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Branche Handwerk · Rang 134 von 174

Hörakustiker: Gehalt & Verdienst 2026

44.883 € brutto im Jahr, 20 % unter dem Median aller erfassten Berufe (55.881 €). Zwischen Einstieg (30.000 €) und oberster Karrierestufe (65.000 €) liegt mehr als das 2,2-Fache.

Zuletzt aktualisiert:

Durchschnitt
44.883 €
brutto / Jahr
Median
41.600 €
brutto / Jahr
Einstieg
32.000 €
Berufseinstieg
Mit Erfahrung
48.000 €
Senior-Level

Wie viel verdient man als Hörakustiker? 44.883 € im Jahr

Gehalt als Hörakustiker: Verdienst im Gesundheitshandwerk zwischen Ladengeschäft und Audiologie – als Geselle, Meister und Filialleiter.

Mit 44.883 € im Jahr liegt der Beruf auf Rang 134 von 174 – 20 % unter dem Median aller hier erfassten Berufe von 55.881 €. 23 % der Berufe verdienen weniger. Innerhalb der Branche Handwerk ist das Rang 6 von 13, 2 % über dem Branchenmedian von 44.151 €. Über die Karriere hinweg verschiebt sich die Zahl deutlich: von 30.000 € auf der Einstiegsstufe auf bis zu 65.000 € auf der obersten der 4 Stufen – ein Zuwachs von 117 %. Regional reicht die Spanne von 38.828 € in Brandenburg bis 43.874 € in Hamburg – 13 % Unterschied allein durch den Arbeitsort.

Hörakustiker in der Branche Handwerk: Rang 6 von 13

Hörakustiker im Gehaltsvergleich mit 6 verwandten BerufenDurchschnittsgehalt als Hörakustiker im Vergleich: Anlagenmechaniker SHK 51.242 €; Schweißer 50.620 €; Metallbauer 44.890 €; Hörakustiker 44.883 €; Fliesenleger 44.151 €; Tischler 42.288 €; Maler und Lackierer 41.449 €.41.449 €51.242 €Anlagenmechaniker SHK51.242 €Schweißer50.620 €Metallbauer44.890 €Hörakustiker44.883 €Fliesenleger44.151 €Tischler42.288 €Maler und Lackierer41.449 €
Hörakustiker im Vergleich: Branche Handwerk – 44.883 € gegenüber 51.242 € für Anlagenmechaniker SHK an der Spitze und 41.449 € für Maler und Lackierer am unteren Ende der Gruppe. Durchschnittliches Jahresbrutto; die Achse beginnt nicht bei null.

Ausbildung zum Hörakustiker: Dauer, Zugang und Vergütung

Dauer
3 Jahre (duale Ausbildung)
Zugang
rechtlich mittlerer Schulabschluss üblich, in der Praxis häufig auch Abitur oder Fachhochschulreife
Vergütung
ca. 700 € (1. Jahr) bis 1.050 € (3. Jahr) laut Tarifvertrag des Hörakustiker-Handwerks

Der Zugang erfolgt über die duale Ausbildung zum Hörakustiker im Gesundheitshandwerk, die drei Jahre dauert und Grundlagen der Audiologie, Otoplastik (Herstellung individueller Ohrpassstücke) sowie Hörsystemanpassung vermittelt. Da die Ausbildung sowohl technisches als auch medizinisches Verständnis erfordert, bringen viele Auszubildende die Fachhochschulreife oder das Abitur mit, obwohl formal auch ein mittlerer Schulabschluss ausreicht.

Nach der Gesellenprüfung arbeiten die meisten angestellt in Hörakustik-Fachgeschäften und übernehmen dort Beratung, Hörtests und Anpassung von Hörsystemen. Mit der Meisterprüfung eröffnet sich der Weg zur Filialleitung, zur Selbstständigkeit oder zu spezialisierten Tätigkeiten in der pädakustischen Versorgung von Kindern.

Vom Einstieg zur Spitzenposition: 117 % Zuwachs als Hörakustiker

Das Gehalt von Hörakustikern steigt mit zunehmender Erfahrung in Kundenberatung und Anpassungstechnik spürbar, den größten Sprung bringt aber die Meisterprüfung, da sie Voraussetzung für Filialleitung und Selbstständigkeit ist. Größere Akustikketten bieten zudem häufig Provisions- oder Bonusmodelle, die zum Grundgehalt hinzukommen.

