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IAB-Arbeitsmarktbarometer: Offene Stellen sinken auf 1,03 Millionen im Q3 2025

Veröffentlicht von Gehalts.info Redaktion am 9. Dezember 2025

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hat aktuelle Zahlen zum deutschen Arbeitsmarkt veröffentlicht. Im dritten Quartal 2025 wurden nur noch 1,03 Millionen offene Stellen gezählt – ein Rückgang von 19 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

📊 Die wichtigsten Zahlen

Die Entwicklung zeigt einen klaren Trend:

  • 1,03 Millionen offene Stellen bundesweit
  • -19% im Jahresvergleich
  • 288 Arbeitslose kommen auf 100 offene Stellen (Bundesdurchschnitt)
  • Ostdeutschland: 354 Arbeitslose pro 100 Stellen
  • Westdeutschland: 273 Arbeitslose pro 100 Stellen

🔍 Regionale Unterschiede

Die Stellensituation unterscheidet sich erheblich zwischen Ost und West. In den neuen Bundesländern ist die Konkurrenz um Jobs deutlich größer: Hier kommen 354 Arbeitslose auf 100 offene Stellen. Im Westen sind es dagegen nur 273 – immer noch mehr als im Vorjahr.

Besonders betroffen sind strukturschwache Regionen, in denen traditionelle Industrien wegbrechen und neue Arbeitsplätze nur langsam entstehen.

💼 Was bedeutet das für Arbeitnehmer?

Der Rückgang der offenen Stellen hat direkte Auswirkungen:

  • Längere Jobsuche: Bewerber müssen mehr Geduld mitbringen
  • Höhere Konkurrenz: Mehr Bewerber pro Stelle
  • Geringere Verhandlungsmacht: Gehaltsverhandlungen werden schwieriger
  • Qualifikation zählt mehr: Gut ausgebildete Fachkräfte haben weiter gute Chancen

📈 Branchen im Detail

Nicht alle Branchen sind gleich betroffen. Während das verarbeitende Gewerbe und der Einzelhandel starke Rückgänge verzeichnen, suchen Gesundheitswesen und IT-Branche weiterhin händeringend nach Fachkräften.

Auch im öffentlichen Dienst gibt es trotz Haushaltsdruck noch zahlreiche offene Stellen – hier spielen jedoch die laufenden Tarifverhandlungen eine wichtige Rolle.

💡 Tipps für die Jobsuche

In einem schwieriger werdenden Arbeitsmarkt sollten Bewerber:

  • Flexibel bleiben: Auch an verwandte Branchen denken
  • Weiterbildung nutzen: Zusatzqualifikationen verbessern die Chancen
  • Netzwerk pflegen: Viele Stellen werden über Kontakte besetzt
  • Regional mobil sein: In anderen Regionen gibt es oft mehr Angebote

🔮 Ausblick 2026

Experten erwarten für 2026 keine schnelle Erholung. Die wirtschaftliche Unsicherheit, hohe Energiekosten und die schwache Konjunktur belasten den Arbeitsmarkt weiterhin. Allerdings könnte die demographische Entwicklung mittelfristig wieder zu mehr Fachkräftemangel führen.

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