Friseur: Gehalt 2026
Was verdient ein Friseur in Deutschland? Durchschnitt, Einstieg, Entwicklung nach Erfahrung sowie Unterschiede nach Bundesland und Stadt.
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Gehalt als Friseur
Gehalt als Friseur oder Friseurin: Ausbildungsvergütung, Einstiegsgehalt und Verdienstmöglichkeiten im Friseurhandwerk.
Das durchschnittliche Bruttogehalt als Friseur liegt bei 26.000 € pro Jahr. Beim Berufseinstieg sind es rund 20.000 €, mit mehrjähriger Erfahrung bis zu 33.000 €. Typischer Zugang: Ausbildung. Berechnen Sie Ihr Nettogehalt mit dem Brutto-Netto-Rechner.
Ausbildung & Berufseinstieg
Die Ausbildung zum Friseur beziehungsweise zur Friseurin erfolgt dual über drei Jahre und findet im Salon sowie in der Berufsschule statt. Sie endet mit der Gesellenprüfung vor der Handwerkskammer. Vermittelt werden neben Schneide-, Föhn- und Colorationstechniken auch kaufmännische Grundlagen wie Kundenberatung und Verkauf.
Karriereverlauf & Gehaltsentwicklung als Friseur
Das Friseurhandwerk zählt zu den niedriger vergüteten Ausbildungsberufen; angestellte Gehälter bewegen sich häufig nahe an tariflichen Mindeststandards. Der Durchschnittsverdienst liegt bei etwa 26.000 € brutto im Jahr, spürbar mehr verdienen Fachkräfte mit Spezialisierung, Meistertitel oder eigenem Salon – zusätzlich kommt in vielen Salons Trinkgeld hinzu.
- 1
Berufseinstieg (Geselle/Gesellin)
20.000 € – 24.000 €0–2 JahreAnstellung im Salon mit klassischen Kundendienstleistungen wie Schneiden, Föhnen und Colorationen unter Anleitung.
- 2
Mit Berufserfahrung
23.000 € – 28.000 €2–5 JahreEigenständige Kundenbetreuung, häufig inklusive Trinkgeld, sowie erste Spezialisierung etwa auf Coloration oder Hochsteckfrisuren.
- 3
Stylist / Salonleitung
27.000 € – 35.000 €5–10 JahreÜbernahme von Verantwortung als erste Kraft oder Salonleitung, teils mit Umsatzbeteiligung oder Provision.
- 4
Meister / eigener Salon
34.000 € – 50.000 €10+ JahreAls Friseurmeister/in eigener Salon mit unternehmerischem Risiko, aber deutlich höherem Verdienstpotenzial je nach Standort und Kundenstamm.
Da die Gehälter im Angestelltenverhältnis vergleichsweise niedrig bleiben, liegt der größte Verdiensthebel im Friseurhandwerk in der Selbstständigkeit: Ein eigener Salon in guter Lage kann das Einkommen deutlich über das Niveau eines angestellten Gesellen heben, erfordert aber unternehmerisches Geschick und Startkapital. Auch Spezialisierungen etwa auf Balayage, Extensions oder Brautstyling sowie die Meisterprüfung als Voraussetzung für die Ausbildung von Lehrlingen erhöhen die Verdienstchancen.