildungsgymnastik – ihr Einkommen zusätzlich steigern, müssen dafür aber auch unternehmerische Aufgaben wie Abrechnung und Terminorganisation übernehmen. In Kliniken führen Zusatzqualifikationen, etwa in der Betreuung von Risikoschwangerschaften, sowie der Schritt in eine Leitungsposition zu höheren Gehaltsstufen. Der bundesweite Sicherstellungszuschlag für die Berufshaftpflicht entlastet freiberufliche Geburtshelferinnen zusätzlich finanziell.

Häufig gestellte Fragen zum Berufsfeld

Was verdient eine Hebamme am Anfang?
Der Einstieg in der Klinik liegt bei rund 37.500 € brutto im Jahr. Freiberuflich tätige Hebammen rechnen ihre Leistungen dagegen einzeln ab, sodass das Einkommen stärker schwankt.
Verdienen freiberufliche Hebammen mehr als angestellte?
Freiberufliche Hebammen können durch ein breites Leistungsspektrum wie Geburtsvorbereitung, Wochenbettbetreuung und Stillberatung höhere Honorare erzielen, tragen dafür aber auch die Kosten der Berufshaftpflichtversicherung und unternehmerisches Risiko.
Wie lässt sich das Gehalt als Hebamme steigern?
Zusatzqualifikationen etwa in der Risikoschwangerenbetreuung, die Tätigkeit als Beleghebamme sowie eine Leitungsposition im Kreißsaal erhöhen das Gehalt spürbar. Im Durchschnitt liegt der Verdienst bei rund 44.000 € brutto im Jahr.
Wie viel verdient eine erfahrene Hebamme?
Mit mehrjähriger Erfahrung und Spezialisierung sind Gehälter um 52.000 € brutto im Jahr realistisch, in leitender Funktion oder umfangreicher Freiberuflichkeit auch mehr.
Ist der Hebammenberuf zukunftssicher?
Ja, Hebammen werden angesichts konstanter Geburtenzahlen und eines spürbaren Mangels an Fachkräften in Kliniken und der außerklinischen Geburtshilfe dringend gesucht.

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