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Branche Bildung · Rang 51 von 174

Lehrer: Gehalt & Verdienst 2026

68.876 € brutto im Jahr, 23 % über dem Median aller erfassten Berufe (55.881 €). Der Einstieg beginnt bei 48.000 €, die oberste der 4 Karrierestufen reicht bis 90.000 €.

Zuletzt aktualisiert:

Durchschnitt
68.876 €
brutto / Jahr
Median
67.493 €
brutto / Jahr
Einstieg
50.000 €
Berufseinstieg
Mit Erfahrung
68.000 €
Senior-Level

Was verdient ein Lehrer? 68.876 € im Schnitt

Was verdient ein Lehrer? Gehalt und Besoldung nach Schulform und Bundesland: Grundschule, Realschule und Gymnasium im Vergleich.

Mit 68.876 € im Jahr liegt der Beruf auf Rang 51 von 174 – 23 % über dem Median aller hier erfassten Berufe von 55.881 €. 71 % der Berufe verdienen weniger. Innerhalb der Branche Bildung ist das Rang 2 von 4, 7 % über dem Branchenmedian von 64.357 €. Über die Karriere hinweg verschiebt sich die Zahl deutlich: von 48.000 € auf der Einstiegsstufe auf bis zu 90.000 € auf der obersten der 4 Stufen – ein Zuwachs von 88 %. Regional reicht die Spanne von 61.442 € in Baden-Württemberg bis 75.988 € in Mecklenburg-Vorpommern – 24 % Unterschied allein durch den Arbeitsort.

Lehrer in der Branche Bildung: Rang 2 von 4

Lehrer im Gehaltsvergleich mit 3 verwandten BerufenDurchschnittsgehalt als Lehrer im Vergleich: Professor 83.850 €; Lehrer 68.876 €; Sozialarbeiter 59.837 €; Erzieher 51.461 €.51.461 €83.850 €Professor83.850 €Lehrer68.876 €Sozialarbeiter59.837 €Erzieher51.461 €
Lehrer im Vergleich: Branche Bildung – 68.876 € gegenüber 83.850 € für Professor an der Spitze und 51.461 € für Erzieher am unteren Ende der Gruppe. Durchschnittliches Jahresbrutto; die Achse beginnt nicht bei null.

Studium und Berufseinstieg als Lehrer

Dauer
ca. 5 Jahre Studium plus 1,5 bis 2 Jahre Referendariat
Zugang
Abitur, Zulassung zum Lehramtsstudium (teils Numerus clausus je nach Fach und Hochschule)
Vergütung
Studium unvergütet; im Referendariat ca. 1.300–1.700 € Anwärterbezüge/Monat, danach Einstiegsgehalt ab ca. 50.000 €/Jahr

Der Weg zum Lehramt führt über ein Lehramtsstudium an einer Universität oder Pädagogischen Hochschule mit zwei Unterrichtsfächern und Bildungswissenschaften, das je nach Schulform mit dem Master of Education oder dem Ersten Staatsexamen abschließt. Für das Lehramt an Gymnasien sind die fachwissenschaftlichen Anteile in der Regel umfangreicher als für das Grundschul- oder Haupt- und Realschullehramt.

Anschließend folgt der Vorbereitungsdienst (Referendariat) mit eigenverantwortlichem Unterricht unter Begleitung eines Studienseminars, der mit dem Zweiten Staatsexamen endet. Erst danach ist die Übernahme in den Schuldienst möglich, in den meisten Bundesländern als Beamter, alternativ im Angestelltenverhältnis nach TV-L.

Wie sich das Lehrer-Gehalt mit der Erfahrung entwickelt

Das Gehalt von Lehrkräften hängt in erster Linie von der Schulform, dem Bundesland und dem Status als Beamter oder Angestellter ab. Während Grundschul- und in vielen Ländern auch Haupt- und Realschullehrkräfte nach Besoldungsgruppe A12 vergütet werden, starten Gymnasial- und Berufsschullehrkräfte meist in A13 – zusätzliche Funktionsstellen eröffnen darüber hinaus spürbares Steigerungspotenzial.

