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Branche Verwaltung · Rang 99 von 174

Berufssoldat: Gehalt & Verdienst 2026

52.000 € brutto im Jahr – Rang 99 von 174 und damit nah am Median aller erfassten Berufe (55.881 €). Zwischen Einstieg (34.000 €) und oberster Karrierestufe (98.000 €) liegt mehr als das 2,9-Fache.

Zuletzt aktualisiert:

Durchschnitt
52.000 €
brutto / Jahr
Median
48.000 €
brutto / Jahr
Einstieg
34.000 €
Berufseinstieg
Mit Erfahrung
72.000 €
Senior-Level

Berufssoldat-Gehalt im Vergleich: 52.000 € pro Jahr

Gehalt als Berufssoldat: Besoldung bei der Bundeswehr vom Mannschaftsdienstgrad bis zum Stabsoffizier, inklusive Zulagen für Auslandseinsätze. Die Besoldung ist bundesweit einheitlich geregelt.

Mit 52.000 € im Jahr liegt der Beruf auf Rang 99 von 174 – 7 % unter dem Median aller hier erfassten Berufe von 55.881 €. 43 % der Berufe verdienen weniger. Innerhalb der Branche Verwaltung ist das Rang 11 von 17, 9 % unter dem Branchenmedian von 56.844 €. Über die Karriere hinweg verschiebt sich die Zahl deutlich: von 34.000 € auf der Einstiegsstufe auf bis zu 98.000 € auf der obersten der 4 Stufen – ein Zuwachs von 188 %.

Berufssoldat in der Branche Verwaltung: Rang 11 von 17

Berufssoldat im Gehaltsvergleich mit 6 verwandten BerufenDurchschnittsgehalt als Berufssoldat im Vergleich: Recruiter 57.108 €; Feuerwehrmann 56.844 €; Sekretärin (Quereinsteiger) 52.191 €; Berufssoldat 52.000 €; Verwaltungsfachangestellter 51.420 €; Datenpflege Mitarbeiter 49.107 €; Bürokraft 47.437 €.47.437 €57.108 €Recruiter57.108 €Feuerwehrmann56.844 €Sekretärin (Quereinsteige…52.191 €Berufssoldat52.000 €Verwaltungsfachangestellt…51.420 €Datenpflege Mitarbeiter49.107 €Bürokraft47.437 €
Berufssoldat im Vergleich: Branche Verwaltung – 52.000 € gegenüber 57.108 € für Recruiter an der Spitze und 47.437 € für Bürokraft am unteren Ende der Gruppe. Durchschnittliches Jahresbrutto; die Achse beginnt nicht bei null.

Ausbildung oder Studium – zwei Wege zum Berufssoldat

Dauer
Mannschaft/Unteroffizier: mehrmonatige bis zweijährige Lehrgänge; Offizier: rund 3 Jahre Studium an einer Universität der Bundeswehr
Zugang
Mannschaft: kein gesetzlich vorgeschriebener Schulabschluss (i. d. R. Hauptschul- oder mittlerer Abschluss); Offizier: (Fach-)Abitur und Eignungsauswahlverfahren der Bundeswehr
Vergütung
kein klassisches Azubi-Gehalt: Bezahlung erfolgt ab Diensteintritt nach Besoldungstabelle; der Einstieg liegt für Mannschaftsdienstgrade inklusive Zulagen bei rund 2.000 bis 2.400 € brutto im Monat, hinzu kommen freie Unterkunft und Verpflegung

Der Weg in die Bundeswehr führt über zwei unterschiedliche Laufbahnen: Wer als Mannschaftsdienstgrad oder in der Unteroffizierslaufbahn beginnt, durchläuft nach der Grundausbildung truppengattungsspezifische Lehrgänge und kann sich über mehrjährige Verpflichtungszeiten zum Berufssoldaten entwickeln. Für die Offizierslaufbahn ist dagegen ein (Fach-)Abitur Voraussetzung; angehende Offiziere absolvieren während ihrer Dienstzeit ein rund dreijähriges Studium an einer der beiden Universitäten der Bundeswehr in Hamburg oder München und werden dabei bereits voll besoldet.

Der Status als Berufssoldat wird erst nach einer Mindestverpflichtungszeit als Soldat auf Zeit und auf Antrag verliehen; er sichert im Gegensatz zur befristeten Verpflichtung eine Verwendung bis zur gesetzlichen Altersgrenze. Voraussetzung sind neben fachlicher Eignung auch gesundheitliche und charakterliche Anforderungen, die im mehrstufigen Auswahlverfahren der Bundeswehr geprüft werden.

Vom Einstieg zur Spitzenposition: 188 % Zuwachs als Berufssoldat

Das Gehalt von Berufssoldaten richtet sich nach den bundeseinheitlichen Besoldungsgruppen (A- und B-Besoldung) und damit nach Dienstgrad und Laufbahn, nicht nach Verhandlung oder Arbeitgeber. Entscheidend für den Verdienst sind vor allem die gewählte Laufbahn (Mannschaft, Unteroffizier oder Offizier), die Beförderung in höhere Dienstgrade sowie steuerfreie Zulagen etwa für Auslandseinsätze oder besondere Verwendungen.

