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Ver.di fordert 7% mehr Lohn: Tarifverhandlungen bei ARD, ZDF und Energiekonzernen

Veröffentlicht von Gehalts.info Redaktion am 9. Dezember 2025

Die Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di hat ambitionierte Forderungen für die laufenden Tarifverhandlungen aufgestellt. In gleich zwei wichtigen Sektoren – öffentlich-rechtlicher Rundfunk und Energiewirtschaft – fordert die Gewerkschaft 7 Prozent mehr Lohn.

📺 Rundfunk: ARD, ZDF und Deutschlandradio

Bei den öffentlich-rechtlichen Sendern stehen wichtige Verhandlungen an:

  • ARD-Anstalten (WDR, NDR, SWR, BR, etc.)
  • ZDF in Mainz
  • Deutschlandradio mit seinen Programmen

Ver.di fordert eine lineare Erhöhung von 7% für alle Beschäftigten. Angesichts der Diskussionen um Rundfunkbeitrag und Sparmaßnahmen bei den Sendern dürften die Verhandlungen schwierig werden.

⚡ Energiebranche: E.ON und Tennet

Auch in der Energiewirtschaft fordert Ver.di kräftige Lohnerhöhungen:

  • E.ON – einer der größten Energieversorger Deutschlands
  • Tennet – Betreiber des Übertragungsnetzes
  • Weitere regionale Energieversorger

Die 7-Prozent-Forderung begründet Ver.di mit der hohen Inflation der vergangenen Jahre und den gestiegenen Lebenshaltungskosten. Die Energiebranche habe in den vergangenen Jahren gut verdient und könne die Erhöhungen stemmen.

💰 Was bedeutet 7% konkret?

Eine Beispielrechnung für Beschäftigte:

  • 3.500€ brutto: +245€ = 3.745€ brutto
  • 4.500€ brutto: +315€ = 4.815€ brutto
  • 5.500€ brutto: +385€ = 5.885€ brutto

Nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben bleibt je nach Steuerklasse etwa die Hälfte der Erhöhung netto übrig.

📅 Zeitplan der Verhandlungen

Die Verhandlungen laufen auf Hochtouren:

  • Dezember 2025: Weitere Verhandlungsrunden
  • Januar 2026: Entscheidende Phase erwartet
  • Bei Scheitern: Warnstreiks möglich

⚖️ Hintergrund: Warum 7%?

Die Forderung nach 7 Prozent orientiert sich an mehreren Faktoren:

  • Inflationsausgleich: Die Inflation lag 2022-2024 kumuliert bei über 15%
  • Reallohnverluste: Viele Beschäftigte haben Kaufkraft verloren
  • Fachkräftemangel: Attraktive Gehälter sollen Mitarbeiter halten
  • Vergleichbarkeit: Andere Branchen haben ähnliche Abschlüsse erzielt

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