Gehaltsentwicklung als Lehrer: 48.000 € bis 90.000 €Gehaltsspannen als Lehrer nach Karrierestufe: Berufseinstieg (0–3 Jahre) 48.000 € bis 54.000 €; Mit Erfahrung (3–10 Jahre) 53.000 € bis 62.000 €; Etablierte Lehrkraft / Fachleitung (10–20 Jahre) 61.000 € bis 72.000 €; Schulleitung / Funktionsstelle (20+ Jahre) 70.000 € bis 90.000 €.48.000 €90.000 €Berufseinstieg0–3 Jahre54.000 €Mit Erfahrung3–10 Jahre62.000 €Etablierte Lehrkraft / …10–20 Jahre72.000 €Schulleitung / Funktion…20+ Jahre90.000 €
Gehaltsspannen als Lehrer nach Karrierestufe – von 48.000 € auf der Einstiegsstufe bis 90.000 € auf der obersten der 4 Stufen. Jahresbrutto, Datenstand 2026.
  1. 1

    Berufseinstieg

    48.000 € – 54.000 €
    0–3 Jahre

    Übergang vom Vorbereitungsdienst in die erste feste Planstelle, meist in den unteren Erfahrungsstufen der jeweiligen Besoldungsgruppe.

  2. 2

    Mit Erfahrung

    53.000 € – 62.000 €
    3–10 Jahre

    Wachsende Unterrichtsroutine, Übernahme von Klassenleitung und ersten Zusatzaufgaben bei automatischem Aufstieg durch die Erfahrungsstufen.

  3. 3

    Etablierte Lehrkraft / Fachleitung

    61.000 € – 72.000 €
    10–20 Jahre

    Höchste reguläre Erfahrungsstufe erreicht, häufig verbunden mit Funktionsaufgaben wie Fachbereichsleitung oder Beratungslehrkraft.

  4. 4

    Schulleitung / Funktionsstelle

    70.000 € – 90.000 €
    20+ Jahre

    Leitungstätigkeit als Schulleiter, stellvertretender Schulleiter oder Fachberater mit Besoldung nach A14 bis A16, abhängig von Schulgröße und -form.

Deutliche Gehaltssprünge ergeben sich vor allem durch den Wechsel in Funktionsstellen wie Fachbereichsleitung, Konrektorat oder Schulleitung sowie durch die Wahl von Bundesland und Schulform, da sich die Besoldungstabellen zwischen den Ländern spürbar unterscheiden. Zusatzverdienste durch Nachhilfe, Prüfungstätigkeiten oder Lehrmaterialentwicklung sind möglich, fallen im Vergleich zur Besoldungsgruppe aber meist gering aus.

Lehrer-Gehalt nach Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern vorn, Baden-Württemberg am Ende

Lehrer-Gehalt im Städtevergleich: Spitzenreiter München

StadtØ Gehalt / Jahrvs. Schnitt
München: Lehrer-Gehalt71.543 €+6 %
Stuttgart: Lehrer-Gehalt64.561 €-4 %
Frankfurt am Main: Lehrer-Gehalt63.145 €-6 %
Hamburg: Lehrer-Gehalt63.571 €-6 %

Von den 68.876 € brutto bleibt je nach Steuerklasse, Bundesland und Kirchensteuer ein sehr unterschiedlicher Nettobetrag übrig. Wie viel es im eigenen Fall ist, rechnet der Netto-Rechner für das Lehrer-Gehalt aus – für die Einstiegsstufe ab 48.000 € genauso wie für die oberste Stufe bis 90.000 €.

Häufige Fragen zum Beruf Lehrer

Was verdient ein Lehrer zum Berufseinstieg?
Nach dem Referendariat liegt das Einstiegsgehalt bei rund 50.000 € brutto im Jahr, abhängig von Schulform und Bundesland. Gymnasiallehrkräfte in Besoldungsgruppe A13 verdienen dabei meist mehr als Grundschullehrkräfte in A12.
Warum unterscheidet sich das Gehalt je nach Schulform?
Grundschul- und in mehreren Bundesländern auch Haupt- und Realschullehrkräfte werden noch nach A12 besoldet, Gymnasial- und Berufsschullehrkräfte dagegen einheitlich nach A13. Einige Länder gleichen diese Differenz inzwischen schrittweise an.
Beamter oder Angestellter – was zahlt sich mehr aus?
Verbeamtete Lehrkräfte haben ein etwas niedrigeres Bruttogehalt als angestellte Kollegen nach TV-L, sparen aber Sozialversicherungsbeiträge und erhalten später eine Pension, sodass das Netto meist höher liegt.
Wie lässt sich das Gehalt als Lehrer steigern?
Der Aufstieg erfolgt über automatische Erfahrungsstufen sowie über Funktionsstellen wie Fachleitung oder Schulleitung, mit denen das Gehalt auf 72.000 € bis über 90.000 € im Jahr steigen kann.
Wie sind die Berufsaussichten für Lehrer?
Aufgrund des anhaltenden Lehrkräftemangels in vielen Regionen und Fächern gilt der Beruf als sehr zukunftssicher, mit guten Übernahmechancen direkt nach dem Referendariat.

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