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Branche Handwerk · Rang 64 von 174

Elektriker: Gehalt & Verdienst 2026

59.997 € brutto im Jahr, 7 % über dem Median aller erfassten Berufe (55.881 €). Zwischen Einstieg (32.000 €) und oberster Karrierestufe (70.000 €) liegt mehr als das 2,2-Fache.

Zuletzt aktualisiert:

Durchschnitt
59.997 €
brutto / Jahr
Median
56.006 €
brutto / Jahr
Einstieg
34.000 €
Berufseinstieg
Mit Erfahrung
54.000 €
Senior-Level

Was verdient ein Elektriker? 59.997 € im Schnitt

Gehalt als Elektriker im Elektrohandwerk: Verdienst als Geselle auf Baustelle und im Kundendienst – umgangssprachlich für den heutigen Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik. Für Industrieberufe siehe Elektroniker.

Mit 59.997 € im Jahr liegt der Beruf auf Rang 64 von 174 – 7 % über dem Median aller hier erfassten Berufe von 55.881 €. 64 % der Berufe verdienen weniger. Innerhalb der Branche Handwerk ist das Rang 1 von 13, 36 % über dem Branchenmedian von 44.151 €. Über die Karriere hinweg verschiebt sich die Zahl deutlich: von 32.000 € auf der Einstiegsstufe auf bis zu 70.000 € auf der obersten der 4 Stufen – ein Zuwachs von 119 %. Regional reicht die Spanne von 45.115 € in Thüringen bis 66.080 € in Hamburg – 46 % Unterschied allein durch den Arbeitsort.

Elektriker in der Branche Handwerk: Rang 1 von 13

Elektriker im Gehaltsvergleich mit 6 verwandten BerufenDurchschnittsgehalt als Elektriker im Vergleich: Elektriker 59.997 €; Schornsteinfeger 51.307 €; Anlagenmechaniker SHK 51.242 €; Schweißer 50.620 €; Metallbauer 44.890 €; Hörakustiker 44.883 €; Fliesenleger 44.151 €.44.151 €59.997 €Elektriker59.997 €Schornsteinfeger51.307 €Anlagenmechaniker SHK51.242 €Schweißer50.620 €Metallbauer44.890 €Hörakustiker44.883 €Fliesenleger44.151 €
Elektriker im Vergleich: Branche Handwerk – 59.997 € gegenüber 59.997 € für Elektriker an der Spitze und 44.151 € für Fliesenleger am unteren Ende der Gruppe. Durchschnittliches Jahresbrutto; die Achse beginnt nicht bei null.

Ausbildung zum Elektriker: Dauer, Zugang und Vergütung

Dauer
3,5 Jahre (duale Ausbildung)
Zugang
rechtlich keine feste Vorgabe – Betriebe stellen meist mit Hauptschul- oder mittlerem Schulabschluss ein
Vergütung
ca. 700 € (1. Jahr) bis 1.100 € (4. Jahr), je nach Region und Tarifbindung des Betriebs

Der Zugang zum Beruf erfolgt klassischerweise über eine duale Ausbildung zum Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik (umgangssprachlich weiterhin oft Elektriker genannt) im Elektrohandwerk. Die Ausbildung dauert dreieinhalb Jahre und findet parallel im Ausbildungsbetrieb sowie in der Berufsschule statt; ergänzend absolvieren Auszubildende überbetriebliche Lehrgänge der Handwerkskammer, in denen Grundlagen der Elektrotechnik, Verdrahtungstechnik sowie Mess- und Prüfverfahren vermittelt werden.

Vom Einstieg zur Spitzenposition: 119 % Zuwachs als Elektriker

Das Gehalt von Elektrikern hängt stark davon ab, ob der Betrieb tarifgebunden ist, welche Region und welches Bundesland betroffen sind und ob Zusatzqualifikationen wie Photovoltaik- oder Smart-Home-Kenntnisse vorhanden sind. Auch die Wahl zwischen Handwerksbetrieb und Industrie spielt eine erhebliche Rolle, da Industriebetriebe meist nach Metall- und Elektrotarif und damit spürbar besser zahlen.