Gehaltsentwicklung als Hörakustiker: 30.000 € bis 65.000 €Gehaltsspannen als Hörakustiker nach Karrierestufe: Berufseinstieg als Geselle (0–2 Jahre) 30.000 € bis 35.000 €; Mit Berufserfahrung (2–6 Jahre) 34.000 € bis 43.000 €; Meister / Filialleitung (6–12 Jahre) 42.000 € bis 52.000 €; Regionalleitung / Selbstständigkeit (12+ Jahre) 51.000 € bis 65.000 €.30.000 €65.000 €Berufseinstieg als Gese…0–2 Jahre35.000 €Mit Berufserfahrung2–6 Jahre43.000 €Meister / Filialleitung6–12 Jahre52.000 €Regionalleitung / Selbs…12+ Jahre65.000 €
Gehaltsspannen als Hörakustiker nach Karrierestufe – von 30.000 € auf der Einstiegsstufe bis 65.000 € auf der obersten der 4 Stufen. Jahresbrutto, Datenstand 2026.
  1. 1

    Berufseinstieg als Geselle

    30.000 € – 35.000 €
    0–2 Jahre

    Durchführung von Hörtests und einfachen Anpassungen unter Anleitung erfahrener Kollegen.

  2. 2

    Mit Berufserfahrung

    34.000 € – 43.000 €
    2–6 Jahre

    Eigenständige Kundenberatung, Hörsystemanpassung und Otoplastik-Herstellung.

  3. 3

    Meister / Filialleitung

    42.000 € – 52.000 €
    6–12 Jahre

    Fachliche und wirtschaftliche Verantwortung für ein Fachgeschäft inklusive Personalführung.

  4. 4

    Regionalleitung / Selbstständigkeit

    51.000 € – 65.000 €
    12+ Jahre

    Führung mehrerer Filialen oder Betrieb eines eigenen Fachgeschäfts mit unternehmerischer Gesamtverantwortung.

Der demografische Wandel und die alternde Gesellschaft sorgen für eine stetig wachsende Nachfrage nach Hörsystemversorgung, was dem Berufsstand insgesamt gute Perspektiven sichert. Wer die Meisterprüfung ablegt, sich auf Audiologie oder Pädakustik spezialisiert oder in eine größere Akustikkette mit Provisionsmodell wechselt, kann sein Gehalt spürbar über den Durchschnitt hinaus steigern.

Hörakustiker-Gehalt nach Bundesland: Hamburg vorn, Brandenburg am Ende

Hörakustiker-Gehalt im Städtevergleich: Spitzenreiter Köln

StadtØ Gehalt / Jahrvs. Schnitt
München: Hörakustiker-Gehalt44.881 €+8 %
Frankfurt am Main: Hörakustiker-Gehalt41.634 €+0 %
Hamburg: Hörakustiker-Gehalt43.874 €+5 %
Köln: Hörakustiker-Gehalt45.198 €+9 %

Von den 44.883 € brutto bleibt je nach Steuerklasse, Bundesland und Kirchensteuer ein sehr unterschiedlicher Nettobetrag übrig. Wie viel es im eigenen Fall ist, rechnet der Netto-Rechner für das Hörakustiker-Gehalt aus – für die Einstiegsstufe ab 30.000 € genauso wie für die oberste Stufe bis 65.000 €.

Häufige Fragen zum Beruf Hörakustiker

Was verdient ein Hörakustiker zum Einstieg?
Der Einstieg liegt bei rund 32.000 € brutto im Jahr, das entspricht etwa 2.400 bis 2.600 € brutto im Monat als angestellter Geselle im Fachgeschäft.
Wie lässt sich das Gehalt als Hörakustiker steigern?
Die Meisterprüfung ist der wichtigste Hebel, da sie Voraussetzung für Filialleitung und Selbstständigkeit ist; hinzu kommen Spezialisierungen in Audiologie oder Pädakustik sowie Provisionsmodelle bei größeren Ketten.
Wo verdienen Hörakustiker am meisten?
Als Meister und Filialleiter größerer Akustikketten sowie in eigener Praxis lässt sich deutlich mehr verdienen als im Einstiegsgehalt eines angestellten Gesellen.
Ist der Beruf des Hörakustikers zukunftssicher?
Ja, durch den demografischen Wandel und die alternde Gesellschaft wächst die Nachfrage nach Hörsystemversorgung kontinuierlich, was für eine sehr stabile Beschäftigungslage sorgt.
Welche Rolle spielt die Meisterprüfung für das Gehalt?
Sie ist Grundvoraussetzung für die Filialleitung und die Eröffnung eines eigenen Fachgeschäfts und markiert damit den größten Gehaltssprung im Berufsverlauf, oft von rund 40.000 € auf 48.000 € und mehr.

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