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Branche Bauwesen · Rang 126 von 174

Maurer: Gehalt & Verdienst 2026

46.410 € brutto im Jahr, 17 % unter dem Median aller erfassten Berufe (55.881 €). Zwischen Einstieg (28.000 €) und oberster Karrierestufe (60.000 €) liegt mehr als das 2,1-Fache.

Zuletzt aktualisiert:

Durchschnitt
46.410 €
brutto / Jahr
Median
45.722 €
brutto / Jahr
Einstieg
30.000 €
Berufseinstieg
Mit Erfahrung
48.000 €
Senior-Level

Wie viel verdient man als Maurer? 46.410 € im Jahr

Gehaltsinformationen für Maurer: Ausbildungsvergütung, Einstiegsgehalt und Verdienstchancen im Bauhandwerk.

Mit 46.410 € im Jahr liegt der Beruf auf Rang 126 von 174 – 17 % unter dem Median aller hier erfassten Berufe von 55.881 €. 28 % der Berufe verdienen weniger. Innerhalb der Branche Bauwesen ist das Rang 8 von 9, 6 % unter dem Branchenmedian von 49.145 €. Über die Karriere hinweg verschiebt sich die Zahl deutlich: von 28.000 € auf der Einstiegsstufe auf bis zu 60.000 € auf der obersten der 4 Stufen – ein Zuwachs von 114 %.

Maurer in der Branche Bauwesen: Rang 8 von 9

Maurer im Gehaltsvergleich mit 6 verwandten BerufenDurchschnittsgehalt als Maurer im Vergleich: Kranführer 56.073 €; Bauzeichner 50.688 €; Gerüstbauer 49.145 €; Straßenbauer 47.465 €; Zimmerer 46.590 €; Maurer 46.410 €; Dachdecker 46.240 €.46.240 €56.073 €Kranführer56.073 €Bauzeichner50.688 €Gerüstbauer49.145 €Straßenbauer47.465 €Zimmerer46.590 €Maurer46.410 €Dachdecker46.240 €
Maurer im Vergleich: Branche Bauwesen 46.410 € gegenüber 56.073 € für Kranführer an der Spitze und 46.240 € für Dachdecker am unteren Ende der Gruppe. Durchschnittliches Jahresbrutto; die Achse beginnt nicht bei null.

Ausbildung zum Maurer: Dauer, Zugang und Vergütung

Dauer
3 Jahre (duale Ausbildung)
Zugang
rechtlich keine Vorgabe – meist Hauptschulabschluss
Vergütung
ca. 800–950 € (1. Jahr) bis 1.500–1.700 € (3. Jahr), nach Bautarif

Der Einstieg erfolgt über eine duale Ausbildung zum Maurer im Bauunternehmen mit Berufsschulunterricht und Abschlussprüfung, die grundlegende Techniken im Mauerwerksbau, Betonbau und der Bauwerksabdichtung vermittelt. In den ersten Ausbildungsmonaten durchlaufen angehende Maurer häufig eine überbetriebliche Grundausbildung, bevor die betriebliche Praxis auf wechselnden Baustellen im Vordergrund steht.

Nach der Gesellenprüfung arbeiten Maurer im Roh- und Hochbau, bei Sanierungen oder im spezialisierten Betonbau. Der Beruf ist körperlich fordernd und witterungsabhängig, bietet aber über Vorarbeiter- und Polierfunktionen sowie die Meisterprüfung klare Aufstiegswege.

Vom Einstieg zur Spitzenposition: 114 % Zuwachs als Maurer

Wie in anderen Bauberufen richtet sich das Gehalt von Maurern maßgeblich nach dem Bau-Tarifvertrag sowie nach Erschwernis-, Montage- und Auslösungszulagen für Einsätze außerhalb des Heimatbetriebs. Spezialisierungen etwa im Sichtmauerwerk, in der Altbausanierung oder im Betonbau sowie die Übernahme von Vorarbeiteraufgaben treiben das Einkommen mit den Berufsjahren spürbar nach oben.

