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Branche Verwaltung · Rang 123 von 174

Rechtsanwaltsfachangestellter: Gehalt & Verdienst 2026

47.235 € brutto im Jahr, 15 % unter dem Median aller erfassten Berufe (55.881 €). Zwischen Einstieg (26.000 €) und oberster Karrierestufe (55.000 €) liegt mehr als das 2,1-Fache.

Zuletzt aktualisiert:

Durchschnitt
47.235 €
brutto / Jahr
Median
43.480 €
brutto / Jahr
Einstieg
27.000 €
Berufseinstieg
Mit Erfahrung
43.000 €
Senior-Level

Wie viel verdient man als Rechtsanwaltsfachangestellter? 47.235 € im Jahr

Was verdient ein Rechtsanwaltsfachangestellter? Gehaltsdaten, Ausbildungsvergütung und Verdienstmöglichkeiten in Kanzleien.

Mit 47.235 € im Jahr liegt der Beruf auf Rang 123 von 174 – 15 % unter dem Median aller hier erfassten Berufe von 55.881 €. 29 % der Berufe verdienen weniger. Innerhalb der Branche Verwaltung ist das Rang 15 von 17, 17 % unter dem Branchenmedian von 56.844 €. Über die Karriere hinweg verschiebt sich die Zahl deutlich: von 26.000 € auf der Einstiegsstufe auf bis zu 55.000 € auf der obersten der 4 Stufen – ein Zuwachs von 112 %.

Rechtsanwaltsfachangestellter in der Branche Verwaltung: Rang 15 von 17

Rechtsanwaltsfachangestellter im Gehaltsvergleich mit 6 verwandten BerufenDurchschnittsgehalt als Rechtsanwaltsfachangestellter im Vergleich: Berufssoldat 52.000 €; Verwaltungsfachangestellter 51.420 €; Datenpflege Mitarbeiter 49.107 €; Bürokraft 47.437 €; Rechtsanwaltsfachangestellter 47.235 €; Polizist 46.514 €; Zollbeamter 45.398 €.45.398 €52.000 €Berufssoldat52.000 €Verwaltungsfachangestellt…51.420 €Datenpflege Mitarbeiter49.107 €Bürokraft47.437 €Rechtsanwaltsfachangestel…47.235 €Polizist46.514 €Zollbeamter45.398 €
Rechtsanwaltsfachangestellter im Vergleich: Branche Verwaltung 47.235 € gegenüber 52.000 € für Berufssoldat an der Spitze und 45.398 € für Zollbeamter am unteren Ende der Gruppe. Durchschnittliches Jahresbrutto; die Achse beginnt nicht bei null.

Ausbildung zum Rechtsanwaltsfachangestellter: Dauer, Zugang und Vergütung

Dauer
3 Jahre (duale Ausbildung)
Zugang
rechtlich keine Vorgabe – Kanzleien bevorzugen meist einen mittleren Schulabschluss mit guten Deutschkenntnissen
Vergütung
ca. 800 € (1. Ausbildungsjahr) bis 1.050 € (3. Ausbildungsjahr), stark abhängig von der Kanzleigröße

Der Zugang erfolgt über eine duale Ausbildung von drei Jahren in einer Anwaltskanzlei, kombiniert mit Berufsschulunterricht. Anders als bei vielen anderen kaufmännischen Berufen liegt die Zuständigkeit für die Ausbildung nicht bei der IHK, sondern bei der jeweiligen Rechtsanwaltskammer. Zu den Aufgaben gehören Aktenführung, Fristenkontrolle, Mandantenkorrespondenz sowie die Kostenabrechnung nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG).

Wer zusätzlich im Notariat tätig werden möchte, kann die kombinierte Ausbildung zum/zur Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten absolvieren. Der Berufseinstieg erfolgt meist in kleinen bis mittleren Kanzleien, größere Wirtschaftskanzleien bieten häufig bessere Konditionen.

Vom Einstieg zur Spitzenposition: 112 % Zuwachs als Rechtsanwaltsfachangestellter

Das Gehalt von Rechtsanwaltsfachangestellten hängt stark von der Größe und Ausrichtung der Kanzlei ab: Große Wirtschaftskanzleien zahlen in der Regel deutlich mehr als kleine Einzelkanzleien, und eine fachliche Spezialisierung oder Weiterbildung wirkt sich zusätzlich positiv auf das Gehalt aus.

