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Branche Verwaltung · Rang 102 von 174

Verwaltungsfachangestellter: Gehalt & Verdienst 2026

51.420 € brutto im Jahr – Rang 102 von 174 und damit nah am Median aller erfassten Berufe (55.881 €). Zwischen Einstieg (29.000 €) und oberster Karrierestufe (62.000 €) liegt mehr als das 2,1-Fache.

Zuletzt aktualisiert:

Durchschnitt
51.420 €
brutto / Jahr
Median
49.658 €
brutto / Jahr
Einstieg
30.000 €
Berufseinstieg
Mit Erfahrung
48.000 €
Senior-Level

Verwaltungsfachangestellter-Gehalt im Vergleich: 51.420 € pro Jahr

Gehalt als Verwaltungsfachangestellter im öffentlichen Dienst: Ausbildungsvergütung, Einstiegsgehalt und Besoldung nach TVöD.

Mit 51.420 € im Jahr liegt der Beruf auf Rang 102 von 174 – 8 % unter dem Median aller hier erfassten Berufe von 55.881 €. 42 % der Berufe verdienen weniger. Innerhalb der Branche Verwaltung ist das Rang 12 von 17, 10 % unter dem Branchenmedian von 56.844 €. Über die Karriere hinweg verschiebt sich die Zahl deutlich: von 29.000 € auf der Einstiegsstufe auf bis zu 62.000 € auf der obersten der 4 Stufen – ein Zuwachs von 114 %.

Verwaltungsfachangestellter in der Branche Verwaltung: Rang 12 von 17

Verwaltungsfachangestellter im Gehaltsvergleich mit 6 verwandten BerufenDurchschnittsgehalt als Verwaltungsfachangestellter im Vergleich: Feuerwehrmann 56.844 €; Sekretärin (Quereinsteiger) 52.191 €; Berufssoldat 52.000 €; Verwaltungsfachangestellter 51.420 €; Datenpflege Mitarbeiter 49.107 €; Bürokraft 47.437 €; Rechtsanwaltsfachangestellter 47.235 €.47.235 €56.844 €Feuerwehrmann56.844 €Sekretärin (Quereinsteige…52.191 €Berufssoldat52.000 €Verwaltungsfachangestellt…51.420 €Datenpflege Mitarbeiter49.107 €Bürokraft47.437 €Rechtsanwaltsfachangestel…47.235 €
Verwaltungsfachangestellter im Vergleich: Branche Verwaltung 51.420 € gegenüber 56.844 € für Feuerwehrmann an der Spitze und 47.235 € für Rechtsanwaltsfachangestellter am unteren Ende der Gruppe. Durchschnittliches Jahresbrutto; die Achse beginnt nicht bei null.

Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellter: Dauer, Zugang und Vergütung

Dauer
3 Jahre (duale Ausbildung)
Zugang
rechtlich meist mittlerer Schulabschluss vorausgesetzt, gute Chancen auch mit Fachhochschulreife oder Abitur
Vergütung
ca. 1.200 € (1. Ausbildungsjahr) bis 1.320 € (3. Ausbildungsjahr) nach TVAöD

Der Zugang erfolgt über eine duale Ausbildung von drei Jahren bei einer Kommune, einem Land, dem Bund oder einem Sozialversicherungsträger. Je nach Ausbildungsbetrieb wird zwischen den Fachrichtungen Kommunal-, Landes- und Bundesverwaltung unterschieden. Inhaltlich stehen Bürgerservice, Verwaltungsrecht, Haushaltswesen und die Bearbeitung von Anträgen im Mittelpunkt.

Nach der Ausbildung erfolgt die Übernahme in der Regel unbefristet in den öffentlichen Dienst, und die Vergütung richtet sich nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD bzw. TV-L).

Vom Einstieg zur Spitzenposition: 114 % Zuwachs als Verwaltungsfachangestellter

Als Beschäftigte im öffentlichen Dienst richtet sich das Gehalt nach den Entgeltgruppen und Erfahrungsstufen des TVöD bzw. TV-L. Der Gehaltsaufstieg erfolgt planbar über Berufserfahrung und höherwertige Tätigkeiten, weniger über individuelle Verhandlung.

