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Branche Bauwesen · Rang 124 von 174

Zimmerer: Gehalt & Verdienst 2026

46.590 € brutto im Jahr, 17 % unter dem Median aller erfassten Berufe (55.881 €). Zwischen Einstieg (27.000 €) und oberster Karrierestufe (62.000 €) liegt mehr als das 2,3-Fache.

Zuletzt aktualisiert:

Durchschnitt
46.590 €
brutto / Jahr
Median
46.283 €
brutto / Jahr
Einstieg
29.000 €
Berufseinstieg
Mit Erfahrung
47.000 €
Senior-Level

Wie viel verdient man als Zimmerer? 46.590 € im Jahr

Gehalt als Zimmerer oder Zimmermann: Ausbildungsvergütung, Einstiegsgehalt und Verdienstmöglichkeiten im Holzbau.

Mit 46.590 € im Jahr liegt der Beruf auf Rang 124 von 174 – 17 % unter dem Median aller hier erfassten Berufe von 55.881 €. 29 % der Berufe verdienen weniger. Innerhalb der Branche Bauwesen ist das Rang 7 von 9, 5 % unter dem Branchenmedian von 49.145 €. Über die Karriere hinweg verschiebt sich die Zahl deutlich: von 27.000 € auf der Einstiegsstufe auf bis zu 62.000 € auf der obersten der 4 Stufen – ein Zuwachs von 130 %.

Zimmerer in der Branche Bauwesen: Rang 7 von 9

Zimmerer im Gehaltsvergleich mit 6 verwandten BerufenDurchschnittsgehalt als Zimmerer im Vergleich: Kranführer 56.073 €; Bauzeichner 50.688 €; Gerüstbauer 49.145 €; Straßenbauer 47.465 €; Zimmerer 46.590 €; Maurer 46.410 €; Dachdecker 46.240 €.46.240 €56.073 €Kranführer56.073 €Bauzeichner50.688 €Gerüstbauer49.145 €Straßenbauer47.465 €Zimmerer46.590 €Maurer46.410 €Dachdecker46.240 €
Zimmerer im Vergleich: Branche Bauwesen 46.590 € gegenüber 56.073 € für Kranführer an der Spitze und 46.240 € für Dachdecker am unteren Ende der Gruppe. Durchschnittliches Jahresbrutto; die Achse beginnt nicht bei null.

Ausbildung zum Zimmerer: Dauer, Zugang und Vergütung

Dauer
3 Jahre (duale Ausbildung)
Zugang
rechtlich keine Vorgabe – meist Hauptschulabschluss oder mittlerer Schulabschluss
Vergütung
ca. 800–950 € (1. Jahr) bis 1.400–1.600 € (3. Jahr), nach Bautarif

Der Zugang erfolgt über eine duale Ausbildung zum Zimmerer im Handwerksbetrieb mit Berufsschulunterricht und Gesellenprüfung vor der Handwerkskammer. Die Ausbildung vermittelt den fachgerechten Umgang mit Holz, das Erstellen von Dachstühlen und Holzkonstruktionen sowie zunehmend die Montage vorgefertigter Holzbauelemente.

Nach der Gesellenprüfung arbeiten Zimmerer auf Baustellen im Neubau, bei Sanierungen oder im Holzhausbau, häufig mit wechselnden Einsatzorten und saisonal geprägten Arbeitszeiten. Die anschließende Meisterprüfung oder eine Weiterbildung zum Techniker eröffnet den Weg zu Führungsaufgaben oder in die Selbstständigkeit.

Vom Einstieg zur Spitzenposition: 130 % Zuwachs als Zimmerer

Das Gehalt von Zimmerern wird stark durch den Bau-Tarifvertrag sowie durch Erschwernis- und Montagezulagen bei auswärtigen Einsätzen geprägt und liegt dadurch im Vergleich zu anderen Handwerksberufen vergleichsweise hoch. Mit zunehmender Erfahrung, Spezialisierung auf den Holzbau oder der Übernahme von Vorarbeiterfunktionen steigt das Einkommen spürbar.

