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Branche Dienstleistung · Rang 168 von 174

Reinigungskraft: Gehalt & Verdienst 2026

34.377 € brutto im Jahr, 38 % unter dem Median aller erfassten Berufe (55.881 €). Zwischen Einstieg (20.000 €) und oberster Karrierestufe (40.000 €) liegt mehr als das 2-Fache.

Zuletzt aktualisiert:

Durchschnitt
34.377 €
brutto / Jahr
Median
32.857 €
brutto / Jahr
Einstieg
21.000 €
Berufseinstieg
Mit Erfahrung
28.000 €
Senior-Level

Wie viel verdient man als Reinigungskraft? 34.377 € im Jahr

Was verdient eine Reinigungskraft? Gehaltsinformationen für Raumpfleger und ungelernte Reinigungskräfte.

Mit 34.377 € im Jahr liegt der Beruf auf Rang 168 von 174 – 38 % unter dem Median aller hier erfassten Berufe von 55.881 €. 3 % der Berufe verdienen weniger. Innerhalb der Branche Dienstleistung ist das Rang 13 von 14, 26 % unter dem Branchenmedian von 46.173 €. Über die Karriere hinweg verschiebt sich die Zahl deutlich: von 20.000 € auf der Einstiegsstufe auf bis zu 40.000 € auf der obersten der 4 Stufen – ein Zuwachs von 100 %.

Reinigungskraft in der Branche Dienstleistung: Rang 13 von 14

Reinigungskraft im Gehaltsvergleich mit 6 verwandten BerufenDurchschnittsgehalt als Reinigungskraft im Vergleich: Bestatter 44.346 €; Customer Service Mitarbeiter 41.541 €; Hausmeister 40.233 €; Rezeptionist 37.657 €; Gebäudereiniger 36.776 €; Reinigungskraft 34.377 €; Callcenter Agent 33.773 €.33.773 €44.346 €Bestatter44.346 €Customer Service Mitarbei…41.541 €Hausmeister40.233 €Rezeptionist37.657 €Gebäudereiniger36.776 €Reinigungskraft34.377 €Callcenter Agent33.773 €
Reinigungskraft im Vergleich: Branche Dienstleistung 34.377 € gegenüber 44.346 € für Bestatter an der Spitze und 33.773 € für Callcenter Agent am unteren Ende der Gruppe. Durchschnittliches Jahresbrutto; die Achse beginnt nicht bei null.

Quereinstieg als Reinigungskraft: Wege in den Beruf

Dauer
kein fester Ausbildungsweg – Direkteinstieg üblich; die duale Ausbildung zum Gebäudereiniger dauert 3 Jahre
Zugang
keine gesetzliche Vorgabe – Einstieg auch ohne Schulabschluss möglich
Vergütung
kein Ausbildungsgehalt beim Direkteinstieg – der Einstiegsverdienst liegt bei ca. 1.750 € brutto/Monat (Vollzeit)

Der Einstieg als Reinigungskraft (auch Raumpflegerin oder Raumpfleger genannt) ist in der Regel ohne abgeschlossene Berufsausbildung möglich – die meisten Beschäftigten kommen als Quereinsteiger direkt über die Reinigungsfirma oder das Gebäudereiniger-Handwerk in den Beruf. Wer sich fachlich absichern möchte, kann die anerkannte Ausbildung zum Gebäudereiniger bei einer Handwerkskammer absolvieren, die Fachwissen zu Reinigungsverfahren, Materialkunde und Arbeitssicherheit vermittelt.

Der praktische Einstieg erfolgt meist über eine kurze betriebliche Einarbeitung, bei der Reinigungsmittel, Geräte und Sicherheitsvorschriften vermittelt werden. Für spezialisierte Bereiche wie Glas- und Fassadenreinigung oder die Reinigung in Krankenhäusern mit besonderen Hygieneanforderungen sind zusätzliche Schulungen üblich.

Vom Einstieg zur Spitzenposition: 100 % Zuwachs als Reinigungskraft

Das Gehalt in der Gebäudereinigung wird stark vom Reinigungs-Tarifvertrag, der Region (West- gegenüber Ostdeutschland) und dem Beschäftigungsumfang bestimmt. Vollzeitstellen, Nacht- oder Wochenendzuschläge und die Übernahme von Zusatzaufgaben wie Vorarbeit sorgen für spürbare Unterschiede beim Verdienst.

