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Branche Bauwesen · Rang 119 von 174

Straßenbauer: Gehalt & Verdienst 2026

47.465 € brutto im Jahr, 15 % unter dem Median aller erfassten Berufe (55.881 €). Zwischen Einstieg (29.000 €) und oberster Karrierestufe (60.000 €) liegt mehr als das 2,1-Fache.

Zuletzt aktualisiert:

Durchschnitt
47.465 €
brutto / Jahr
Median
45.257 €
brutto / Jahr
Einstieg
29.000 €
Berufseinstieg
Mit Erfahrung
47.000 €
Senior-Level

Wie viel verdient man als Straßenbauer? 47.465 € im Jahr

Gehalt als Straßenbauer: Ausbildungsvergütung, Einstiegsgehalt und Verdienstmöglichkeiten im Straßenbau.

Mit 47.465 € im Jahr liegt der Beruf auf Rang 119 von 174 – 15 % unter dem Median aller hier erfassten Berufe von 55.881 €. 32 % der Berufe verdienen weniger. Innerhalb der Branche Bauwesen ist das Rang 6 von 9, 3 % unter dem Branchenmedian von 49.145 €. Über die Karriere hinweg verschiebt sich die Zahl deutlich: von 29.000 € auf der Einstiegsstufe auf bis zu 60.000 € auf der obersten der 4 Stufen – ein Zuwachs von 107 %.

Straßenbauer in der Branche Bauwesen: Rang 6 von 9

Straßenbauer im Gehaltsvergleich mit 6 verwandten BerufenDurchschnittsgehalt als Straßenbauer im Vergleich: Kranführer 56.073 €; Bauzeichner 50.688 €; Gerüstbauer 49.145 €; Straßenbauer 47.465 €; Zimmerer 46.590 €; Maurer 46.410 €; Dachdecker 46.240 €.46.240 €56.073 €Kranführer56.073 €Bauzeichner50.688 €Gerüstbauer49.145 €Straßenbauer47.465 €Zimmerer46.590 €Maurer46.410 €Dachdecker46.240 €
Straßenbauer im Vergleich: Branche Bauwesen 47.465 € gegenüber 56.073 € für Kranführer an der Spitze und 46.240 € für Dachdecker am unteren Ende der Gruppe. Durchschnittliches Jahresbrutto; die Achse beginnt nicht bei null.

Ausbildung zum Straßenbauer: Dauer, Zugang und Vergütung

Dauer
3 Jahre (duale Ausbildung)
Zugang
rechtlich keine Vorgabe – Betriebe stellen überwiegend mit Hauptschulabschluss ein
Vergütung
ca. 950 € (1. Ausbildungsjahr) bis 1.750 € (3. Ausbildungsjahr), je nach Tarifgebiet im Bauhauptgewerbe

Der Einstieg erfolgt über eine duale Ausbildung zum Straßenbauer bzw. zur Straßenbauerin, die Bau- und Tiefbaukenntnisse mit dem fachgerechten Aufbau von Straßen, Wegen und Plätzen verbindet. Auszubildende lernen den Neu- und Umbau von Verkehrsflächen, den Einbau von Asphalt und Pflaster sowie den Umgang mit Baumaschinen und schließen mit der Gesellenprüfung vor der zuständigen Kammer ab.

Nach der Ausbildung arbeiten Straßenbauer meist direkt auf wechselnden Baustellen im Straßen- und Tiefbau. Wer sich weiterqualifiziert, kann die Meisterprüfung ablegen oder eine Techniker-Weiterbildung anschließen und damit den Weg in die Bauleitung einschlagen.

Vom Einstieg zur Spitzenposition: 107 % Zuwachs als Straßenbauer

Straßenbauer profitieren von der vergleichsweise starken Tarifbindung im Bauhauptgewerbe; das Gehalt steigt mit Berufserfahrung, Verantwortung als Kolonnenführer und zusätzlichen Kenntnissen im Asphalt- oder Pflasterbau.

