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Branche Bauwesen

Maurer: Gehalt 2026

Was verdient ein Maurer in Deutschland? Durchschnitt, Einstieg, Entwicklung nach Erfahrung sowie Unterschiede nach Bundesland und Stadt.

Zuletzt aktualisiert:

Durchschnitt
38.000 €
brutto / Jahr
Median
36.000 €
brutto / Jahr
Einstieg
30.000 €
Berufseinstieg
Mit Erfahrung
48.000 €
Senior-Level

Gehalt als Maurer

Gehaltsinformationen für Maurer: Ausbildungsvergütung, Einstiegsgehalt und Verdienstchancen im Bauhandwerk.

Das durchschnittliche Bruttogehalt als Maurer liegt bei 38.000 € pro Jahr. Beim Berufseinstieg sind es rund 30.000 €, mit mehrjähriger Erfahrung bis zu 48.000 €. Typischer Zugang: Ausbildung. Berechnen Sie Ihr Nettogehalt mit dem Brutto-Netto-Rechner.

Ausbildung & Berufseinstieg

Dauer
3 Jahre (duale Ausbildung)
Zugang
rechtlich keine Vorgabe – meist Hauptschulabschluss
Vergütung
ca. 800–950 € (1. Jahr) bis 1.500–1.700 € (3. Jahr), nach Bautarif

Der Einstieg erfolgt über eine duale Ausbildung zum Maurer im Bauunternehmen mit Berufsschulunterricht und Abschlussprüfung, die grundlegende Techniken im Mauerwerksbau, Betonbau und der Bauwerksabdichtung vermittelt. In den ersten Ausbildungsmonaten durchlaufen angehende Maurer häufig eine überbetriebliche Grundausbildung, bevor die betriebliche Praxis auf wechselnden Baustellen im Vordergrund steht.

Nach der Gesellenprüfung arbeiten Maurer im Roh- und Hochbau, bei Sanierungen oder im spezialisierten Betonbau. Der Beruf ist körperlich fordernd und witterungsabhängig, bietet aber über Vorarbeiter- und Polierfunktionen sowie die Meisterprüfung klare Aufstiegswege.

Karriereverlauf & Gehaltsentwicklung als Maurer

Wie in anderen Bauberufen richtet sich das Gehalt von Maurern maßgeblich nach dem Bau-Tarifvertrag sowie nach Erschwernis-, Montage- und Auslösungszulagen für Einsätze außerhalb des Heimatbetriebs. Spezialisierungen etwa im Sichtmauerwerk, in der Altbausanierung oder im Betonbau sowie die Übernahme von Vorarbeiteraufgaben treiben das Einkommen mit den Berufsjahren spürbar nach oben.

  1. 1

    Berufseinstieg (Geselle)

    28.000 €32.000 €
    0–2 Jahre

    Mitarbeit auf der Baustelle unter Anleitung, Ausführung grundlegender Mauer- und Betonarbeiten.

  2. 2

    Mit Erfahrung

    31.000 €39.000 €
    2–6 Jahre

    Selbstständige Ausführung von Mauerwerks- und Betonarbeiten, teils mit Erschwernis- und Montagezulagen.

  3. 3

    Vorarbeiter / Spezialist

    38.000 €48.000 €
    6–12 Jahre

    Fachliche Verantwortung als Vorarbeiter, Spezialisierung etwa auf Sichtmauerwerk oder Altbausanierung.

  4. 4

    Polier / Meister / Selbstständigkeit

    47.000 €60.000 €
    12+ Jahre

    Nach Polier- oder Meisterprüfung Übernahme von Bauleitung, Personalverantwortung oder Führung eines eigenen Betriebs.

Über die Weiterbildung zum Polier oder Maurermeister lassen sich Bauleitungs- und Führungsaufgaben übernehmen, die deutlich über dem Gesellengehalt liegen; auch ein anschließendes Studium des Bauingenieurwesens ist ein möglicher Weg. Angesichts des anhaltenden Wohnungsbaubedarfs in vielen deutschen Regionen bleibt die Nachfrage nach qualifizierten Maurern hoch, was sich auch in guten Verdienstmöglichkeiten niederschlägt.

Häufig gestellte Fragen zum Berufsfeld

Wie viel verdient ein Maurer direkt nach der Ausbildung?
Das Einstiegsgehalt liegt bei rund 30.000 € brutto im Jahr, häufig zuzüglich Erschwernis- oder Montagezulagen.
Wie hoch ist die Ausbildungsvergütung als Maurer?
Die Vergütung steigt tarifbedingt deutlich von etwa 800–950 € im ersten auf 1.500–1.700 € im dritten Lehrjahr und zählt damit zu den höheren Ausbildungsvergütungen im Handwerk.
Wie lässt sich das Gehalt als Maurer steigern?
Berufserfahrung, die Übernahme von Vorarbeiteraufgaben sowie die Weiterbildung zum Polier oder Meister erhöhen das Gehalt auf durchschnittlich rund 38.000 € und bei Führungsfunktionen deutlich mehr.
In welchen Regionen oder Bereichen verdienen Maurer am meisten?
In Ballungsräumen mit hoher Bautätigkeit sowie im Spezialtiefbau oder bei größeren Bauunternehmen liegen die Gehälter meist über dem Durchschnitt kleinerer, ländlicher Betriebe.
Wie sind die Zukunftsaussichten für Maurer?
Der anhaltende Bedarf an Wohnraum und der Fachkräftemangel im Bauhandwerk sorgen für eine sehr stabile Beschäftigungslage mit guten Übernahme- und Aufstiegschancen.

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