Zum Inhalt springen
Gehalts.info LogoGehalts.info
Branche Immobilien · Rang 66 von 174

Immobilienkaufmann: Gehalt & Verdienst 2026

59.664 € brutto im Jahr, 7 % über dem Median aller erfassten Berufe (55.881 €). Zwischen Einstieg (33.000 €) und oberster Karrierestufe (68.000 €) liegt mehr als das 2,1-Fache.

Zuletzt aktualisiert:

Durchschnitt
59.664 €
brutto / Jahr
Median
54.301 €
brutto / Jahr
Einstieg
33.000 €
Berufseinstieg
Mit Erfahrung
54.000 €
Senior-Level

Was verdient ein Immobilienkaufmann? 59.664 € im Schnitt

Gehaltsinformationen für Immobilienkaufleute: Ausbildungsvergütung, Einstiegsgehalt und Verdienstchancen in der Immobilienbranche.

Mit 59.664 € im Jahr liegt der Beruf auf Rang 66 von 174 – 7 % über dem Median aller hier erfassten Berufe von 55.881 €. 62 % der Berufe verdienen weniger. Über die Karriere hinweg verschiebt sich die Zahl deutlich: von 33.000 € auf der Einstiegsstufe auf bis zu 68.000 € auf der obersten der 4 Stufen – ein Zuwachs von 106 %.

Immobilienkaufmann neben Berufen mit vergleichbarem Verdienst

Immobilienkaufmann im Gehaltsvergleich mit 6 verwandten BerufenDurchschnittsgehalt als Immobilienkaufmann im Vergleich: Elektriker 59.997 €; Sozialarbeiter 59.837 €; Immobilienkaufmann 59.664 €; Eventmanager 59.448 €; Webentwickler 59.445 €; Übersetzer 59.202 €; Industriemechaniker 59.111 €.59.111 €59.997 €Elektriker59.997 €Sozialarbeiter59.837 €Immobilienkaufmann59.664 €Eventmanager59.448 €Webentwickler59.445 €Übersetzer59.202 €Industriemechaniker59.111 €
Immobilienkaufmann im Vergleich: Berufe mit vergleichbarem Verdienst 59.664 € gegenüber 59.997 € für Elektriker an der Spitze und 59.111 € für Industriemechaniker am unteren Ende der Gruppe. Durchschnittliches Jahresbrutto; die Achse beginnt nicht bei null.

Ausbildung zum Immobilienkaufmann: Dauer, Zugang und Vergütung

Dauer
3 Jahre (verkürzbar auf 2,5 Jahre bei guten Leistungen)
Zugang
rechtlich keine Vorgabe – Betriebe verlangen meist mittleren Schulabschluss oder Abitur
Vergütung
ca. 900 € (1. Jahr) bis 1.150 € (3. Jahr)

Der Berufseinstieg erfolgt über die dreijährige duale Ausbildung zum Immobilienkaufmann bzw. zur Immobilienkauffrau, die mit einer IHK-Prüfung abschließt. Vermittelt werden kaufmännische Kenntnisse rund um Vermietung, Verkauf und Verwaltung von Wohn- und Gewerbeimmobilien sowie Grundlagen im Mietrecht, WEG-Recht und Rechnungswesen.

Bei guten schulischen Leistungen lässt sich die Ausbildung auf zweieinhalb Jahre verkürzen. Nach dem Abschluss stehen Einsteigern verschiedene Fachrichtungen offen, etwa die Hausverwaltung, der Immobilienverkauf oder das gewerbliche Property Management.

Vom Einstieg zur Spitzenposition: 106 % Zuwachs als Immobilienkaufmann

Das Gehalt steigt in diesem Beruf vor allem mit fachlicher Spezialisierung und wachsender Verantwortung für ein größeres Objektportfolio sowie durch anerkannte Weiterbildungen wie den Immobilienfachwirt. Auch Unternehmensgröße und Standort spielen eine Rolle: Größere Verwaltungsgesellschaften in gefragten Städten zahlen tendenziell mehr als kleine Maklerbüros in ländlichen Regionen.