Gehaltsentwicklung als Straßenbauer: 29.000 € bis 60.000 €Gehaltsspannen als Straßenbauer nach Karrierestufe: Berufseinstieg (Geselle) (0–2 Jahre) 29.000 € bis 33.000 €; Mit Berufserfahrung (2–6 Jahre) 33.000 € bis 39.000 €; Erfahrener Facharbeiter / Kolonnenführer (6–12 Jahre) 39.000 € bis 47.000 €; Polier / Meister / Bauleitung (12+ Jahre) 47.000 € bis 60.000 €.29.000 €60.000 €Berufseinstieg0–2 Jahre33.000 €Mit Berufserfahrung2–6 Jahre39.000 €Erfahrener Facharbeiter…6–12 Jahre47.000 €Polier / Meister / Baul…12+ Jahre60.000 €
Gehaltsspannen als Straßenbauer nach Karrierestufe – von 29.000 € auf der Einstiegsstufe bis 60.000 € auf der obersten der 4 Stufen. Jahresbrutto, Datenstand 2026.
  1. 1

    Berufseinstieg (Geselle)

    29.000 €33.000 €
    0–2 Jahre

    Mitarbeit im Bautrupp beim Neu- und Umbau von Straßen, Wegen und Plätzen.

  2. 2

    Mit Berufserfahrung

    33.000 €39.000 €
    2–6 Jahre

    Selbstständige Ausführung von Asphalt-, Pflaster- und Erdbauarbeiten.

  3. 3

    Erfahrener Facharbeiter / Kolonnenführer

    39.000 €47.000 €
    6–12 Jahre

    Fachliche Leitung kleinerer Trupps und Koordination der Bauausführung vor Ort.

  4. 4

    Polier / Meister / Bauleitung

    47.000 €60.000 €
    12+ Jahre

    Verantwortung für Baustellenorganisation, Personaleinsatz und Termine.

Der anhaltende Investitionsbedarf in Straßen-, Verkehrs- und Infrastrukturprojekte sichert dem Straßenbau eine stabile Auftragslage; wer sich zum Polier oder Meister weiterbildet oder sich auf Spezialgebiete wie Asphalt- oder Pflasterbautechnik konzentriert, kann sein Gehalt deutlich steigern. Auch der Wechsel zu einem großen, tarifgebundenen Bauunternehmen oder in eine Region mit hoher Bautätigkeit wirkt sich positiv auf den Verdienst aus.

Von den 47.465 € brutto bleibt je nach Steuerklasse, Bundesland und Kirchensteuer ein sehr unterschiedlicher Nettobetrag übrig. Wie viel es im eigenen Fall ist, rechnet der Netto-Rechner für das Straßenbauer-Gehalt aus – für die Einstiegsstufe ab 29.000 € genauso wie für die oberste Stufe bis 60.000 €.

Häufige Fragen zum Beruf Straßenbauer

Mit welchem Gehalt kann man als Straßenbauer starten?
Nach der Ausbildung liegt das Einstiegsgehalt bei rund 29.000 € brutto im Jahr. In tarifgebundenen Betrieben des Bauhauptgewerbes kann der Einstieg auch etwas darüber liegen.
Wie kann ich als Straßenbauer mehr verdienen?
Die Weiterbildung zum Polier oder Meister ist der klassische Weg zu mehr Verantwortung und Gehalt. Auch Spezialwissen im Asphalteinbau oder Pflasterbau sowie der Wechsel zu einem größeren, tarifgebundenen Unternehmen zahlen sich aus.
In welchen Bereichen verdienen Straßenbauer am meisten?
Große Bauunternehmen mit öffentlichen Infrastrukturaufträgen sowie Betriebe in Ballungsräumen und wirtschaftsstarken Regionen zahlen in der Regel überdurchschnittlich. Führungspositionen als Polier oder Meister heben das Gehalt zusätzlich auf bis zu 60.000 € und mehr.
Wie sind die Zukunftsaussichten im Straßenbau?
Sehr gut: Der Erhalt und Ausbau der Straßen- und Verkehrsinfrastruktur ist ein Dauerauftrag, und im Bauhauptgewerbe fehlen vielerorts Fachkräfte. Das sorgt für sichere Beschäftigung und gute Verdienstmöglichkeiten.
Wie hoch ist die Ausbildungsvergütung im Straßenbau?
Im Bauhauptgewerbe gehört die Ausbildungsvergütung zu den höheren im Handwerk und steigt von etwa 950 € im ersten auf rund 1.750 € im dritten Lehrjahr.

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