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Branche Handwerk · Rang 173 von 174

Friseur: Gehalt & Verdienst 2026

30.085 € brutto im Jahr, 46 % unter dem Median aller erfassten Berufe (55.881 €). Zwischen Einstieg (20.000 €) und oberster Karrierestufe (50.000 €) liegt mehr als das 2,5-Fache.

Zuletzt aktualisiert:

Durchschnitt
30.085 €
brutto / Jahr
Median
28.728 €
brutto / Jahr
Einstieg
20.000 €
Berufseinstieg
Mit Erfahrung
33.000 €
Senior-Level

Wie viel verdient man als Friseur? 30.085 € im Jahr

Gehalt als Friseur oder Friseurin: Ausbildungsvergütung, Einstiegsgehalt und Verdienstmöglichkeiten im Friseurhandwerk.

Mit 30.085 € im Jahr liegt der Beruf auf Rang 173 von 174 – 46 % unter dem Median aller hier erfassten Berufe von 55.881 €. 1 % der Berufe verdienen weniger. Innerhalb der Branche Handwerk ist das Rang 13 von 13, 32 % unter dem Branchenmedian von 44.151 €. Über die Karriere hinweg verschiebt sich die Zahl deutlich: von 20.000 € auf der Einstiegsstufe auf bis zu 50.000 € auf der obersten der 4 Stufen – ein Zuwachs von 150 %.

Friseur in der Branche Handwerk: Rang 13 von 13

Friseur im Gehaltsvergleich mit 6 verwandten BerufenDurchschnittsgehalt als Friseur im Vergleich: Fliesenleger 44.151 €; Tischler 42.288 €; Maler und Lackierer 41.449 €; Bäcker 41.046 €; Fleischer 40.515 €; Konditor 39.527 €; Friseur 30.085 €.30.085 €44.151 €Fliesenleger44.151 €Tischler42.288 €Maler und Lackierer41.449 €Bäcker41.046 €Fleischer40.515 €Konditor39.527 €Friseur30.085 €
Friseur im Vergleich: Branche Handwerk 30.085 € gegenüber 44.151 € für Fliesenleger an der Spitze und 30.085 € für Friseur am unteren Ende der Gruppe. Durchschnittliches Jahresbrutto; die Achse beginnt nicht bei null.

Ausbildung zum Friseur: Dauer, Zugang und Vergütung

Dauer
3 Jahre (duale Ausbildung)
Zugang
rechtlich keine Vorgabe – meist Hauptschulabschluss
Vergütung
ca. 700 € (1. Jahr) bis 880 € (3. Jahr)

Die Ausbildung zum Friseur beziehungsweise zur Friseurin erfolgt dual über drei Jahre und findet im Salon sowie in der Berufsschule statt. Sie endet mit der Gesellenprüfung vor der Handwerkskammer. Vermittelt werden neben Schneide-, Föhn- und Colorationstechniken auch kaufmännische Grundlagen wie Kundenberatung und Verkauf.

Vom Einstieg zur Spitzenposition: 150 % Zuwachs als Friseur

Das Friseurhandwerk zählt zu den niedriger vergüteten Ausbildungsberufen; angestellte Gehälter bewegen sich häufig nahe an tariflichen Mindeststandards. Der Durchschnittsverdienst liegt bei etwa 26.000 € brutto im Jahr, spürbar mehr verdienen Fachkräfte mit Spezialisierung, Meistertitel oder eigenem Salon – zusätzlich kommt in vielen Salons Trinkgeld hinzu.

