Krankenschwester: Gehalt & Verdienst 2026
Was verdient ein Krankenschwester in Deutschland? Durchschnitt, Einstieg, Entwicklung nach Erfahrung sowie Unterschiede nach Bundesland und Stadt.
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Gehalt nach Bundesland
| Bundesland | Ø Gehalt / Jahr | vs. Schnitt |
|---|---|---|
| Bayern: Krankenschwester-Gehalt | 58.221 € | +0 % |
| Baden-Württemberg: Krankenschwester-Gehalt | 60.799 € | +4 % |
| Hamburg: Krankenschwester-Gehalt | 58.260 € | +0 % |
| Hessen: Krankenschwester-Gehalt | 59.188 € | +2 % |
| Berlin: Krankenschwester-Gehalt | 56.778 € | -3 % |
| Nordrhein-Westfalen: Krankenschwester-Gehalt | 58.775 € | +1 % |
| Bremen: Krankenschwester-Gehalt | 59.987 € | +3 % |
| Rheinland-Pfalz: Krankenschwester-Gehalt | 59.188 € | +2 % |
| Niedersachsen: Krankenschwester-Gehalt | 58.080 € | +0 % |
| Schleswig-Holstein: Krankenschwester-Gehalt | 58.363 € | +0 % |
| Saarland: Krankenschwester-Gehalt | 60.760 € | +4 % |
| Brandenburg: Krankenschwester-Gehalt | 55.438 € | -5 % |
| Sachsen: Krankenschwester-Gehalt | 54.948 € | -6 % |
| Sachsen-Anhalt: Krankenschwester-Gehalt | 56.263 € | -3 % |
| Thüringen: Krankenschwester-Gehalt | 56.185 € | -4 % |
| Mecklenburg-Vorpommern: Krankenschwester-Gehalt | 55.296 € | -5 % |
Gehalt nach Stadt
| Stadt | Ø Gehalt / Jahr | vs. Schnitt |
|---|---|---|
| München: Krankenschwester-Gehalt | 61.056 € | +5 % |
| Frankfurt am Main: Krankenschwester-Gehalt | 60.979 € | +5 % |
| Hamburg: Krankenschwester-Gehalt | 58.260 € | +0 % |
| Berlin: Krankenschwester-Gehalt | 56.778 € | -3 % |
Gehalt als Krankenschwester
Gehalt als Krankenschwester, seit der Pflegereform 2020 offiziell Pflegefachfrau bzw. Pflegefachmann: Durchschnittsgehalt nach TVöD, Einstieg und Schichtzulagen.
Das durchschnittliche Bruttogehalt als Krankenschwester liegt bei 59.008 € pro Jahr. Beim Berufseinstieg sind es rund 38.500 €, mit mehrjähriger Erfahrung bis zu 54.000 €. Typischer Zugang: Ausbildung. Berechnen Sie Ihr Nettogehalt mit dem Brutto-Netto-Rechner.
Ausbildung & Berufseinstieg
Der Begriff Krankenschwester bzw. Krankenpfleger ist die traditionelle, im Klinikalltag nach wie vor gebräuchliche Bezeichnung für die Pflege im Krankenhaus. Seit der Pflegeberufereform 2020 ist der Beruf offiziell Teil der generalistischen dualen Ausbildung zur Pflegefachfrau bzw. zum Pflegefachmann; wer gezielt in der stationären Krankenpflege arbeiten möchte, kann im letzten Ausbildungsdrittel einen vertieften Praxiseinsatz im Krankenhaus wählen und damit den fachlichen Schwerpunkt auf die Akutversorgung legen.
Die Ausbildung dauert drei Jahre und findet dual an einer Pflegeschule sowie in praktischen Einsätzen auf Stationen, in der Notaufnahme oder im OP statt. Nach dem staatlichen Examen arbeiten Krankenschwestern und Krankenpfleger überwiegend im durchgängigen Schichtdienst auf Normal- und Intensivstationen deutscher Krankenhäuser.
Karriereverlauf & Gehaltsentwicklung als Krankenschwester
Das Gehalt von Krankenschwestern und Krankenpflegern orientiert sich in den meisten Kliniken am TVöD-P bzw. vergleichbaren kirchlichen oder privaten Krankenhaustarifen. Da die Arbeit im Krankenhaus in aller Regel im durchgehenden Wechselschichtbetrieb stattfindet, machen Zulagen für Nacht-, Wochenend- und Feiertagsdienst einen spürbaren Teil des Gesamteinkommens aus – zusätzlich zur Grundvergütung, die mit Berufserfahrung und Fachweiterbildung deutlich steigt.
- 1
Berufseinstieg
38.000 € – 42.000 €0–2 JahreStationsdienst nach dem Examen mit strukturierter Einarbeitung, zunächst meist im Tagdienst mit schrittweiser Übernahme in den Schichtplan.
- 2
Mit Berufserfahrung
42.000 € – 47.000 €2–6 JahreVollständige Übernahme des Wechselschichtdienstes inklusive Nacht- und Wochenendarbeit sowie eigenständige Verantwortung für Patientengruppen.
- 3
Fachweiterbildung / Spezialisierung
47.000 € – 56.000 €6–12 JahreTätigkeit etwa in der Intensiv- und Anästhesiepflege, im OP oder in der Notaufnahme mit entsprechend höherer tariflicher Eingruppierung.
- 4
Stationsleitung / Führung
56.000 € – 68.000 €12+ JahreLeitung einer Station oder eines Pflegeteams mit Personal- und Dienstplanverantwortung, häufig nach zusätzlicher Qualifizierung im Stationsmanagement.
Der stärkste Hebel für ein höheres Gehalt sind anerkannte Fachweiterbildungen mit unmittelbarem Klinikbezug, etwa in der Intensiv- und Anästhesiepflege, im OP-Dienst, in der Notaufnahme oder Onkologie, da sie mit einer höheren tariflichen Eingruppierung verbunden sind. Auch der Wechsel in eine Leitungsposition als Stationsleitung sowie eine akademische Weiterqualifizierung im Pflegemanagement eröffnen zusätzliche Gehaltsstufen. Wegen des anhaltenden Personalmangels auf den Stationen zahlen zudem viele Krankenhausträger mittlerweile Zulagen oder übertarifliche Gehälter, um erfahrenes Pflegepersonal zu binden.