Gehalt in Bonn
Durchschnittsgehalt, Lebenshaltungskosten und Kaufkraft in Bonn (Nordrhein-Westfalen) – aktuelle Daten für 2026.
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Gehalt und Lebenshaltungskosten in Bonn
Gehälter in Bonn: Durchschnittsgehalt in der ehemaligen Bundeshauptstadt, Lebenshaltungskosten und Verdienstmöglichkeiten.
In Bonn verdienen Beschäftigte im Schnitt 51.500 € brutto pro Jahr, der Median liegt bei 48.000 €. Der Abstand zwischen beiden Werten zeigt, wie stark hohe Einkommen den Durchschnitt nach oben ziehen – der Median beschreibt den typischen Verdienst besser. Gegenüber dem Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen (48.000 €) liegt Bonn 7 % darüber.
Was das Gehalt in Bonn real wert ist
Bonn liegt beim Preisniveau bei Index 108 (Bundesschnitt = 100). Kaufkraftbereinigt entsprechen die 51.500 € damit rund 47.685 €. Beim nominalen Gehalt belegt Bonn Rang 15 von 52 der hier erfassten Städte – kaufkraftbereinigt dagegen Rang 33. Ein Teil des Gehaltsvorsprungs geht also für die höheren Lebenshaltungskosten wieder weg.
Vom Durchschnittsbrutto bleiben netto rund 2.765 € im Monat (Steuerklasse I, ledig, gesetzlich versichert, ohne Kirchensteuer, berechnet für Nordrhein-Westfalen). Ihren persönlichen Wert – mit Steuerklasse, Kinderfreibeträgen und Kirchensteuer – ermitteln Sie mit dem Brutto-Netto-Rechner 2026.
Wirtschaft und prägende Branchen in Bonn
Bonn ist nach dem Regierungsumzug Sitz zahlreicher Bundesbehörden und UN-Organisationen geblieben und zugleich Zentrale von Telekommunikations- und Logistikkonzernen. Öffentlicher Dienst und Großunternehmen sorgen für eine stabile, konjunkturunabhängige Beschäftigung. Wer im öffentlichen Dienst arbeitet, findet die Entgelte im TVöD-Rechner.
Prägend für den Arbeitsmarkt sind vor allem Verwaltung, Logistik, IT und Dienstleistung. Die Gehaltsniveaus dieser Branchen unterscheiden sich erheblich – ein Vergleich lohnt sich, bevor Sie ein Angebot einordnen.
Für einzelne Berufe liegen in Bonn noch keine gesonderten Werte vor. Die Gehälter nach Beruf für Nordrhein-Westfalen geben die beste verfügbare Orientierung, ergänzt um die bundesweiten Berufsprofile.