Ziegelindustrie: Tarifrunde ohne Ergebnis – Gewerkschaft fordert faire Bezahlung
Stillstand in der Ziegelindustrie: Die zweite Tarifrunde für NRW und Niedersachsen vom 9. Dezember wurde am 11. Dezember 2025 offiziell als ergebnislos vertagt. Die Arbeitgeberseite verweist auf die schwierige wirtschaftliche Lage – legt aber kein konkretes Angebot vor.
❌ Verhandlungen gescheitert
Die Ausgangslage nach der zweiten Runde:
- Kein Angebot der Arbeitgeberseite
- Wirtschaftliche Lage als Begründung genannt
- DGB kritisiert: "Beschäftigte verdienen Respekt und faire Bezahlung – keine Ausreden"
- Nächster Termin: 13. Januar 2026
🏭 Hintergrund: Die Ziegelindustrie
Die Ziegelindustrie ist ein wichtiger Teil der deutschen Bauwirtschaft:
- Produkte: Dachziegel, Klinker, Mauerziegel, Pflasterklinker
- Beschäftigte: Mehrere tausend in NRW und Niedersachsen
- Herausforderungen: Energiekosten, Baukrise, Fachkräftemangel
⚖️ Die Positionen
Gewerkschaftsseite (IG BAU/DGB):
- Spürbare Lohnerhöhungen gefordert
- Inflationsausgleich notwendig
- Beschäftigte haben Reallohnverluste erlitten
- Faire Bezahlung ist keine Verhandlungssache
Arbeitgeberseite:
- Verweist auf schwierige wirtschaftliche Lage
- Baukrise belastet die Branche
- Hohe Energiekosten drücken auf die Margen
- Kein konkretes Angebot vorgelegt
📊 Signal für den Arbeitsmarkt
Der Konflikt in der Ziegelindustrie zeigt einen breiteren Trend:
- Auch "klassische" Industriebranchen fordern spürbare Erhöhungen
- Arbeitgeber-Argumente stoßen auf Widerstand
- Gewerkschaften bleiben hart
- Eskalation möglich: Warnstreiks könnten folgen
🔮 Wie geht es weiter?
Der Fahrplan:
- 13. Januar 2026: Dritte Verhandlungsrunde
- Druck erhöhen: Gewerkschaft kündigt Aktionen an
- Warnstreiks: Bei erneutem Scheitern wahrscheinlich
Die Beschäftigten in der Ziegelindustrie müssen sich auf einen längeren Tarifkonflikt einstellen. Die Gewerkschaft hat aber klar signalisiert, dass sie nicht bereit ist, Nullrunden zu akzeptieren.
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