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Branche Gesundheitswesen

Pflegefachmann: Gehalt 2026

Was verdient ein Pflegefachmann in Deutschland? Durchschnitt, Einstieg, Entwicklung nach Erfahrung sowie Unterschiede nach Bundesland und Stadt.

Zuletzt aktualisiert:

Durchschnitt
40.000 €
brutto / Jahr
Median
38.000 €
brutto / Jahr
Einstieg
32.000 €
Berufseinstieg
Mit Erfahrung
50.000 €
Senior-Level

Gehalt als Pflegefachmann

Gehaltsinformationen für Pflegefachkräfte: Ausbildungsvergütung, Einstiegsgehalt und Verdienstchancen in der Pflege.

Das durchschnittliche Bruttogehalt als Pflegefachmann liegt bei 40.000 € pro Jahr. Beim Berufseinstieg sind es rund 32.000 €, mit mehrjähriger Erfahrung bis zu 50.000 €. Typischer Zugang: Ausbildung. Berechnen Sie Ihr Nettogehalt mit dem Brutto-Netto-Rechner.

Ausbildung & Berufseinstieg

Dauer
3 Jahre (generalistische duale Ausbildung)
Zugang
mittlerer Schulabschluss, alternativ Hauptschulabschluss mit abgeschlossener Berufsausbildung
Vergütung
ca. 1.190 € (1. Jahr) bis 1.350 € (3. Jahr), meist nach TVAöD-Pflege oder vergleichbaren Tarifen

Seit der Reform der Pflegeberufe im Jahr 2020 erfolgt die Ausbildung generalistisch als dreijährige duale Ausbildung zum Pflegefachmann/zur Pflegefachfrau, die die früheren getrennten Ausbildungen in Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege ersetzt. Sie kombiniert Praxiseinsätze in Krankenhäusern, Altenpflegeeinrichtungen und ambulanten Diensten mit theoretischem Unterricht an einer Pflegeschule.

Nach dem Abschluss sind Pflegefachkräfte in allen Versorgungsbereichen einsetzbar; wer sich auf einen Bereich wie Kinder- oder Altenpflege spezialisieren möchte, kann dies über einen vertieften Einsatz im letzten Ausbildungsdrittel oder über spätere Fachweiterbildungen tun.

Karriereverlauf & Gehaltsentwicklung als Pflegefachmann

Das Gehalt in der Pflege orientiert sich in vielen Einrichtungen am TVöD oder vergleichbaren Tarifverträgen und steigt mit Berufserfahrung, Fachweiterbildungen und der Übernahme von Leitungsverantwortung deutlich an; auch Schicht-, Nacht- und Wochenendzuschläge wirken sich spürbar auf das tatsächliche Einkommen aus.

  1. 1

    Berufseinstieg

    30.000 €34.000 €
    0–2 Jahre

    Grundpflege, Dokumentation und Mitwirkung an der Behandlungspflege im Stationsteam.

  2. 2

    Mit Berufserfahrung

    34.000 €42.000 €
    2–5 Jahre

    Eigenverantwortliche Patientenversorgung, Schichtleitung im Wechsel, Anleitung von Auszubildenden.

  3. 3

    Fachweiterbildung / Spezialisierung

    42.000 €52.000 €
    5–10 Jahre

    Tätigkeit etwa in der Intensivpflege, Anästhesie oder Onkologie mit erweiterten fachlichen Aufgaben.

  4. 4

    Stations- / Pflegedienstleitung

    52.000 €68.000 €
    10+ Jahre

    Personal- und Organisationsverantwortung für eine Station oder gesamte Einrichtung.

Fachweiterbildungen etwa in der Intensiv- und Anästhesiepflege, Onkologie oder Psychiatrie zählen zu den wichtigsten Hebeln für ein höheres Gehalt, ebenso ein Studium in Pflegemanagement oder Pflegewissenschaft als Grundlage für Leitungspositionen. Da viele Häuser tarifgebunden sind, wirken sich außerdem der Arbeitgeber – öffentlicher Dienst, kirchliche oder private Träger –, das Bundesland und die Übernahme von Nacht-, Wochenend- und Feiertagsdiensten über Zuschläge spürbar auf das tatsächliche Einkommen aus.

Häufig gestellte Fragen zum Berufsfeld

Was verdient ein Pflegefachmann direkt nach der Ausbildung?
Der Einstieg liegt bei rund 32.000 € brutto im Jahr, wobei tarifgebundene Einrichtungen im öffentlichen Dienst oft am oberen Ende dieser Spanne zahlen.
Wie hoch ist die Ausbildungsvergütung in der Pflege?
Die Vergütung gehört zu den höchsten unter den dualen Ausbildungsberufen und liegt bei rund 1.190 € im ersten und etwa 1.350 € im dritten Ausbildungsjahr.
Wie lässt sich das Gehalt als Pflegefachkraft steigern?
Fachweiterbildungen wie Intensivpflege oder Onkologie, ein Studium im Pflegemanagement sowie die Übernahme von Schicht- oder Stationsleitung erhöhen das Gehalt deutlich; mit einigen Jahren Erfahrung sind rund 50.000 € brutto im Jahr erreichbar.
Wo verdienen Pflegefachkräfte am meisten?
Tarifgebundene Krankenhäuser des öffentlichen Dienstes sowie Kliniken in Ballungsräumen zahlen in der Regel mehr als kleinere ambulante Dienste, zudem heben Schicht- und Wochenendzuschläge das tatsächliche Einkommen an.
Wie sind die Zukunftsaussichten in der Pflege?
Angesichts des demografischen Wandels und des anhaltenden Fachkräftemangels gilt die Pflege als äußerst zukunftssicherer Beruf mit guten Übernahme- und Aufstiegschancen.

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