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Branche Bauwesen · Rang 127 von 174

Dachdecker: Gehalt & Verdienst 2026

46.240 € brutto im Jahr, 17 % unter dem Median aller erfassten Berufe (55.881 €). Zwischen Einstieg (28.000 €) und oberster Karrierestufe (60.000 €) liegt mehr als das 2,1-Fache.

Zuletzt aktualisiert:

Durchschnitt
46.240 €
brutto / Jahr
Median
42.983 €
brutto / Jahr
Einstieg
28.000 €
Berufseinstieg
Mit Erfahrung
46.000 €
Senior-Level

Wie viel verdient man als Dachdecker? 46.240 € im Jahr

Was verdient ein Dachdecker? Gehaltsdaten, Ausbildungsvergütung und Verdienstentwicklung im Dachdeckerhandwerk.

Mit 46.240 € im Jahr liegt der Beruf auf Rang 127 von 174 – 17 % unter dem Median aller hier erfassten Berufe von 55.881 €. 27 % der Berufe verdienen weniger. Innerhalb der Branche Bauwesen ist das Rang 9 von 9, 6 % unter dem Branchenmedian von 49.145 €. Über die Karriere hinweg verschiebt sich die Zahl deutlich: von 28.000 € auf der Einstiegsstufe auf bis zu 60.000 € auf der obersten der 4 Stufen – ein Zuwachs von 114 %.

Dachdecker in der Branche Bauwesen: Rang 9 von 9

Dachdecker im Gehaltsvergleich mit 6 verwandten BerufenDurchschnittsgehalt als Dachdecker im Vergleich: Kranführer 56.073 €; Bauzeichner 50.688 €; Gerüstbauer 49.145 €; Straßenbauer 47.465 €; Zimmerer 46.590 €; Maurer 46.410 €; Dachdecker 46.240 €.46.240 €56.073 €Kranführer56.073 €Bauzeichner50.688 €Gerüstbauer49.145 €Straßenbauer47.465 €Zimmerer46.590 €Maurer46.410 €Dachdecker46.240 €
Dachdecker im Vergleich: Branche Bauwesen 46.240 € gegenüber 56.073 € für Kranführer an der Spitze und 46.240 € für Dachdecker am unteren Ende der Gruppe. Durchschnittliches Jahresbrutto; die Achse beginnt nicht bei null.

Ausbildung zum Dachdecker: Dauer, Zugang und Vergütung

Dauer
3 Jahre (duale Ausbildung, bei guten Leistungen verkürzbar)
Zugang
rechtlich keine Vorgabe – Betriebe stellen in der Praxis meist mit Hauptschulabschluss ein
Vergütung
ca. 700 € (1. Ausbildungsjahr) bis 1.500 € (3. Ausbildungsjahr), abhängig vom Tarifgebiet

Der Zugang zum Dachdeckerhandwerk erfolgt klassischerweise über eine duale Ausbildung, die praktische Arbeit im Betrieb mit Theorie in der Berufsschule verbindet. Dachdecker decken Steildächer ein, dichten Flachdächer ab, kümmern sich um Dämmung und Klempnerarbeiten und übernehmen zunehmend die Montage von Photovoltaikanlagen. Die Ausbildung schließt mit der Gesellenprüfung vor der Handwerkskammer ab.

Nach bestandener Prüfung steigen Gesellen in der Regel direkt in den Beruf ein und arbeiten zunächst im Team unter Anleitung erfahrener Kollegen. Wer sich fachlich weiterentwickeln möchte, kann die Meisterprüfung ablegen, eine Techniker-Weiterbildung anschließen oder sich auf Teilbereiche wie Abdichtungstechnik, Klempnerarbeiten oder Reetdächer spezialisieren.

Vom Einstieg zur Spitzenposition: 114 % Zuwachs als Dachdecker

Das Gehalt von Dachdeckern hängt stark von Tarifbindung, Betriebsgröße und handwerklicher Spezialisierung ab; Zulagen für Höhenarbeit, Montageeinsätze und Erschwernisse können das Grundgehalt zusätzlich aufbessern.

