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Branche Verwaltung

Verwaltungsfachangestellter: Gehalt 2026

Was verdient ein Verwaltungsfachangestellter in Deutschland? Durchschnitt, Einstieg, Entwicklung nach Erfahrung sowie Unterschiede nach Bundesland und Stadt.

Zuletzt aktualisiert:

Durchschnitt
38.000 €
brutto / Jahr
Median
36.000 €
brutto / Jahr
Einstieg
30.000 €
Berufseinstieg
Mit Erfahrung
48.000 €
Senior-Level

Gehalt als Verwaltungsfachangestellter

Gehalt als Verwaltungsfachangestellter im öffentlichen Dienst: Ausbildungsvergütung, Einstiegsgehalt und Besoldung nach TVöD.

Das durchschnittliche Bruttogehalt als Verwaltungsfachangestellter liegt bei 38.000 € pro Jahr. Beim Berufseinstieg sind es rund 30.000 €, mit mehrjähriger Erfahrung bis zu 48.000 €. Typischer Zugang: Ausbildung. Berechnen Sie Ihr Nettogehalt mit dem Brutto-Netto-Rechner.

Ausbildung & Berufseinstieg

Dauer
3 Jahre (duale Ausbildung)
Zugang
rechtlich meist mittlerer Schulabschluss vorausgesetzt, gute Chancen auch mit Fachhochschulreife oder Abitur
Vergütung
ca. 1.200 € (1. Ausbildungsjahr) bis 1.320 € (3. Ausbildungsjahr) nach TVAöD

Der Zugang erfolgt über eine duale Ausbildung von drei Jahren bei einer Kommune, einem Land, dem Bund oder einem Sozialversicherungsträger. Je nach Ausbildungsbetrieb wird zwischen den Fachrichtungen Kommunal-, Landes- und Bundesverwaltung unterschieden. Inhaltlich stehen Bürgerservice, Verwaltungsrecht, Haushaltswesen und die Bearbeitung von Anträgen im Mittelpunkt.

Nach der Ausbildung erfolgt die Übernahme in der Regel unbefristet in den öffentlichen Dienst, und die Vergütung richtet sich nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD bzw. TV-L).

Karriereverlauf & Gehaltsentwicklung als Verwaltungsfachangestellter

Als Beschäftigte im öffentlichen Dienst richtet sich das Gehalt nach den Entgeltgruppen und Erfahrungsstufen des TVöD bzw. TV-L. Der Gehaltsaufstieg erfolgt planbar über Berufserfahrung und höherwertige Tätigkeiten, weniger über individuelle Verhandlung.

  1. 1

    Berufseinstieg (E5/E6)

    29.000 €33.000 €
    0–2 Jahre

    Erste Aufgaben im Bürgerservice und in der allgemeinen Sachbearbeitung unter Anleitung, Eingruppierung meist in Entgeltgruppe 5 oder 6.

  2. 2

    Mit Berufserfahrung (E6/E7)

    33.000 €41.000 €
    2–6 Jahre

    Eigenständige Sachbearbeitung in einem Fachbereich, etwa Ordnungsamt, Sozialleistungen oder Finanzverwaltung.

  3. 3

    Erfahrene Sachbearbeitung (E8/E9)

    41.000 €50.000 €
    6–12 Jahre

    Verantwortung für komplexere Verwaltungsvorgänge, häufig nach Zusatzqualifikation wie dem Verwaltungsfachwirt.

  4. 4

    Sachgebiets- oder Amtsleitung

    50.000 €62.000 €
    12+ Jahre

    Leitung eines Sachgebiets oder Fachbereichs mit Personal- und Budgetverantwortung, teils im gehobenen Dienst.

Die Weiterbildung zum/zur Verwaltungsfachwirt/in (Angestelltenlehrgang II) oder ein berufsbegleitendes Studium der öffentlichen Verwaltung ermöglichen den Aufstieg vom mittleren in den gehobenen Dienst und eine deutlich höhere Eingruppierung. Auch die Verbeamtung im mittleren bzw. gehobenen Dienst ist ein üblicher Karriereweg mit eigener Besoldungstabelle. Da TVöD und TV-L bundesweit gelten, sind regionale Gehaltsunterschiede innerhalb der Verwaltung vergleichsweise gering.

Häufig gestellte Fragen zum Berufsfeld

Was verdient ein Verwaltungsfachangestellter zum Berufseinstieg?
Direkt nach der Ausbildung liegt das Jahresgehalt bei rund 30.000 € brutto, entsprechend einer Eingruppierung in TVöD-Entgeltgruppe 5 oder 6.
Wie steigt das Gehalt im öffentlichen Dienst?
Der TVöD sieht automatische Stufenaufstiege nach Berufserfahrung vor. Wer zusätzlich zum Verwaltungsfachwirt aufsteigt oder in den gehobenen Dienst wechselt, verdient mit Erfahrung oft 48.000 € und mehr.
Verdient man als Beamter oder als Angestellter mehr in der Verwaltung?
Beamte im mittleren bzw. gehobenen Dienst erhalten eine eigene Besoldung, die bei vergleichbarem Aufgabenzuschnitt oft leicht über der tariflichen TVöD-Vergütung liegt, dafür unterscheiden sich Sonderzahlungen und Abzüge.
Gibt es regionale Gehaltsunterschiede in der Verwaltung?
Da TVöD bzw. TV-L bundesweit einheitlich gelten, sind die Unterschiede gering. Lediglich einzelne Kommunen zahlen zusätzliche Ballungsraumzulagen.
Wie sicher ist der Beruf des Verwaltungsfachangestellten?
Der öffentliche Dienst gilt als besonders krisensicher, und durch den demografisch bedingten Personalbedarf in Behörden sind die Zukunftsaussichten sehr gut.

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