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Branche Handwerk · Rang 133 von 174

Metallbauer: Gehalt & Verdienst 2026

44.890 € brutto im Jahr, 20 % unter dem Median aller erfassten Berufe (55.881 €). Zwischen Einstieg (29.000 €) und oberster Karrierestufe (62.000 €) liegt mehr als das 2,1-Fache.

Zuletzt aktualisiert:

Durchschnitt
44.890 €
brutto / Jahr
Median
42.406 €
brutto / Jahr
Einstieg
29.000 €
Berufseinstieg
Mit Erfahrung
47.000 €
Senior-Level

Wie viel verdient man als Metallbauer? 44.890 € im Jahr

Gehaltsinformationen für Metallbauer: Ausbildungsvergütung, Einstiegsgehalt und Verdienstchancen im Metallhandwerk.

Mit 44.890 € im Jahr liegt der Beruf auf Rang 133 von 174 – 20 % unter dem Median aller hier erfassten Berufe von 55.881 €. 24 % der Berufe verdienen weniger. Innerhalb der Branche Handwerk ist das Rang 5 von 13, 2 % über dem Branchenmedian von 44.151 €. Über die Karriere hinweg verschiebt sich die Zahl deutlich: von 29.000 € auf der Einstiegsstufe auf bis zu 62.000 € auf der obersten der 4 Stufen – ein Zuwachs von 114 %.

Metallbauer in der Branche Handwerk: Rang 5 von 13

Metallbauer im Gehaltsvergleich mit 6 verwandten BerufenDurchschnittsgehalt als Metallbauer im Vergleich: Schornsteinfeger 51.307 €; Anlagenmechaniker SHK 51.242 €; Schweißer 50.620 €; Metallbauer 44.890 €; Hörakustiker 44.883 €; Fliesenleger 44.151 €; Tischler 42.288 €.42.288 €51.307 €Schornsteinfeger51.307 €Anlagenmechaniker SHK51.242 €Schweißer50.620 €Metallbauer44.890 €Hörakustiker44.883 €Fliesenleger44.151 €Tischler42.288 €
Metallbauer im Vergleich: Branche Handwerk 44.890 € gegenüber 51.307 € für Schornsteinfeger an der Spitze und 42.288 € für Tischler am unteren Ende der Gruppe. Durchschnittliches Jahresbrutto; die Achse beginnt nicht bei null.

Ausbildung zum Metallbauer: Dauer, Zugang und Vergütung

Dauer
3,5 Jahre (duale Ausbildung)
Zugang
rechtlich keine Vorgabe – meist mittlerer Schulabschluss
Vergütung
ca. 900 € (1. Jahr) bis 1.200 € (4. Jahr)

Der Zugang erfolgt über eine dreieinhalbjährige duale Ausbildung zum Metallbauer beziehungsweise zur Metallbauerin mit Spezialisierung auf eine der Fachrichtungen Konstruktionstechnik, Nutzfahrzeugbau oder Metallgestaltung. Die Ausbildung findet im Betrieb und in der Berufsschule statt und endet mit der Gesellenprüfung vor der zuständigen Handwerkskammer.

Vom Einstieg zur Spitzenposition: 114 % Zuwachs als Metallbauer

Metallbauer profitieren im Vergleich zu anderen Handwerksberufen häufig von einer engen Verbindung zur Metall- und Elektroindustrie, in der oft nach Industrie- statt Handwerkstarif bezahlt wird. Der Durchschnittsverdienst liegt bei rund 37.000 € brutto im Jahr, mit gutem Potenzial durch Zusatzqualifikationen wie Schweißerscheine, Vorarbeiterpositionen oder den Meistertitel.