Gehaltsentwicklung als Berufssoldat: 34.000 € bis 98.000 €Gehaltsspannen als Berufssoldat nach Karrierestufe: Mannschaft / Unteroffizier (0–2 Jahre) 34.000 € bis 42.000 €; Unteroffizier mit Erfahrung / Leutnant (2–8 Jahre) 42.000 € bis 55.000 €; Hauptmann / Stabsoffizier-Einstieg (8–15 Jahre) 55.000 € bis 75.000 €; Stabsoffizier (Major bis Oberst) (15+ Jahre) 75.000 € bis 98.000 €.34.000 €98.000 €Mannschaft / Unteroffiz…0–2 Jahre42.000 €Unteroffizier mit Erfah…2–8 Jahre55.000 €Hauptmann / Stabsoffizi…8–15 Jahre75.000 €Stabsoffizier15+ Jahre98.000 €
Gehaltsspannen als Berufssoldat nach Karrierestufe – von 34.000 € auf der Einstiegsstufe bis 98.000 € auf der obersten der 4 Stufen. Jahresbrutto, Datenstand 2026.
  1. 1

    Mannschaft / Unteroffizier

    34.000 € – 42.000 €
    0–2 Jahre

    Einstieg als Mannschaftsdienstgrad oder Unteroffizier nach der Grundausbildung, Besoldungsgruppe A5 bis A7, erste Verwendung in der Truppe.

  2. 2

    Unteroffizier mit Erfahrung / Leutnant

    42.000 € – 55.000 €
    2–8 Jahre

    Aufstieg als Feldwebel bzw. Fachunteroffizier oder Einstieg als Leutnant nach abgeschlossenem Offiziersstudium, Besoldungsgruppe A8 bis A11.

  3. 3

    Hauptmann / Stabsoffizier-Einstieg

    55.000 € – 75.000 €
    8–15 Jahre

    Übernahme von Zug- oder Kompanieführung als Hauptmann bzw. erste Stabsoffiziersverwendung, Besoldungsgruppe A12 bis A13.

  4. 4

    Stabsoffizier (Major bis Oberst)

    75.000 € – 98.000 €
    15+ Jahre

    Führungsverantwortung in Stäben oder als Bataillons- bzw. Regimentskommandeur, Besoldungsgruppe A14 bis A16.

Da die Besoldung bundesweit einheitlich geregelt ist, spielen regionale Unterschiede kaum eine Rolle – wohl aber die Wahl der Laufbahn und die Spezialisierung, etwa als Pilot, Sanitätsoffizier oder in technischen Verwendungen, die zusätzliche Zulagen und oft schnellere Beförderungswege mit sich bringen können. Den größten Sprung im Einkommen bringt der Wechsel von der Mannschafts- oder Unteroffizierslaufbahn in die Offizierslaufbahn sowie spätere Verwendungen als Stabsoffizier in Führungs- oder Stabsfunktionen; hinzu kommen steuerfreie Auslandsverwendungszulagen, die bei Einsätzen mehrere Hundert bis Tausend Euro im Monat ausmachen können.

Von den 52.000 € brutto bleibt je nach Steuerklasse, Bundesland und Kirchensteuer ein sehr unterschiedlicher Nettobetrag übrig. Wie viel es im eigenen Fall ist, rechnet der Netto-Rechner für das Berufssoldat-Gehalt aus – für die Einstiegsstufe ab 34.000 € genauso wie für die oberste Stufe bis 98.000 €.

Häufige Fragen zum Beruf Berufssoldat

Was verdient ein Berufssoldat zu Beginn seiner Laufbahn?
Der Einstieg liegt je nach Laufbahn bei rund 34.000 € brutto im Jahr. Offiziersanwärter starten wegen der höheren Besoldungsgruppe meist etwas oberhalb von Mannschaftsdienstgraden.
Wie lässt sich das Gehalt als Soldat steigern?
Der wichtigste Hebel ist die Beförderung in eine höhere Besoldungsgruppe, insbesondere der Wechsel von der Mannschafts- in die Unteroffiziers- oder Offizierslaufbahn. Auch Spezialverwendungen und Auslandseinsätze mit steuerfreien Zulagen erhöhen das tatsächliche Einkommen deutlich.
Gibt es beim Sold Unterschiede je nach Standort?
Nein, die Besoldung ist bundesweit einheitlich geregelt und hängt nicht vom Standort ab. Unterschiede entstehen ausschließlich durch Dienstgrad, Laufbahn und Zulagen, etwa für Auslandseinsätze.
Ist der Beruf des Berufssoldaten zukunftssicher?
Ja, die Bundeswehr hat angesichts der sicherheitspolitischen Lage einen hohen und wachsenden Personalbedarf. Der Status als Berufssoldat bietet zudem eine hohe Arbeitsplatzsicherheit bis zur Pensionsgrenze.
Welche Zulagen kommen zum Grundgehalt hinzu?
Neben dem Grundgehalt nach Besoldungstabelle gibt es unter anderem die Auslandsverwendungszulage, Erschwerniszulagen für besondere Belastungen sowie freie Unterkunft und Verpflegung in bestimmten Verwendungen.

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