Zahnarzt: Gehalt & Verdienst 2026
Was verdient ein Zahnarzt in Deutschland? Durchschnitt, Einstieg, Entwicklung nach Erfahrung sowie Unterschiede nach Bundesland und Stadt.
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Gehalt nach Bundesland
| Bundesland | Ø Gehalt / Jahr | vs. Schnitt |
|---|---|---|
| Bayern: Zahnarzt-Gehalt | 82.273 € | -2 % |
| Baden-Württemberg: Zahnarzt-Gehalt | 84.570 € | +0 % |
| Hamburg: Zahnarzt-Gehalt | 81.114 € | -4 % |
| Hessen: Zahnarzt-Gehalt | 84.753 € | +1 % |
| Nordrhein-Westfalen: Zahnarzt-Gehalt | 85.236 € | +1 % |
| Berlin: Zahnarzt-Gehalt | 81.758 € | -3 % |
| Rheinland-Pfalz: Zahnarzt-Gehalt | 85.322 € | +1 % |
| Bremen: Zahnarzt-Gehalt | 84.806 € | +1 % |
| Niedersachsen: Zahnarzt-Gehalt | 84.645 € | +1 % |
| Saarland: Zahnarzt-Gehalt | 85.579 € | +2 % |
| Schleswig-Holstein: Zahnarzt-Gehalt | 82.327 € | -2 % |
| Sachsen: Zahnarzt-Gehalt | 83.282 € | -1 % |
| Brandenburg: Zahnarzt-Gehalt | 83.679 € | -1 % |
| Thüringen: Zahnarzt-Gehalt | 85.322 € | +1 % |
| Sachsen-Anhalt: Zahnarzt-Gehalt | 83.454 € | -1 % |
| Mecklenburg-Vorpommern: Zahnarzt-Gehalt | 83.873 € | +0 % |
Gehalt nach Stadt
| Stadt | Ø Gehalt / Jahr | vs. Schnitt |
|---|---|---|
| München: Zahnarzt-Gehalt | 73.085 € | -13 % |
| Frankfurt am Main: Zahnarzt-Gehalt | 84.559 € | +0 % |
| Düsseldorf: Zahnarzt-Gehalt | 84.624 € | +0 % |
| Hamburg: Zahnarzt-Gehalt | 81.114 € | -4 % |
Gehalt als Zahnarzt
Gehalt als Zahnarzt: Durchschnittsgehalt für angestellte Zahnärzte, Einstiegsgehalt und Verdienstmöglichkeiten mit eigener Praxis.
Das durchschnittliche Bruttogehalt als Zahnarzt liegt bei 95.469 € pro Jahr. Beim Berufseinstieg sind es rund 58.000 €, mit mehrjähriger Erfahrung bis zu 120.000 €. Typischer Zugang: Studium. Berechnen Sie Ihr Nettogehalt mit dem Brutto-Netto-Rechner.
Ausbildung & Berufseinstieg
Der Weg zum Zahnarzt führt über ein Studium der Zahnmedizin, das an einer Universität in der Regel fünf Jahre dauert und mit dem Staatsexamen sowie der Approbation abschließt. Voraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife, wobei der Numerus Clausus für den Studienplatz ähnlich hoch ist wie in der Humanmedizin.
Nach der Approbation folgt häufig eine mehrjährige Vorbereitungsassistenz in einer Zahnarztpraxis, bevor eine Anstellung in einer bestehenden Praxis oder Klinik übernommen oder der Schritt in die eigene Niederlassung gewagt wird. Eine eigene Praxis ist für viele Zahnärzte langfristig das Ziel, da sie die größten Verdienstmöglichkeiten bietet.
Karriereverlauf & Gehaltsentwicklung als Zahnarzt
Das Gehalt von Zahnärzten unterscheidet sich stark zwischen einer Anstellung in Praxis oder Klinik und einer eigenen Niederlassung: Angestellte erhalten ein festes Gehalt zuzüglich möglicher Umsatzbeteiligung, während selbstständige Zahnärzte direkt von Patientenzahl, Leistungsspektrum und dem Anteil an Privat- bzw. Selbstzahlerleistungen profitieren, dafür aber auch das unternehmerische Risiko tragen.
- 1
Berufseinstieg (angestellt)
56.000 € – 68.000 €0–3 JahreAnstellung nach der Vorbereitungsassistenz, Aufbau von Routine bei Behandlungen unter Aufsicht erfahrener Kollegen.
- 2
Mit Berufserfahrung
68.000 € – 90.000 €3–7 JahreSelbstständige Behandlung eines breiten Leistungsspektrums, teils mit Umsatzbeteiligung oder ersten Führungsaufgaben in der Praxis.
- 3
Erfahrener Zahnarzt / Praxisbeteiligung
90.000 € – 120.000 €7–12 JahreHohe Spezialisierung, etwa in Implantologie oder Kieferorthopädie, oder erste Beteiligung an einer Praxis.
- 4
Eigene Praxis / Niederlassung
120.000 € – 180.000 €12+ JahreSelbstständige Praxisführung mit unternehmerischer Verantwortung; das Einkommen hängt stark von Standort, Patientenstamm und Praxisgröße ab.
Der größte Gehaltssprung gelingt in der Regel mit der eigenen Niederlassung, da die Praxiserlöse dann direkt dem Zahnarzt zugutekommen – allerdings verbunden mit hohen Investitionskosten für Praxisausstattung und laufenden Betriebskosten. Spezialisierungen etwa in Implantologie, Kieferorthopädie oder ästhetischer Zahnmedizin sowie ein hoher Anteil an privat abgerechneten Leistungen steigern das Einkommen zusätzlich. Auch die Region spielt eine Rolle, da in wirtschaftsstarken Ballungsräumen häufig ein größerer Anteil an Privatpatienten und Selbstzahlerleistungen möglich ist.