Gehaltsentwicklung als Metallbauer: 29.000 € bis 62.000 €Gehaltsspannen als Metallbauer nach Karrierestufe: Berufseinstieg (Geselle) (0–2 Jahre) 29.000 € bis 34.000 €; Mit Berufserfahrung (2–5 Jahre) 33.000 € bis 40.000 €; Vorarbeiter / Spezialist (5–10 Jahre) 39.000 € bis 48.000 €; Meister / Techniker / Betriebsleitung (10+ Jahre) 47.000 € bis 62.000 €.29.000 €62.000 €Berufseinstieg0–2 Jahre34.000 €Mit Berufserfahrung2–5 Jahre40.000 €Vorarbeiter / Spezialist5–10 Jahre48.000 €Meister / Techniker / B…10+ Jahre62.000 €
Gehaltsspannen als Metallbauer nach Karrierestufe – von 29.000 € auf der Einstiegsstufe bis 62.000 € auf der obersten der 4 Stufen. Jahresbrutto, Datenstand 2026.
  1. 1

    Berufseinstieg (Geselle)

    29.000 €34.000 €
    0–2 Jahre

    Einstieg in Werkstatt oder auf der Baustelle mit klassischen Metallbauarbeiten unter Anleitung erfahrener Kollegen.

  2. 2

    Mit Berufserfahrung

    33.000 €40.000 €
    2–5 Jahre

    Selbstständige Bearbeitung von Aufträgen, häufig mit zusätzlichen Schweißzertifikaten oder Spezialisierung auf eine Fachrichtung.

  3. 3

    Vorarbeiter / Spezialist

    39.000 €48.000 €
    5–10 Jahre

    Übernahme von Projektverantwortung und Anleitung von Kollegen und Auszubildenden oder Spezialisierung auf anspruchsvolle Konstruktionen.

  4. 4

    Meister / Techniker / Betriebsleitung

    47.000 €62.000 €
    10+ Jahre

    Als Metallbaumeister/in oder Techniker Übernahme von Betriebsleitung, Kalkulation und Projektsteuerung, alternativ eigener Betrieb.

Metallbauer können ihr Gehalt durch Zertifizierungen wie zusätzliche Schweißerscheine, die Meisterprüfung oder eine Weiterbildung zum Techniker deutlich steigern, was häufig auch den Wechsel in Bauleitungs- oder Konstruktionspositionen ermöglicht. Die Energiewende und der Bedarf an Stahlbaukonstruktionen für erneuerbare Energien, aber auch individuelle Metallgestaltung im Innenausbau sorgen für stabile Nachfrage. Tarifgebundene Betriebe der Metall- und Elektroindustrie sowie größere Unternehmen im Anlagenbau zahlen in der Regel deutlich mehr als kleine Handwerksbetriebe.

Von den 44.890 € brutto bleibt je nach Steuerklasse, Bundesland und Kirchensteuer ein sehr unterschiedlicher Nettobetrag übrig. Wie viel es im eigenen Fall ist, rechnet der Netto-Rechner für das Metallbauer-Gehalt aus – für die Einstiegsstufe ab 29.000 € genauso wie für die oberste Stufe bis 62.000 €.

Häufige Fragen zum Beruf Metallbauer

Wie viel verdient man als Metallbauer direkt nach der Ausbildung?
Nach der Gesellenprüfung liegt das Einstiegsgehalt im Schnitt bei etwa 29.000 € brutto im Jahr, in tarifgebundenen Industriebetrieben teilweise auch höher.
Wie lässt sich das Gehalt als Metallbauer steigern?
Zusätzliche Schweißerscheine, die Meisterprüfung oder eine Weiterbildung zum Techniker öffnen den Weg zu besser bezahlten Vorarbeiter- und Führungspositionen. Auch der Wechsel in die Industrie zahlt sich häufig aus.
Wo verdienen Metallbauer am meisten?
In tarifgebundenen Betrieben der Metall- und Elektroindustrie sowie im Anlagen- und Stahlbau liegen die Gehälter meist über dem Handwerksdurchschnitt. Erfahrene Fachkräfte erreichen hier rund 47.000 € oder mehr.
Wie sind die Berufsaussichten für Metallbauer?
Die Nachfrage ist gut, da Metallbauer sowohl im klassischen Baugewerbe als auch bei Zukunftsthemen wie Anlagen für erneuerbare Energien gebraucht werden. Der Fachkräftemangel im Handwerk verbessert zusätzlich die Verhandlungsposition.
Welche Spezialisierungen gibt es für Metallbauer?
Die Ausbildung unterscheidet die Fachrichtungen Konstruktionstechnik, Nutzfahrzeugbau und Metallgestaltung, die sich in Tätigkeitsfeldern von Fassaden über Fahrzeugaufbauten bis zu kunsthandwerklichen Arbeiten unterscheiden und unterschiedliche Karrierewege eröffnen.

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