Gehaltsentwicklung als Maurer: 28.000 € bis 60.000 €Gehaltsspannen als Maurer nach Karrierestufe: Berufseinstieg (Geselle) (0–2 Jahre) 28.000 € bis 32.000 €; Mit Erfahrung (2–6 Jahre) 31.000 € bis 39.000 €; Vorarbeiter / Spezialist (6–12 Jahre) 38.000 € bis 48.000 €; Polier / Meister / Selbstständigkeit (12+ Jahre) 47.000 € bis 60.000 €.28.000 €60.000 €Berufseinstieg0–2 Jahre32.000 €Mit Erfahrung2–6 Jahre39.000 €Vorarbeiter / Spezialist6–12 Jahre48.000 €Polier / Meister / Selb…12+ Jahre60.000 €
Gehaltsspannen als Maurer nach Karrierestufe – von 28.000 € auf der Einstiegsstufe bis 60.000 € auf der obersten der 4 Stufen. Jahresbrutto, Datenstand 2026.
  1. 1

    Berufseinstieg (Geselle)

    28.000 €32.000 €
    0–2 Jahre

    Mitarbeit auf der Baustelle unter Anleitung, Ausführung grundlegender Mauer- und Betonarbeiten.

  2. 2

    Mit Erfahrung

    31.000 €39.000 €
    2–6 Jahre

    Selbstständige Ausführung von Mauerwerks- und Betonarbeiten, teils mit Erschwernis- und Montagezulagen.

  3. 3

    Vorarbeiter / Spezialist

    38.000 €48.000 €
    6–12 Jahre

    Fachliche Verantwortung als Vorarbeiter, Spezialisierung etwa auf Sichtmauerwerk oder Altbausanierung.

  4. 4

    Polier / Meister / Selbstständigkeit

    47.000 €60.000 €
    12+ Jahre

    Nach Polier- oder Meisterprüfung Übernahme von Bauleitung, Personalverantwortung oder Führung eines eigenen Betriebs.

Über die Weiterbildung zum Polier oder Maurermeister lassen sich Bauleitungs- und Führungsaufgaben übernehmen, die deutlich über dem Gesellengehalt liegen; auch ein anschließendes Studium des Bauingenieurwesens ist ein möglicher Weg. Angesichts des anhaltenden Wohnungsbaubedarfs in vielen deutschen Regionen bleibt die Nachfrage nach qualifizierten Maurern hoch, was sich auch in guten Verdienstmöglichkeiten niederschlägt.

Von den 46.410 € brutto bleibt je nach Steuerklasse, Bundesland und Kirchensteuer ein sehr unterschiedlicher Nettobetrag übrig. Wie viel es im eigenen Fall ist, rechnet der Netto-Rechner für das Maurer-Gehalt aus – für die Einstiegsstufe ab 28.000 € genauso wie für die oberste Stufe bis 60.000 €.

Häufige Fragen zum Beruf Maurer

Wie viel verdient ein Maurer direkt nach der Ausbildung?
Das Einstiegsgehalt liegt bei rund 30.000 € brutto im Jahr, häufig zuzüglich Erschwernis- oder Montagezulagen.
Wie hoch ist die Ausbildungsvergütung als Maurer?
Die Vergütung steigt tarifbedingt deutlich von etwa 800–950 € im ersten auf 1.500–1.700 € im dritten Lehrjahr und zählt damit zu den höheren Ausbildungsvergütungen im Handwerk.
Wie lässt sich das Gehalt als Maurer steigern?
Berufserfahrung, die Übernahme von Vorarbeiteraufgaben sowie die Weiterbildung zum Polier oder Meister erhöhen das Gehalt auf durchschnittlich rund 38.000 € und bei Führungsfunktionen deutlich mehr.
In welchen Regionen oder Bereichen verdienen Maurer am meisten?
In Ballungsräumen mit hoher Bautätigkeit sowie im Spezialtiefbau oder bei größeren Bauunternehmen liegen die Gehälter meist über dem Durchschnitt kleinerer, ländlicher Betriebe.
Wie sind die Zukunftsaussichten für Maurer?
Der anhaltende Bedarf an Wohnraum und der Fachkräftemangel im Bauhandwerk sorgen für eine sehr stabile Beschäftigungslage mit guten Übernahme- und Aufstiegschancen.

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