Gehaltsentwicklung als Zimmerer: 27.000 € bis 62.000 €Gehaltsspannen als Zimmerer nach Karrierestufe: Berufseinstieg (Geselle) (0–2 Jahre) 27.000 € bis 31.000 €; Mit Erfahrung (2–6 Jahre) 30.000 € bis 38.000 €; Vorarbeiter / Spezialist Holzbau (6–12 Jahre) 37.000 € bis 47.000 €; Meister / Polier / Selbstständigkeit (12+ Jahre) 46.000 € bis 62.000 €.27.000 €62.000 €Berufseinstieg0–2 Jahre31.000 €Mit Erfahrung2–6 Jahre38.000 €Vorarbeiter / Spezialis…6–12 Jahre47.000 €Meister / Polier / Selb…12+ Jahre62.000 €
Gehaltsspannen als Zimmerer nach Karrierestufe – von 27.000 € auf der Einstiegsstufe bis 62.000 € auf der obersten der 4 Stufen. Jahresbrutto, Datenstand 2026.
  1. 1

    Berufseinstieg (Geselle)

    27.000 €31.000 €
    0–2 Jahre

    Mitarbeit auf der Baustelle unter Anleitung, Ausführung grundlegender Zimmererarbeiten wie Dachstühle und Holzkonstruktionen.

  2. 2

    Mit Erfahrung

    30.000 €38.000 €
    2–6 Jahre

    Selbstständige Ausführung anspruchsvoller Holzbauarbeiten, teils mit Montageeinsätzen und entsprechenden Zulagen.

  3. 3

    Vorarbeiter / Spezialist Holzbau

    37.000 €47.000 €
    6–12 Jahre

    Fachliche Verantwortung als Vorarbeiter oder Spezialist für Holzbau- und Fertighauskonstruktionen.

  4. 4

    Meister / Polier / Selbstständigkeit

    46.000 €62.000 €
    12+ Jahre

    Nach Meisterprüfung Übernahme von Bauleitung, Ausbildung von Lehrlingen oder Führung eines eigenen Betriebs.

Die Meisterprüfung ist der klassische Aufstiegsweg im Zimmererhandwerk und eröffnet sowohl Führungspositionen als Polier oder Bauleiter als auch den Schritt in die Selbstständigkeit, die in diesem Gewerk traditionell weit verbreitet ist. Der anhaltende Trend zum nachhaltigen Bauen mit Holz sorgt zusätzlich für eine hohe Nachfrage nach spezialisierten Fachkräften im Holzbau.

Von den 46.590 € brutto bleibt je nach Steuerklasse, Bundesland und Kirchensteuer ein sehr unterschiedlicher Nettobetrag übrig. Wie viel es im eigenen Fall ist, rechnet der Netto-Rechner für das Zimmerer-Gehalt aus – für die Einstiegsstufe ab 27.000 € genauso wie für die oberste Stufe bis 62.000 €.

Häufige Fragen zum Beruf Zimmerer

Was verdient ein Zimmerer zum Berufseinstieg?
Nach der Gesellenprüfung liegt das Einstiegsgehalt bei rund 29.000 € brutto im Jahr, zuzüglich möglicher Montage- und Erschwerniszulagen.
Wie hoch ist die Ausbildungsvergütung als Zimmerer?
Dank Bautarif zählt die Ausbildungsvergütung im Zimmererhandwerk zu den höheren im Handwerk und steigt von etwa 800–950 € im ersten auf 1.400–1.600 € im dritten Lehrjahr.
Wie lässt sich als Zimmerer mehr verdienen?
Berufserfahrung, die Spezialisierung auf den Holzbau sowie die Meisterprüfung erhöhen das Gehalt spürbar, im Schnitt auf rund 37.000 € und bei Vorarbeitern oder Meistern deutlich mehr.
Lohnt sich die Selbstständigkeit als Zimmerer?
Mit Meisterbrief ist die Gründung eines eigenen Betriebs im Zimmererhandwerk verbreitet und kann bei guter Auftragslage deutlich über dem Angestelltengehalt liegen, ist aber mit unternehmerischem Risiko verbunden.
Wie sind die Zukunftsaussichten für Zimmerer?
Der Boom beim nachhaltigen Bauen mit Holz sowie der allgemeine Fachkräftemangel am Bau sorgen für eine sehr gute Auftrags- und Beschäftigungslage in diesem Beruf.

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