Gehaltsentwicklung als Dachdecker: 28.000 € bis 60.000 €Gehaltsspannen als Dachdecker nach Karrierestufe: Berufseinstieg (Geselle) (0–2 Jahre) 28.000 € bis 32.000 €; Mit Berufserfahrung (2–6 Jahre) 32.000 € bis 38.000 €; Erfahrener Geselle / Vorarbeiter (6–12 Jahre) 38.000 € bis 46.000 €; Meister / Polier / Selbstständigkeit (12+ Jahre) 46.000 € bis 60.000 €.28.000 €60.000 €Berufseinstieg0–2 Jahre32.000 €Mit Berufserfahrung2–6 Jahre38.000 €Erfahrener Geselle / Vo…6–12 Jahre46.000 €Meister / Polier / Selb…12+ Jahre60.000 €
Gehaltsspannen als Dachdecker nach Karrierestufe – von 28.000 € auf der Einstiegsstufe bis 60.000 € auf der obersten der 4 Stufen. Jahresbrutto, Datenstand 2026.
  1. 1

    Berufseinstieg (Geselle)

    28.000 €32.000 €
    0–2 Jahre

    Mitarbeit im Team bei Eindeckung und Abdichtung, zunächst unter Anleitung erfahrener Gesellen.

  2. 2

    Mit Berufserfahrung

    32.000 €38.000 €
    2–6 Jahre

    Selbstständige Ausführung von Dach- und Abdichtungsarbeiten auf wechselnden Baustellen.

  3. 3

    Erfahrener Geselle / Vorarbeiter

    38.000 €46.000 €
    6–12 Jahre

    Verantwortung für Baustellenabläufe sowie Anleitung von Auszubildenden und kleineren Teams.

  4. 4

    Meister / Polier / Selbstständigkeit

    46.000 €60.000 €
    12+ Jahre

    Betriebsleitung, Kalkulation und Kundenakquise oder Führung eines eigenen Dachdeckerbetriebs.

Die Weiterbildung zum Dachdeckermeister oder zum Techniker eröffnet den Weg in Bauleitung, Kalkulation oder die Selbstständigkeit mit eigenem Betrieb, während die energetische Sanierung und die Montage von Photovoltaikanlagen zusätzliche Verdienstchancen bieten. Wer in tarifgebundenen Betrieben oder in Regionen mit hoher Bauaktivität arbeitet, profitiert außerdem von besseren Stundenlöhnen und Montagezulagen.

Von den 46.240 € brutto bleibt je nach Steuerklasse, Bundesland und Kirchensteuer ein sehr unterschiedlicher Nettobetrag übrig. Wie viel es im eigenen Fall ist, rechnet der Netto-Rechner für das Dachdecker-Gehalt aus – für die Einstiegsstufe ab 28.000 € genauso wie für die oberste Stufe bis 60.000 €.

Häufige Fragen zum Beruf Dachdecker

Was verdient ein Dachdecker zum Berufseinstieg?
Berufseinsteiger nach der Gesellenprüfung verdienen im Schnitt rund 28.000 € brutto im Jahr. Je nach Region, Tarifbindung und Betriebsgröße sind auch etwas höhere Einstiegsgehälter möglich.
Wie lässt sich das Gehalt als Dachdecker steigern?
Der klassische Weg führt über die Meisterprüfung oder eine Techniker-Weiterbildung, die den Zugang zu Vorarbeiter- oder Polierpositionen öffnet. Auch Spezialisierungen etwa auf Photovoltaik-Montage oder Abdichtungstechnik sowie der Wechsel in einen tarifgebundenen Betrieb wirken sich positiv aus.
In welchen Betrieben verdienen Dachdecker am meisten?
Größere, tarifgebundene Bauunternehmen sowie Betriebe in Regionen mit hoher Bautätigkeit zahlen in der Regel besser als kleine Handwerksbetriebe auf dem Land. Zulagen für Montageeinsätze und Erschwernisse können das Gehalt zusätzlich erhöhen.
Ist der Beruf des Dachdeckers zukunftssicher?
Ja, der Bedarf an energetischer Gebäudesanierung und die Montage von Photovoltaikanlagen sorgen für stabile Nachfrage. Zugleich herrscht im Handwerk ein spürbarer Fachkräftemangel, was die Jobaussichten und Verdienstchancen für Gesellen verbessert.
Wie hoch ist die Ausbildungsvergütung als Dachdecker?
Die Vergütung während der dreijährigen Ausbildung steigt von rund 700 € im ersten auf etwa 1.500 € im dritten Lehrjahr, abhängig vom jeweiligen Tarifgebiet.

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