Immobilienmakler: Gehalt & Verdienst 2026
Was verdient ein Immobilienmakler in Deutschland? Durchschnitt, Einstieg, Entwicklung nach Erfahrung sowie Unterschiede nach Bundesland und Stadt.
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Gehalt nach Bundesland
| Bundesland | Ø Gehalt / Jahr | vs. Schnitt |
|---|---|---|
| Bayern: Immobilienmakler-Gehalt | 57.042 € | +2 % |
| Hamburg: Immobilienmakler-Gehalt | 58.389 € | +5 % |
| Hessen: Immobilienmakler-Gehalt | 64.516 € | +16 % |
| Berlin: Immobilienmakler-Gehalt | 56.300 € | +1 % |
| Baden-Württemberg: Immobilienmakler-Gehalt | 53.892 € | -3 % |
| Nordrhein-Westfalen: Immobilienmakler-Gehalt | 54.505 € | -2 % |
| Rheinland-Pfalz: Immobilienmakler-Gehalt | 50.237 € | -10 % |
| Niedersachsen: Immobilienmakler-Gehalt | 52.939 € | -5 % |
| Bremen: Immobilienmakler-Gehalt | 52.444 € | -6 % |
| Schleswig-Holstein: Immobilienmakler-Gehalt | 51.336 € | -8 % |
| Saarland: Immobilienmakler-Gehalt | 49.614 € | -11 % |
| Brandenburg: Immobilienmakler-Gehalt | 45.685 € | -18 % |
| Sachsen: Immobilienmakler-Gehalt | 49.147 € | -12 % |
| Thüringen: Immobilienmakler-Gehalt | 44.723 € | -20 % |
| Mecklenburg-Vorpommern: Immobilienmakler-Gehalt | 45.410 € | -19 % |
| Sachsen-Anhalt: Immobilienmakler-Gehalt | 46.592 € | -16 % |
Gehalt nach Stadt
| Stadt | Ø Gehalt / Jahr | vs. Schnitt |
|---|---|---|
| München: Immobilienmakler-Gehalt | 65.496 € | +17 % |
| Frankfurt am Main: Immobilienmakler-Gehalt | 69.389 € | +24 % |
| Hamburg: Immobilienmakler-Gehalt | 58.389 € | +5 % |
| Berlin: Immobilienmakler-Gehalt | 56.300 € | +1 % |
Gehalt als Immobilienmakler
Gehalt als Immobilienmakler: stark provisionsabhängiger Verdienst in Vermittlung und Verkauf von Immobilien. Für den kaufmännischen Ausbildungsberuf in der Immobilienverwaltung siehe Immobilienkaufmann.
Das durchschnittliche Bruttogehalt als Immobilienmakler liegt bei 67.588 € pro Jahr. Beim Berufseinstieg sind es rund 36.000 €, mit mehrjähriger Erfahrung bis zu 100.000 €. Typischer Zugang: Beides. Berechnen Sie Ihr Nettogehalt mit dem Brutto-Netto-Rechner.
Ausbildung & Berufseinstieg
Der Beruf des Immobilienmaklers ist kein geschützter Ausbildungsberuf, weshalb es mehrere Zugangswege gibt: über die duale Ausbildung zum Immobilienkaufmann mit anschließender Spezialisierung auf die Vermittlung, über ein Studium der Immobilienwirtschaft oder als Quereinstieg aus Vertrieb, Bank- oder Versicherungswesen. Wer selbstständig oder gewerblich als Makler tätig werden will, benötigt zusätzlich eine Gewerbeerlaubnis nach § 34c Gewerbeordnung sowie seit 2018 einen IHK-Sachkundenachweis.
Der praktische Einstieg erfolgt meist bei einem etablierten Maklerbüro oder Franchise-Unternehmen, wo neue Makler zunächst unter Anleitung erste eigene Objekte betreuen, bevor sie einen eigenen Kundenstamm aufbauen.
Karriereverlauf & Gehaltsentwicklung als Immobilienmakler
Das Einkommen von Immobilienmaklern hängt stärker als in fast jedem anderen kaufmännischen Beruf vom persönlichen Vermittlungserfolg ab, da ein wesentlicher Teil des Gehalts aus Provisionen besteht. Entscheidend sind die Lage und Preisklasse der vermittelten Immobilien, die Größe des eigenen Kundennetzwerks sowie die Frage, ob als Angestellter mit Fixum oder komplett selbstständig gearbeitet wird.
- 1
Berufseinstieg
36.000 € – 46.000 €0–2 JahreErste Objektbesichtigungen und Vermittlungen unter Anleitung, meist mit Festgehalt und geringem Provisionsanteil.
- 2
Mit erstem Kundenstamm
45.000 € – 65.000 €2–5 JahreEigenständige Vermittlung von Kauf- und Mietobjekten mit wachsendem Netzwerk und steigendem Provisionsanteil.
- 3
Erfahrener Makler
65.000 € – 110.000 €5–10 JahreVerkauf höherpreisiger Objekte, etablierter Kundenstamm und Empfehlungsgeschäft als wichtige Einkommensquelle.
- 4
Selbstständig / Top-Makler
110.000 € – 180.000 €10+ JahreEigenes Maklerbüro oder Spitzenposition in gefragten Lagen mit entsprechend hohem, aber auch schwankendem Einkommen.
Wer sich auf hochpreisige Segmente wie Neubau, Gewerbeimmobilien oder Luxusobjekte spezialisiert, in gefragten Großstadtlagen arbeitet oder den Schritt in die Selbstständigkeit mit eigenem Büro wagt, kann das Einkommen deutlich über den Erfahrungswert hinaus steigern. Gleichzeitig bedeutet die starke Provisionsabhängigkeit auch, dass die Einnahmen bei schwacher Marktlage oder in strukturschwachen Regionen spürbar niedriger ausfallen können.