Hebamme: Gehalt & Verdienst 2026
Was verdient ein Hebamme in Deutschland? Durchschnitt, Einstieg, Entwicklung nach Erfahrung sowie Unterschiede nach Bundesland und Stadt.
Zuletzt aktualisiert:
Gehalt nach Bundesland
| Bundesland | Ø Gehalt / Jahr | vs. Schnitt |
|---|---|---|
| Bayern: Hebamme-Gehalt | 56.142 € | +0 % |
| Baden-Württemberg: Hebamme-Gehalt | 58.627 € | +4 % |
| Hamburg: Hebamme-Gehalt | 56.179 € | +0 % |
| Hessen: Hebamme-Gehalt | 57.074 € | +2 % |
| Berlin: Hebamme-Gehalt | 54.750 € | -3 % |
| Nordrhein-Westfalen: Hebamme-Gehalt | 56.676 € | +1 % |
| Bremen: Hebamme-Gehalt | 57.844 € | +3 % |
| Rheinland-Pfalz: Hebamme-Gehalt | 57.074 € | +2 % |
| Niedersachsen: Hebamme-Gehalt | 56.005 € | +0 % |
| Schleswig-Holstein: Hebamme-Gehalt | 56.278 € | +0 % |
| Saarland: Hebamme-Gehalt | 58.590 € | +4 % |
| Brandenburg: Hebamme-Gehalt | 53.458 € | -5 % |
| Sachsen: Hebamme-Gehalt | 52.985 € | -6 % |
| Sachsen-Anhalt: Hebamme-Gehalt | 54.253 € | -3 % |
| Thüringen: Hebamme-Gehalt | 54.178 € | -4 % |
| Mecklenburg-Vorpommern: Hebamme-Gehalt | 53.321 € | -5 % |
Gehalt nach Stadt
| Stadt | Ø Gehalt / Jahr | vs. Schnitt |
|---|---|---|
| München: Hebamme-Gehalt | 58.875 € | +5 % |
| Hamburg: Hebamme-Gehalt | 56.179 € | +0 % |
| Berlin: Hebamme-Gehalt | 54.750 € | -3 % |
| Köln: Hebamme-Gehalt | 58.180 € | +4 % |
Gehalt als Hebamme
Was verdient eine Hebamme? Gehalt in Klinik und Freiberuflichkeit: Durchschnittsgehalt, Einstiegsgehalt und Verdienstmöglichkeiten.
Das durchschnittliche Bruttogehalt als Hebamme liegt bei 55.850 € pro Jahr. Beim Berufseinstieg sind es rund 37.500 €, mit mehrjähriger Erfahrung bis zu 52.000 €. Typischer Zugang: Studium. Berechnen Sie Ihr Nettogehalt mit dem Brutto-Netto-Rechner.
Ausbildung & Berufseinstieg
Seit der Reform der Hebammenausbildung führt der Weg ausschließlich über ein duales, primärqualifizierendes Hebammenstudium an einer Hochschule in Kooperation mit einer Praxiseinrichtung wie einer Geburtsklinik. Das Studium verbindet wissenschaftliche Ausbildung mit umfangreichen praktischen Einsätzen und schließt mit einem Bachelorabschluss sowie der staatlichen Erlaubnis zur Berufsausübung ab.
Voraussetzung ist die (Fach-)Hochschulreife; viele Hochschulen verlangen zusätzlich ein Vorpraktikum oder ein Auswahlverfahren, da die Studienplätze begrenzt sind. Nach dem Abschluss arbeiten Hebammen in Kliniken, als Beleghebammen oder freiberuflich in Schwangerenvorsorge, Geburtshilfe und Wochenbettbetreuung.
Karriereverlauf & Gehaltsentwicklung als Hebamme
Das Gehalt von Hebammen unterscheidet sich deutlich zwischen einer Anstellung in der Klinik, die meist nach TVöD vergütet wird, und der Freiberuflichkeit mit Beleghebammentätigkeit, Wochenbettbetreuung oder außerklinischer Geburtshilfe. Freiberufliche Hebammen können pro Leistung höhere Honorare erzielen, tragen dafür aber auch die vergleichsweise hohen Kosten der Berufshaftpflichtversicherung.
- 1
Berufseinstieg
36.000 € – 40.000 €0–2 JahreAngestellte Tätigkeit im Kreißsaal oder auf der Wochenbettstation, meist mit strukturierter Einarbeitung.
- 2
Mit Berufserfahrung
40.000 € – 47.000 €2–6 JahreEigenverantwortliche Betreuung von Geburten und Wochenbett, teils ergänzt durch freiberufliche Vor- und Nachsorge.
- 3
Erfahrene Hebamme / Spezialisierung
47.000 € – 55.000 €6–12 JahreÜbernahme von Verantwortung etwa als Beleghebamme, in der Risikoschwangerenbetreuung oder mit Zusatzqualifikationen.
- 4
Freiberuflichkeit / Leitung
55.000 € – 65.000 €12+ JahreLeitung eines Kreißsaal-Teams oder umfangreiche freiberufliche Tätigkeit mit eigenem Patientenstamm; das Einkommen hängt stark vom Leistungsspektrum ab.
Freiberuflich tätige Hebammen können durch ein breites Leistungsspektrum – etwa Geburtsvorbereitungskurse, Wochenbettbetreuung, Stillberatung und Rückbildungsgymnastik – ihr Einkommen zusätzlich steigern, müssen dafür aber auch unternehmerische Aufgaben wie Abrechnung und Terminorganisation übernehmen. In Kliniken führen Zusatzqualifikationen, etwa in der Betreuung von Risikoschwangerschaften, sowie der Schritt in eine Leitungsposition zu höheren Gehaltsstufen. Der bundesweite Sicherstellungszuschlag für die Berufshaftpflicht entlastet freiberufliche Geburtshelferinnen zusätzlich finanziell.