Zum Inhalt springen
Gehalts.info LogoGehalts.info
Branche Dienstleistung · Rang 135 von 174

Bestatter: Gehalt & Verdienst 2026

44.346 € brutto im Jahr, 21 % unter dem Median aller erfassten Berufe (55.881 €). Zwischen Einstieg (29.000 €) und oberster Karrierestufe (80.000 €) liegt mehr als das 2,8-Fache.

Zuletzt aktualisiert:

Durchschnitt
44.346 €
brutto / Jahr
Median
41.291 €
brutto / Jahr
Einstieg
30.000 €
Berufseinstieg
Mit Erfahrung
52.000 €
Senior-Level

Wie viel verdient man als Bestatter? 44.346 € im Jahr

Gehalt als Bestatter: Verdienst als angestellte Bestattungsfachkraft und Einkommen mit eigenem Bestattungsinstitut – ein krisenfester Beruf mit wachsender Nachfrage.

Mit 44.346 € im Jahr liegt der Beruf auf Rang 135 von 174 – 21 % unter dem Median aller hier erfassten Berufe von 55.881 €. 23 % der Berufe verdienen weniger. Innerhalb der Branche Dienstleistung ist das Rang 8 von 14, 4 % unter dem Branchenmedian von 46.173 €. Über die Karriere hinweg verschiebt sich die Zahl deutlich: von 29.000 € auf der Einstiegsstufe auf bis zu 80.000 € auf der obersten der 4 Stufen – ein Zuwachs von 176 %. Regional reicht die Spanne von 38.673 € in Mecklenburg-Vorpommern bis 42.477 € in Hessen – 10 % Unterschied allein durch den Arbeitsort.

Bestatter in der Branche Dienstleistung: Rang 8 von 14

Bestatter im Gehaltsvergleich mit 6 verwandten BerufenDurchschnittsgehalt als Bestatter im Vergleich: Telefonist 51.350 €; Tatortreiniger 48.157 €; Sicherheitsmitarbeiter 48.000 €; Bestatter 44.346 €; Customer Service Mitarbeiter 41.541 €; Hausmeister 40.233 €; Rezeptionist 37.657 €.37.657 €51.350 €Telefonist51.350 €Tatortreiniger48.157 €Sicherheitsmitarbeiter48.000 €Bestatter44.346 €Customer Service Mitarbei…41.541 €Hausmeister40.233 €Rezeptionist37.657 €
Bestatter im Vergleich: Branche Dienstleistung – 44.346 € gegenüber 51.350 € für Telefonist an der Spitze und 37.657 € für Rezeptionist am unteren Ende der Gruppe. Durchschnittliches Jahresbrutto; die Achse beginnt nicht bei null.

Ausbildung zum Bestatter: Dauer, Zugang und Vergütung

Dauer
3 Jahre (duale Ausbildung zur Bestattungsfachkraft)
Zugang
rechtlich kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben – Betriebe bevorzugen meist Hauptschulabschluss oder mittlere Reife, wichtig sind psychische Stabilität und Einfühlungsvermögen
Vergütung
ca. 800 € (1. Jahr) bis 1.150 € (3. Jahr)

Der reguläre Zugang zum Beruf führt über die dreijährige duale Ausbildung zur Bestattungsfachkraft (IHK), die seit 2003 als staatlich anerkannter Ausbildungsberuf besteht und Inhalte wie Thanatopraxie, Trauerbegleitung, Recht und kaufmännische Grundlagen vermittelt. Neben der praktischen Arbeit im Bestattungsinstitut findet der theoretische Unterricht in der Berufsschule statt.

Voraussetzung ist vor allem eine hohe psychische Stabilität und Einfühlungsvermögen im Umgang mit trauernden Angehörigen, ein bestimmter Schulabschluss ist gesetzlich nicht vorgeschrieben. Nach der Ausbildung kann man sich zum Bestattermeister oder Fachwirt für Bestattungsdienstleistungen weiterbilden und perspektivisch ein eigenes Bestattungsinstitut führen.

Vom Einstieg zur Spitzenposition: 176 % Zuwachs als Bestatter

Das Gehalt als Bestatter steigt mit Berufserfahrung, Zusatzqualifikationen und Verantwortung spürbar, wobei der größte Sprung meist mit der Weiterbildung zum Meister oder Fachwirt beziehungsweise mit dem Schritt in die Selbstständigkeit verbunden ist. Da viele Bestattungsinstitute inhabergeführte Familienbetriebe sind, hängt das Einkommen zudem stark davon ab, ob man angestellt bleibt oder perspektivisch ein eigenes Institut übernimmt oder gründet.