Gehaltsentwicklung als Reinigungskraft: 20.000 € bis 40.000 €Gehaltsspannen als Reinigungskraft nach Karrierestufe: Berufseinstieg (0–2 Jahre) 20.000 € bis 24.000 €; Mit Erfahrung / Spezialisierung (2–5 Jahre) 23.000 € bis 27.000 €; Vorarbeiter/in (5–10 Jahre) 26.000 € bis 31.000 €; Objektleitung / Meister (10+ Jahre) 30.000 € bis 40.000 €.20.000 €40.000 €Berufseinstieg0–2 Jahre24.000 €Mit Erfahrung / Spezial…2–5 Jahre27.000 €Vorarbeiter/in5–10 Jahre31.000 €Objektleitung / Meister10+ Jahre40.000 €
Gehaltsspannen als Reinigungskraft nach Karrierestufe – von 20.000 € auf der Einstiegsstufe bis 40.000 € auf der obersten der 4 Stufen. Jahresbrutto, Datenstand 2026.
  1. 1

    Berufseinstieg

    20.000 €24.000 €
    0–2 Jahre

    Unterhaltsreinigung in Büros, Wohnanlagen oder öffentlichen Gebäuden, meist nach unterer Tariflohngruppe und häufig in Teilzeit.

  2. 2

    Mit Erfahrung / Spezialisierung

    23.000 €27.000 €
    2–5 Jahre

    Übernahme anspruchsvollerer Aufgaben wie Glas-, Grund- oder Krankenhausreinigung mit erhöhten Hygienestandards.

  3. 3

    Vorarbeiter/in

    26.000 €31.000 €
    5–10 Jahre

    Einteilung von Reinigungskolonnen, Qualitätskontrolle und erster Ansprechpartner für Kunden vor Ort.

  4. 4

    Objektleitung / Meister

    30.000 €40.000 €
    10+ Jahre

    Verantwortung für mehrere Objekte oder ein Team, häufig nach Weiterbildung zum Gebäudereinigermeister oder Vorarbeiterschein.

Deutlich mehr verdienen Reinigungskräfte durch den Wechsel von Teilzeit in Vollzeit, durch Zuschläge für Nacht-, Sonn- und Feiertagsarbeit sowie durch eine Spezialisierung auf Sonderreinigung wie Industrie, Klinik oder Fassade. Wer die Meisterprüfung im Gebäudereiniger-Handwerk ablegt, kann in die Objektleitung aufsteigen oder sich mit einem eigenen Reinigungsunternehmen selbstständig machen.

Von den 34.377 € brutto bleibt je nach Steuerklasse, Bundesland und Kirchensteuer ein sehr unterschiedlicher Nettobetrag übrig. Wie viel es im eigenen Fall ist, rechnet der Netto-Rechner für das Reinigungskraft-Gehalt aus – für die Einstiegsstufe ab 20.000 € genauso wie für die oberste Stufe bis 40.000 €.

Häufige Fragen zum Beruf Reinigungskraft

Was verdient eine Reinigungskraft am Anfang?
Der Einstieg liegt bei rund 21.000 € brutto im Jahr, also etwa 1.750 € im Monat bei Vollzeit. Bei Teilzeit oder auf Minijob-Basis fällt der Verdienst entsprechend geringer aus.
Wie lässt sich das Gehalt als Reinigungskraft steigern?
Am meisten bringen der Wechsel von Teilzeit in Vollzeit, Zuschläge für Nacht- und Wochenendarbeit sowie die Spezialisierung auf Glas-, Grund- oder Klinikreinigung. Mit Erfahrung und als Vorarbeiter/in sind rund 28.000 € und mehr realistisch.
Wo verdienen Reinigungskräfte am meisten?
Große Facility-Management-Unternehmen, Kliniken mit hohen Hygieneauflagen und Betriebe in Westdeutschland zahlen tendenziell mehr als kleine Reinigungsfirmen. Zulagen für Sonderreinigung oder Nachtarbeit machen zusätzlich einen Unterschied.
Ist der Beruf als Reinigungskraft zukunftssicher?
Ja, die Nachfrage nach Reinigungsleistungen in Büros, Kliniken und öffentlichen Gebäuden bleibt konstant hoch, da sich viele Tätigkeiten kaum automatisieren lassen. Der Beruf bietet zudem einen niedrigschwelligen Einstieg für Quereinsteiger.
Braucht man für den Beruf eine Ausbildung?
Nein, der Einstieg ist meist ohne Ausbildung möglich. Wer sich fachlich absichern und die Karrierechancen verbessern möchte, kann aber die dreijährige duale Ausbildung zum Gebäudereiniger absolvieren.

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