Gehaltsentwicklung als Elektriker: 32.000 € bis 70.000 €Gehaltsspannen als Elektriker nach Karrierestufe: Berufseinstieg als Geselle (0–2 Jahre) 32.000 € bis 38.000 €; Mit Berufserfahrung (2–6 Jahre) 37.000 € bis 46.000 €; Spezialist / Vorarbeiter (6–12 Jahre) 45.000 € bis 56.000 €; Meister / Obermonteur / Führung (12+ Jahre) 55.000 € bis 70.000 €.32.000 €70.000 €Berufseinstieg als Gese…0–2 Jahre38.000 €Mit Berufserfahrung2–6 Jahre46.000 €Spezialist / Vorarbeiter6–12 Jahre56.000 €Meister / Obermonteur /…12+ Jahre70.000 €
Gehaltsspannen als Elektriker nach Karrierestufe – von 32.000 € auf der Einstiegsstufe bis 70.000 € auf der obersten der 4 Stufen. Jahresbrutto, Datenstand 2026.
  1. 1

    Berufseinstieg als Geselle

    32.000 € – 38.000 €
    0–2 Jahre

    Übernahme erster eigenständiger Installations- und Wartungsarbeiten unter Anleitung erfahrener Kollegen.

  2. 2

    Mit Berufserfahrung

    37.000 € – 46.000 €
    2–6 Jahre

    Selbstständige Abwicklung von Baustellen und Kundendienstaufträgen, oft mit Verantwortung für Auszubildende.

  3. 3

    Spezialist / Vorarbeiter

    45.000 € – 56.000 €
    6–12 Jahre

    Übernahme von Spezialgebieten wie Photovoltaik oder Gebäudeautomation sowie Projekt- und Personalverantwortung.

  4. 4

    Meister / Obermonteur / Führung

    55.000 € – 70.000 €
    12+ Jahre

    Leitung von Kolonnen oder ganzen Abteilungen, häufig mit Meistertitel und Verantwortung für Kalkulation und Kundenakquise.

Angesichts von Energiewende, Ausbau der Elektromobilität und dem allgemeinen Fachkräftemangel im Elektrohandwerk sind die Aussichten sehr gut, die Nachfrage nach qualifizierten Elektrikern übersteigt vielerorts das Angebot. Wer die Meisterprüfung ablegt, kann einen eigenen Betrieb gründen oder in die Bauleitung wechseln; auch der Wechsel in die Industrie oder Zusatzqualifikationen wie Photovoltaik- und Speichertechnik wirken sich spürbar aufs Gehalt aus.

Elektriker-Gehalt nach Bundesland: Hamburg vorn, Thüringen am Ende

Elektriker-Gehalt im Städtevergleich: Spitzenreiter Stuttgart

StadtØ Gehalt / Jahrvs. Schnitt
München: Elektriker-Gehalt65.894 €+18 %
Frankfurt am Main: Elektriker-Gehalt66.612 €+19 %
Stuttgart: Elektriker-Gehalt74.443 €+33 %
Hamburg: Elektriker-Gehalt66.080 €+18 %

Von den 59.997 € brutto bleibt je nach Steuerklasse, Bundesland und Kirchensteuer ein sehr unterschiedlicher Nettobetrag übrig. Wie viel es im eigenen Fall ist, rechnet der Netto-Rechner für das Elektriker-Gehalt aus – für die Einstiegsstufe ab 32.000 € genauso wie für die oberste Stufe bis 70.000 €.

Häufige Fragen zum Beruf Elektriker

Was verdient ein Elektriker zum Berufseinstieg?
Berufseinsteiger verdienen als Geselle im Elektrohandwerk in der Regel rund 34.000 € brutto im Jahr, das entspricht etwa 2.600 bis 2.800 € brutto im Monat. Die genaue Höhe hängt von Region und Tarifbindung des Betriebs ab.
Wie lässt sich das Gehalt als Elektriker steigern?
Die stärksten Hebel sind die Meisterprüfung, Zusatzqualifikationen in Photovoltaik oder Smart-Home-Technik sowie der Wechsel in einen tarifgebundenen oder industriellen Betrieb. Mit Berufserfahrung und Meistertitel sind 54.000 € und mehr realistisch.
In welcher Branche oder Region verdienen Elektriker am meisten?
Industriebetriebe und tarifgebundene Unternehmen zahlen meist deutlich mehr als kleine Handwerksbetriebe, ebenso Ballungsräume und Süddeutschland im Vergleich zu strukturschwächeren Regionen.
Ist der Beruf des Elektrikers zukunftssicher?
Ja, durch Energiewende, E-Mobilität und den ausgeprägten Fachkräftemangel im Elektrohandwerk gehört der Beruf zu den gefragtesten Handwerksberufen mit sehr guten Jobaussichten.
Lohnt sich der Wechsel vom Handwerk in die Industrie?
Ja, Elektroniker in Industriebetrieben, etwa für Betriebstechnik oder Automatisierungstechnik, verdienen meist nach Metall- und Elektrotarif und damit oft mehrere Tausend Euro mehr im Jahr als im klassischen Elektrohandwerk.

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