Gehaltsentwicklung als Bestatter: 29.000 € bis 80.000 €Gehaltsspannen als Bestatter nach Karrierestufe: Berufseinstieg (0–2 Jahre) 29.000 € bis 34.000 €; Mit Erfahrung (2–6 Jahre) 34.000 € bis 42.000 €; Bestattermeister / Fachwirt (6–12 Jahre) 42.000 € bis 55.000 €; Selbstständigkeit / eigenes Institut (12+ Jahre) 55.000 € bis 80.000 €.29.000 €80.000 €Berufseinstieg0–2 Jahre34.000 €Mit Erfahrung2–6 Jahre42.000 €Bestattermeister / Fach…6–12 Jahre55.000 €Selbstständigkeit / eig…12+ Jahre80.000 €
Gehaltsspannen als Bestatter nach Karrierestufe – von 29.000 € auf der Einstiegsstufe bis 80.000 € auf der obersten der 4 Stufen. Jahresbrutto, Datenstand 2026.
  1. 1

    Berufseinstieg

    29.000 € – 34.000 €
    0–2 Jahre

    Mitarbeit bei Überführungen, Trauergesprächen und der Organisation von Bestattungen als ausgelernte Bestattungsfachkraft.

  2. 2

    Mit Erfahrung

    34.000 € – 42.000 €
    2–6 Jahre

    Eigenständige Betreuung von Trauerfamilien und Organisation komplexerer Bestattungen.

  3. 3

    Bestattermeister / Fachwirt

    42.000 € – 55.000 €
    6–12 Jahre

    Leitung eines Instituts oder einer Filiale nach Weiterbildung zum Meister bzw. Fachwirt für Bestattungsdienstleistungen.

  4. 4

    Selbstständigkeit / eigenes Institut

    55.000 € – 80.000 €
    12+ Jahre

    Führung eines eigenen Bestattungsinstituts mit unternehmerischer Verantwortung und entsprechendem Gewinnpotenzial.

Der demografische Wandel sorgt für eine stetig wachsende Zahl an Sterbefällen und damit für eine verlässliche Nachfrage nach Bestattungsleistungen, was den Beruf krisenfest macht. Wer sich zum Bestattermeister oder Fachwirt für Bestattungsdienstleistungen weiterbildet oder den Schritt in die Selbstständigkeit mit eigenem Institut wagt, kann das Einkommen deutlich steigern; zusätzliche Angebote wie Trauerbegleitung, individuelle Bestattungsformen oder Vorsorgeverträge eröffnen weitere Einnahmequellen.

Bestatter-Gehalt nach Bundesland: Hessen vorn, Mecklenburg-Vorpommern am Ende

Von den 44.346 € brutto bleibt je nach Steuerklasse, Bundesland und Kirchensteuer ein sehr unterschiedlicher Nettobetrag übrig. Wie viel es im eigenen Fall ist, rechnet der Netto-Rechner für das Bestatter-Gehalt aus – für die Einstiegsstufe ab 29.000 € genauso wie für die oberste Stufe bis 80.000 €.

Häufige Fragen zum Beruf Bestatter

Was verdient ein Bestatter am Anfang?
Der Einstieg als ausgelernte Bestattungsfachkraft liegt bei etwa 30.000 € brutto im Jahr, das entspricht ungefähr 2.500 € brutto im Monat.
Wie lässt sich das Gehalt als Bestatter steigern?
Berufserfahrung, die Weiterbildung zum Bestattermeister oder Fachwirt sowie die Übernahme von Leitungsverantwortung erhöhen den Verdienst deutlich. Im Schnitt sind rund 40.000 € brutto im Jahr erreichbar.
Verdient man als selbstständiger Bestatter mehr?
Mit einem eigenen Bestattungsinstitut sind Einkommen von 55.000 € bis 80.000 € und mehr möglich, allerdings trägt man auch das unternehmerische Risiko und die Verantwortung für den Betrieb.
Ist der Beruf des Bestatters zukunftssicher?
Ja, aufgrund des demografischen Wandels und der steigenden Zahl an Sterbefällen gilt der Beruf als besonders krisenfest und zukunftssicher.
Welche Ausbildung braucht man, um Bestatter zu werden?
Der reguläre Weg führt über die dreijährige duale Ausbildung zur Bestattungsfachkraft bei der IHK, die praktische Arbeit im Institut mit Berufsschulunterricht kombiniert.

Weitere Berufe neben Bestatter in der Branche Dienstleistung

Passende Beiträge aus dem Blog