Gehaltsentwicklung als Immobilienkaufmann: 33.000 € bis 68.000 €Gehaltsspannen als Immobilienkaufmann nach Karrierestufe: Berufseinstieg (0–2 Jahre) 33.000 € bis 39.000 €; Mit Berufserfahrung (2–5 Jahre) 38.000 € bis 47.000 €; Property Manager / Fachwirt (5–10 Jahre) 46.000 € bis 57.000 €; Teamleitung / Objektleitung (10+ Jahre) 56.000 € bis 68.000 €.33.000 €68.000 €Berufseinstieg0–2 Jahre39.000 €Mit Berufserfahrung2–5 Jahre47.000 €Property Manager / Fach…5–10 Jahre57.000 €Teamleitung / Objektlei…10+ Jahre68.000 €
Gehaltsspannen als Immobilienkaufmann nach Karrierestufe – von 33.000 € auf der Einstiegsstufe bis 68.000 € auf der obersten der 4 Stufen. Jahresbrutto, Datenstand 2026.
  1. 1

    Berufseinstieg

    33.000 €39.000 €
    0–2 Jahre

    Unterstützung bei Vermietung, Objektbesichtigungen und laufender Verwaltung unter Anleitung.

  2. 2

    Mit Berufserfahrung

    38.000 €47.000 €
    2–5 Jahre

    Eigenständige Betreuung eines Objektbestands, Kommunikation mit Mietern, Eigentümern und Dienstleistern.

  3. 3

    Property Manager / Fachwirt

    46.000 €57.000 €
    5–10 Jahre

    Verantwortung für größere oder anspruchsvollere Portfolios, oft nach Weiterbildung zum Immobilienfachwirt.

  4. 4

    Teamleitung / Objektleitung

    56.000 €68.000 €
    10+ Jahre

    Führung eines Verwalterteams oder Leitung eines Standorts mit Budget- und Personalverantwortung.

Wer sich zum Immobilienfachwirt oder mit einem berufsbegleitenden Studium der Immobilienwirtschaft weiterqualifiziert, verbessert die Aufstiegschancen in Richtung Teamleitung oder Objektleitung deutlich. Auch die Spezialisierung auf gefragte Segmente wie WEG-Verwaltung oder Gewerbeimmobilien sowie ein Wechsel in Ballungsräume mit hohen Mieten wirken sich positiv auf das Gehalt aus.

Von den 59.664 € brutto bleibt je nach Steuerklasse, Bundesland und Kirchensteuer ein sehr unterschiedlicher Nettobetrag übrig. Wie viel es im eigenen Fall ist, rechnet der Netto-Rechner für das Immobilienkaufmann-Gehalt aus – für die Einstiegsstufe ab 33.000 € genauso wie für die oberste Stufe bis 68.000 €.

Häufige Fragen zum Beruf Immobilienkaufmann

Was verdient ein Immobilienkaufmann nach der Ausbildung?
Der Einstieg liegt bei rund 33.000 € brutto im Jahr. Wer in eine größere Verwaltungsgesellschaft oder eine gefragte Stadt wechselt, kann bereits zu Beginn etwas mehr verdienen.
Wie kann man das Gehalt als Immobilienkaufmann steigern?
Der wichtigste Hebel ist die Weiterbildung zum Immobilienfachwirt oder ein Studium der Immobilienwirtschaft, kombiniert mit wachsender Verantwortung für größere Objektportfolios. Auch Spezialisierungen wie die WEG-Verwaltung zahlen sich aus.
In welchem Bereich der Immobilienbranche verdient man am meisten?
Property Manager in der gewerblichen Immobilienverwaltung und Fachwirte mit Teamverantwortung verdienen meist mehr als reine Vermietungssachbearbeiter. Erfahrene Fachkräfte erreichen rund 54.000 € brutto im Jahr, in Leitungsfunktionen auch mehr.
Lohnt sich der Wechsel vom Immobilienkaufmann zum Makler?
Als Makler ist das Gehalt stärker provisionsabhängig und damit potenziell höher, aber auch weniger planbar. Die Ausbildung zum Immobilienkaufmann bietet dagegen ein solides, verlässlicheres Grundgehalt mit klaren Aufstiegswegen.
Ist der Beruf zukunftssicher?
Ja, Immobilienverwaltung wird dauerhaft gebraucht, unabhängig von Marktschwankungen beim Verkauf. Die Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften in der Hausverwaltung ist seit Jahren stabil bis steigend.

Berufe, die ähnlich verdienen wie ein Immobilienkaufmann

Passende Beiträge aus dem Blog