Gehaltsentwicklung als Rechtsanwaltsfachangestellter: 26.000 € bis 55.000 €Gehaltsspannen als Rechtsanwaltsfachangestellter nach Karrierestufe: Berufseinstieg (0–2 Jahre) 26.000 € bis 30.000 €; Mit Berufserfahrung (2–5 Jahre) 30.000 € bis 36.000 €; Spezialisierung (z. B. Notariat, Rechtsfachwirt) (5–10 Jahre) 36.000 € bis 45.000 €; Bürovorsteher/in (10+ Jahre) 45.000 € bis 55.000 €.26.000 €55.000 €Berufseinstieg0–2 Jahre30.000 €Mit Berufserfahrung2–5 Jahre36.000 €Spezialisierung5–10 Jahre45.000 €Bürovorsteher/in10+ Jahre55.000 €
Gehaltsspannen als Rechtsanwaltsfachangestellter nach Karrierestufe – von 26.000 € auf der Einstiegsstufe bis 55.000 € auf der obersten der 4 Stufen. Jahresbrutto, Datenstand 2026.
  1. 1

    Berufseinstieg

    26.000 €30.000 €
    0–2 Jahre

    Erste Aufgaben in Aktenführung, Fristenkontrolle und einfacher Mandantenkorrespondenz unter Anleitung.

  2. 2

    Mit Berufserfahrung

    30.000 €36.000 €
    2–5 Jahre

    Selbstständige Bearbeitung von Fristen, Kostenrechnungen nach RVG und laufender Kanzleikorrespondenz.

  3. 3

    Spezialisierung (z. B. Notariat, Rechtsfachwirt)

    36.000 €45.000 €
    5–10 Jahre

    Übernahme anspruchsvoller Aufgaben wie eigenständiger Kostenfestsetzung, häufig nach Zusatzqualifikation zum Rechtsfachwirt oder als Notarfachangestellte.

  4. 4

    Bürovorsteher/in

    45.000 €55.000 €
    10+ Jahre

    Organisatorische Leitung der Kanzlei, Personalverantwortung und Koordination des gesamten Kanzleibetriebs.

Die Fortbildung zum/zur Rechtsfachwirt/in qualifiziert für eigenverantwortliche Aufgaben wie die selbstständige Kostenfestsetzung und wird von vielen Kanzleien deutlich besser vergütet. Auch die Position als Bürovorsteher/in mit organisatorischer Verantwortung für die gesamte Kanzlei oder eine Zusatzqualifikation im Notariat eröffnen finanziell attraktive Perspektiven, insbesondere in Wirtschaftskanzleien großer Städte.

Von den 47.235 € brutto bleibt je nach Steuerklasse, Bundesland und Kirchensteuer ein sehr unterschiedlicher Nettobetrag übrig. Wie viel es im eigenen Fall ist, rechnet der Netto-Rechner für das Rechtsanwaltsfachangestellter-Gehalt aus – für die Einstiegsstufe ab 26.000 € genauso wie für die oberste Stufe bis 55.000 €.

Häufige Fragen zum Beruf Rechtsanwaltsfachangestellter

Was verdient ein Rechtsanwaltsfachangestellter am Anfang?
Der Einstieg liegt bei rund 27.000 € brutto im Jahr, wobei große Wirtschaftskanzleien tendenziell mehr zahlen als kleine Kanzleien.
Wie viel verdient man mit der Fortbildung zum Rechtsfachwirt?
Rechtsfachwirte übernehmen anspruchsvollere und eigenverantwortlichere Aufgaben und verdienen dadurch spürbar mehr als Berufseinsteiger. Mit entsprechender Erfahrung sind 43.000 € und mehr realistisch.
In welchen Kanzleien verdienen Rechtsanwaltsfachangestellte am meisten?
Große Wirtschaftskanzleien und Kanzleien in Ballungsräumen wie Frankfurt, München oder Düsseldorf zahlen in der Regel deutlich mehr als kleine Einzelkanzleien auf dem Land.
Lohnt sich eine Spezialisierung, etwa als Notarfachangestellte?
Ja, eine Zusatzqualifikation im Notariat oder in gefragten Rechtsgebieten wie Insolvenzrecht oder gewerblichem Rechtsschutz erhöht sowohl die Verdienstchancen als auch die Jobsicherheit.
Wie sind die Zukunftsaussichten in dem Beruf?
Der Bedarf an qualifiziertem Kanzleipersonal bleibt hoch, auch wenn Software einfache Verwaltungsaufgaben zunehmend übernimmt. Wer sich fachlich weiterbildet, bleibt gefragt.

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