Gehaltsentwicklung als Friseur: 20.000 € bis 50.000 €Gehaltsspannen als Friseur nach Karrierestufe: Berufseinstieg (Geselle/Gesellin) (0–2 Jahre) 20.000 € bis 24.000 €; Mit Berufserfahrung (2–5 Jahre) 23.000 € bis 28.000 €; Stylist / Salonleitung (5–10 Jahre) 27.000 € bis 35.000 €; Meister / eigener Salon (10+ Jahre) 34.000 € bis 50.000 €.20.000 €50.000 €Berufseinstieg0–2 Jahre24.000 €Mit Berufserfahrung2–5 Jahre28.000 €Stylist / Salonleitung5–10 Jahre35.000 €Meister / eigener Salon10+ Jahre50.000 €
Gehaltsspannen als Friseur nach Karrierestufe – von 20.000 € auf der Einstiegsstufe bis 50.000 € auf der obersten der 4 Stufen. Jahresbrutto, Datenstand 2026.
  1. 1

    Berufseinstieg (Geselle/Gesellin)

    20.000 €24.000 €
    0–2 Jahre

    Anstellung im Salon mit klassischen Kundendienstleistungen wie Schneiden, Föhnen und Colorationen unter Anleitung.

  2. 2

    Mit Berufserfahrung

    23.000 €28.000 €
    2–5 Jahre

    Eigenständige Kundenbetreuung, häufig inklusive Trinkgeld, sowie erste Spezialisierung etwa auf Coloration oder Hochsteckfrisuren.

  3. 3

    Stylist / Salonleitung

    27.000 €35.000 €
    5–10 Jahre

    Übernahme von Verantwortung als erste Kraft oder Salonleitung, teils mit Umsatzbeteiligung oder Provision.

  4. 4

    Meister / eigener Salon

    34.000 €50.000 €
    10+ Jahre

    Als Friseurmeister/in eigener Salon mit unternehmerischem Risiko, aber deutlich höherem Verdienstpotenzial je nach Standort und Kundenstamm.

Da die Gehälter im Angestelltenverhältnis vergleichsweise niedrig bleiben, liegt der größte Verdiensthebel im Friseurhandwerk in der Selbstständigkeit: Ein eigener Salon in guter Lage kann das Einkommen deutlich über das Niveau eines angestellten Gesellen heben, erfordert aber unternehmerisches Geschick und Startkapital. Auch Spezialisierungen etwa auf Balayage, Extensions oder Brautstyling sowie die Meisterprüfung als Voraussetzung für die Ausbildung von Lehrlingen erhöhen die Verdienstchancen.

Von den 30.085 € brutto bleibt je nach Steuerklasse, Bundesland und Kirchensteuer ein sehr unterschiedlicher Nettobetrag übrig. Wie viel es im eigenen Fall ist, rechnet der Netto-Rechner für das Friseur-Gehalt aus – für die Einstiegsstufe ab 20.000 € genauso wie für die oberste Stufe bis 50.000 €.

Häufige Fragen zum Beruf Friseur

Was verdient ein Friseur oder eine Friseurin am Anfang?
Der Einstieg nach der Ausbildung liegt im Schnitt bei rund 20.000 € brutto im Jahr. Damit gehört der Friseurberuf zu den niedriger vergüteten Handwerksberufen in Deutschland.
Warum ist das Gehalt im Friseurhandwerk vergleichsweise niedrig?
Personalkosten machen in Salons einen großen Anteil der Betriebskosten aus, während die Preise für Dienstleistungen oft moderat bleiben. Trinkgeld gleicht das für viele Angestellte teilweise aus.
Wie lässt sich als Friseur das Einkommen steigern?
Der größte Hebel ist der Schritt in die Selbstständigkeit mit einem eigenen Salon, oft nach der Meisterprüfung. Auch Spezialisierungen wie Coloration, Extensions oder Brautstyling sowie eine Position als Salonleitung zahlen sich aus.
Wo verdienen Friseure am meisten?
In gehobenen Salons in Großstädten sowie als selbstständige Salonbesitzer lassen sich die höchsten Einkommen erzielen; erfahrene Fachkräfte kommen hier auf rund 33.000 € oder mehr im Jahr.
Wie sicher ist der Beruf des Friseurs langfristig?
Die Nachfrage nach Friseurdienstleistungen bleibt stabil, allerdings verlassen viele Fachkräfte wegen der niedrigen Bezahlung den Beruf. Das führt zugleich zu spürbarem Fachkräftemangel und besseren Chancen für verbleibende Friseure.

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