Gehaltsentwicklung als Verwaltungsfachangestellter: 29.000 € bis 62.000 €Gehaltsspannen als Verwaltungsfachangestellter nach Karrierestufe: Berufseinstieg (E5/E6) (0–2 Jahre) 29.000 € bis 33.000 €; Mit Berufserfahrung (E6/E7) (2–6 Jahre) 33.000 € bis 41.000 €; Erfahrene Sachbearbeitung (E8/E9) (6–12 Jahre) 41.000 € bis 50.000 €; Sachgebiets- oder Amtsleitung (12+ Jahre) 50.000 € bis 62.000 €.29.000 €62.000 €Berufseinstieg0–2 Jahre33.000 €Mit Berufserfahrung2–6 Jahre41.000 €Erfahrene Sachbearbeitu…6–12 Jahre50.000 €Sachgebiets- oder Amtsl…12+ Jahre62.000 €
Gehaltsspannen als Verwaltungsfachangestellter nach Karrierestufe – von 29.000 € auf der Einstiegsstufe bis 62.000 € auf der obersten der 4 Stufen. Jahresbrutto, Datenstand 2026.
  1. 1

    Berufseinstieg (E5/E6)

    29.000 €33.000 €
    0–2 Jahre

    Erste Aufgaben im Bürgerservice und in der allgemeinen Sachbearbeitung unter Anleitung, Eingruppierung meist in Entgeltgruppe 5 oder 6.

  2. 2

    Mit Berufserfahrung (E6/E7)

    33.000 €41.000 €
    2–6 Jahre

    Eigenständige Sachbearbeitung in einem Fachbereich, etwa Ordnungsamt, Sozialleistungen oder Finanzverwaltung.

  3. 3

    Erfahrene Sachbearbeitung (E8/E9)

    41.000 €50.000 €
    6–12 Jahre

    Verantwortung für komplexere Verwaltungsvorgänge, häufig nach Zusatzqualifikation wie dem Verwaltungsfachwirt.

  4. 4

    Sachgebiets- oder Amtsleitung

    50.000 €62.000 €
    12+ Jahre

    Leitung eines Sachgebiets oder Fachbereichs mit Personal- und Budgetverantwortung, teils im gehobenen Dienst.

Die Weiterbildung zum/zur Verwaltungsfachwirt/in (Angestelltenlehrgang II) oder ein berufsbegleitendes Studium der öffentlichen Verwaltung ermöglichen den Aufstieg vom mittleren in den gehobenen Dienst und eine deutlich höhere Eingruppierung. Auch die Verbeamtung im mittleren bzw. gehobenen Dienst ist ein üblicher Karriereweg mit eigener Besoldungstabelle. Da TVöD und TV-L bundesweit gelten, sind regionale Gehaltsunterschiede innerhalb der Verwaltung vergleichsweise gering.

Von den 51.420 € brutto bleibt je nach Steuerklasse, Bundesland und Kirchensteuer ein sehr unterschiedlicher Nettobetrag übrig. Wie viel es im eigenen Fall ist, rechnet der Netto-Rechner für das Verwaltungsfachangestellter-Gehalt aus – für die Einstiegsstufe ab 29.000 € genauso wie für die oberste Stufe bis 62.000 €.

Häufige Fragen zum Beruf Verwaltungsfachangestellter

Was verdient ein Verwaltungsfachangestellter zum Berufseinstieg?
Direkt nach der Ausbildung liegt das Jahresgehalt bei rund 30.000 € brutto, entsprechend einer Eingruppierung in TVöD-Entgeltgruppe 5 oder 6.
Wie steigt das Gehalt im öffentlichen Dienst?
Der TVöD sieht automatische Stufenaufstiege nach Berufserfahrung vor. Wer zusätzlich zum Verwaltungsfachwirt aufsteigt oder in den gehobenen Dienst wechselt, verdient mit Erfahrung oft 48.000 € und mehr.
Verdient man als Beamter oder als Angestellter mehr in der Verwaltung?
Beamte im mittleren bzw. gehobenen Dienst erhalten eine eigene Besoldung, die bei vergleichbarem Aufgabenzuschnitt oft leicht über der tariflichen TVöD-Vergütung liegt, dafür unterscheiden sich Sonderzahlungen und Abzüge.
Gibt es regionale Gehaltsunterschiede in der Verwaltung?
Da TVöD bzw. TV-L bundesweit einheitlich gelten, sind die Unterschiede gering. Lediglich einzelne Kommunen zahlen zusätzliche Ballungsraumzulagen.
Wie sicher ist der Beruf des Verwaltungsfachangestellten?
Der öffentliche Dienst gilt als besonders krisensicher, und durch den demografisch bedingten Personalbedarf in Behörden sind die Zukunftsaussichten sehr gut.

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