Hebamme: Gehalt & Verdienst 2026
55.850 € brutto im Jahr – Rang 88 von 174 und damit nah am Median aller erfassten Berufe (55.881 €). Der Einstieg beginnt bei 36.000 €, die oberste der 4 Karrierestufen reicht bis 65.000 €.
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Hebamme-Gehalt im Vergleich: 55.850 € pro Jahr
Was verdient eine Hebamme? Gehalt in Klinik und Freiberuflichkeit: Durchschnittsgehalt, Einstiegsgehalt und Verdienstmöglichkeiten.
Mit 55.850 € im Jahr liegt der Beruf genau auf dem Median aller 174 hier erfassten Berufe. Innerhalb der Branche Gesundheitswesen ist das Rang 14 von 24, 1 % unter dem Branchenmedian von 56.419 €. Über die Karriere hinweg verschiebt sich die Zahl deutlich: von 36.000 € auf der Einstiegsstufe auf bis zu 65.000 € auf der obersten der 4 Stufen – ein Zuwachs von 81 %. Regional reicht die Spanne von 52.985 € in Sachsen bis 58.627 € in Baden-Württemberg – 11 % Unterschied allein durch den Arbeitsort.
Hebamme in der Branche Gesundheitswesen: Rang 14 von 24
Studium und Berufseinstieg als Hebamme
Seit der Reform der Hebammenausbildung führt der Weg ausschließlich über ein duales, primärqualifizierendes Hebammenstudium an einer Hochschule in Kooperation mit einer Praxiseinrichtung wie einer Geburtsklinik. Das Studium verbindet wissenschaftliche Ausbildung mit umfangreichen praktischen Einsätzen und schließt mit einem Bachelorabschluss sowie der staatlichen Erlaubnis zur Berufsausübung ab.
Voraussetzung ist die (Fach-)Hochschulreife; viele Hochschulen verlangen zusätzlich ein Vorpraktikum oder ein Auswahlverfahren, da die Studienplätze begrenzt sind. Nach dem Abschluss arbeiten Hebammen in Kliniken, als Beleghebammen oder freiberuflich in Schwangerenvorsorge, Geburtshilfe und Wochenbettbetreuung.
Wie sich das Hebamme-Gehalt mit der Erfahrung entwickelt
Das Gehalt von Hebammen unterscheidet sich deutlich zwischen einer Anstellung in der Klinik, die meist nach TVöD vergütet wird, und der Freiberuflichkeit mit Beleghebammentätigkeit, Wochenbettbetreuung oder außerklinischer Geburtshilfe. Freiberufliche Hebammen können pro Leistung höhere Honorare erzielen, tragen dafür aber auch die vergleichsweise hohen Kosten der Berufshaftpflichtversicherung.
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Berufseinstieg
36.000 € – 40.000 €0–2 JahreAngestellte Tätigkeit im Kreißsaal oder auf der Wochenbettstation, meist mit strukturierter Einarbeitung.
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Mit Berufserfahrung
40.000 € – 47.000 €2–6 JahreEigenverantwortliche Betreuung von Geburten und Wochenbett, teils ergänzt durch freiberufliche Vor- und Nachsorge.
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Erfahrene Hebamme / Spezialisierung
47.000 € – 55.000 €6–12 JahreÜbernahme von Verantwortung etwa als Beleghebamme, in der Risikoschwangerenbetreuung oder mit Zusatzqualifikationen.
- 4
Freiberuflichkeit / Leitung
55.000 € – 65.000 €12+ JahreLeitung eines Kreißsaal-Teams oder umfangreiche freiberufliche Tätigkeit mit eigenem Patientenstamm; das Einkommen hängt stark vom Leistungsspektrum ab.
Freiberuflich tätige Hebammen können durch ein breites Leistungsspektrum – etwa Geburtsvorbereitungskurse, Wochenbettbetreuung, Stillberatung und Rückbildungsgymnastik – ihr Einkommen zusätzlich steigern, müssen dafür aber auch unternehmerische Aufgaben wie Abrechnung und Terminorganisation übernehmen. In Kliniken führen Zusatzqualifikationen, etwa in der Betreuung von Risikoschwangerschaften, sowie der Schritt in eine Leitungsposition zu höheren Gehaltsstufen. Der bundesweite Sicherstellungszuschlag für die Berufshaftpflicht entlastet freiberufliche Geburtshelferinnen zusätzlich finanziell.
Hebamme-Gehalt nach Bundesland: Baden-Württemberg vorn, Sachsen am Ende
| Bundesland | Ø Gehalt / Jahr | vs. Schnitt |
|---|---|---|
| Bayern: Hebamme-Gehalt | 56.142 € | +0 % |
| Baden-Württemberg: Hebamme-Gehalt | 58.627 € | +4 % |
| Hamburg: Hebamme-Gehalt | 56.179 € | +0 % |
| Hessen: Hebamme-Gehalt | 57.074 € | +2 % |
| Berlin: Hebamme-Gehalt | 54.750 € | -3 % |
| Nordrhein-Westfalen: Hebamme-Gehalt | 56.676 € | +1 % |
| Bremen: Hebamme-Gehalt | 57.844 € | +3 % |
| Rheinland-Pfalz: Hebamme-Gehalt | 57.074 € | +2 % |
| Niedersachsen: Hebamme-Gehalt | 56.005 € | +0 % |
| Schleswig-Holstein: Hebamme-Gehalt | 56.278 € | +0 % |
| Saarland: Hebamme-Gehalt | 58.590 € | +4 % |
| Brandenburg: Hebamme-Gehalt | 53.458 € | -5 % |
| Sachsen: Hebamme-Gehalt | 52.985 € | -6 % |
| Sachsen-Anhalt: Hebamme-Gehalt | 54.253 € | -3 % |
| Thüringen: Hebamme-Gehalt | 54.178 € | -4 % |
| Mecklenburg-Vorpommern: Hebamme-Gehalt | 53.321 € | -5 % |
Hebamme-Gehalt im Städtevergleich: Spitzenreiter München
| Stadt | Ø Gehalt / Jahr | vs. Schnitt |
|---|---|---|
| München: Hebamme-Gehalt | 58.875 € | +5 % |
| Hamburg: Hebamme-Gehalt | 56.179 € | +0 % |
| Berlin: Hebamme-Gehalt | 54.750 € | -3 % |
| Köln: Hebamme-Gehalt | 58.180 € | +4 % |
Von den 55.850 € brutto bleibt je nach Steuerklasse, Bundesland und Kirchensteuer ein sehr unterschiedlicher Nettobetrag übrig. Wie viel es im eigenen Fall ist, rechnet der Netto-Rechner für das Hebamme-Gehalt aus – für die Einstiegsstufe ab 36.000 € genauso wie für die oberste Stufe bis 65.000 €.