Bestatter: Gehalt & Verdienst 2026
Was verdient ein Bestatter in Deutschland? Durchschnitt, Einstieg, Entwicklung nach Erfahrung sowie Unterschiede nach Bundesland und Stadt.
Zuletzt aktualisiert:
Gehalt nach Bundesland
| Bundesland | Ø Gehalt / Jahr | vs. Schnitt |
|---|---|---|
| Bayern: Bestatter-Gehalt | 41.272 € | +0 % |
| Hamburg: Bestatter-Gehalt | 40.754 € | -1 % |
| Baden-Württemberg: Bestatter-Gehalt | 42.402 € | +3 % |
| Hessen: Bestatter-Gehalt | 42.477 € | +3 % |
| Berlin: Bestatter-Gehalt | 40.001 € | -3 % |
| Nordrhein-Westfalen: Bestatter-Gehalt | 41.432 € | +0 % |
| Rheinland-Pfalz: Bestatter-Gehalt | 42.063 € | +2 % |
| Bremen: Bestatter-Gehalt | 41.395 € | +0 % |
| Niedersachsen: Bestatter-Gehalt | 41.027 € | -1 % |
| Saarland: Bestatter-Gehalt | 40.848 € | -1 % |
| Schleswig-Holstein: Bestatter-Gehalt | 39.944 € | -3 % |
| Sachsen: Bestatter-Gehalt | 38.946 € | -6 % |
| Brandenburg: Bestatter-Gehalt | 39.850 € | -3 % |
| Thüringen: Bestatter-Gehalt | 39.408 € | -5 % |
| Mecklenburg-Vorpommern: Bestatter-Gehalt | 38.673 € | -6 % |
| Sachsen-Anhalt: Bestatter-Gehalt | 38.993 € | -6 % |
Gehalt als Bestatter
Gehalt als Bestatter: Verdienst als angestellte Bestattungsfachkraft und Einkommen mit eigenem Bestattungsinstitut – ein krisenfester Beruf mit wachsender Nachfrage.
Das durchschnittliche Bruttogehalt als Bestatter liegt bei 44.346 € pro Jahr. Beim Berufseinstieg sind es rund 30.000 €, mit mehrjähriger Erfahrung bis zu 52.000 €. Typischer Zugang: Ausbildung. Berechnen Sie Ihr Nettogehalt mit dem Brutto-Netto-Rechner.
Ausbildung & Berufseinstieg
Der reguläre Zugang zum Beruf führt über die dreijährige duale Ausbildung zur Bestattungsfachkraft (IHK), die seit 2003 als staatlich anerkannter Ausbildungsberuf besteht und Inhalte wie Thanatopraxie, Trauerbegleitung, Recht und kaufmännische Grundlagen vermittelt. Neben der praktischen Arbeit im Bestattungsinstitut findet der theoretische Unterricht in der Berufsschule statt.
Voraussetzung ist vor allem eine hohe psychische Stabilität und Einfühlungsvermögen im Umgang mit trauernden Angehörigen, ein bestimmter Schulabschluss ist gesetzlich nicht vorgeschrieben. Nach der Ausbildung kann man sich zum Bestattermeister oder Fachwirt für Bestattungsdienstleistungen weiterbilden und perspektivisch ein eigenes Bestattungsinstitut führen.
Karriereverlauf & Gehaltsentwicklung als Bestatter
Das Gehalt als Bestatter steigt mit Berufserfahrung, Zusatzqualifikationen und Verantwortung spürbar, wobei der größte Sprung meist mit der Weiterbildung zum Meister oder Fachwirt beziehungsweise mit dem Schritt in die Selbstständigkeit verbunden ist. Da viele Bestattungsinstitute inhabergeführte Familienbetriebe sind, hängt das Einkommen zudem stark davon ab, ob man angestellt bleibt oder perspektivisch ein eigenes Institut übernimmt oder gründet.
- 1
Berufseinstieg
29.000 € – 34.000 €0–2 JahreMitarbeit bei Überführungen, Trauergesprächen und der Organisation von Bestattungen als ausgelernte Bestattungsfachkraft.
- 2
Mit Erfahrung
34.000 € – 42.000 €2–6 JahreEigenständige Betreuung von Trauerfamilien und Organisation komplexerer Bestattungen.
- 3
Bestattermeister / Fachwirt
42.000 € – 55.000 €6–12 JahreLeitung eines Instituts oder einer Filiale nach Weiterbildung zum Meister bzw. Fachwirt für Bestattungsdienstleistungen.
- 4
Selbstständigkeit / eigenes Institut
55.000 € – 80.000 €12+ JahreFührung eines eigenen Bestattungsinstituts mit unternehmerischer Verantwortung und entsprechendem Gewinnpotenzial.
Der demografische Wandel sorgt für eine stetig wachsende Zahl an Sterbefällen und damit für eine verlässliche Nachfrage nach Bestattungsleistungen, was den Beruf krisenfest macht. Wer sich zum Bestattermeister oder Fachwirt für Bestattungsdienstleistungen weiterbildet oder den Schritt in die Selbstständigkeit mit eigenem Institut wagt, kann das Einkommen deutlich steigern; zusätzliche Angebote wie Trauerbegleitung, individuelle Bestattungsformen oder Vorsorgeverträge eröffnen weitere Einnahmequellen.