Polizist: Gehalt & Verdienst 2026
Was verdient ein Polizist in Deutschland? Durchschnitt, Einstieg, Entwicklung nach Erfahrung sowie Unterschiede nach Bundesland und Stadt.
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Gehalt nach Bundesland
| Bundesland | Ø Gehalt / Jahr | vs. Schnitt |
|---|---|---|
| Bayern: Polizist-Gehalt | 49.811 € | +7 % |
| Baden-Württemberg: Polizist-Gehalt | 48.036 € | +3 % |
| Hamburg: Polizist-Gehalt | 43.481 € | -6 % |
| Hessen: Polizist-Gehalt | 49.066 € | +6 % |
| Berlin: Polizist-Gehalt | 42.128 € | -9 % |
| Nordrhein-Westfalen: Polizist-Gehalt | 47.180 € | +2 % |
| Bremen: Polizist-Gehalt | 41.730 € | -10 % |
| Rheinland-Pfalz: Polizist-Gehalt | 51.437 € | +11 % |
| Niedersachsen: Polizist-Gehalt | 47.279 € | +2 % |
| Schleswig-Holstein: Polizist-Gehalt | 47.912 € | +3 % |
| Saarland: Polizist-Gehalt | 48.905 € | +5 % |
| Brandenburg: Polizist-Gehalt | 42.053 € | -10 % |
| Sachsen: Polizist-Gehalt | 39.819 € | -14 % |
| Sachsen-Anhalt: Polizist-Gehalt | 41.234 € | -11 % |
| Thüringen: Polizist-Gehalt | 38.900 € | -16 % |
| Mecklenburg-Vorpommern: Polizist-Gehalt | 39.596 € | -15 % |
Gehalt nach Stadt
| Stadt | Ø Gehalt / Jahr | vs. Schnitt |
|---|---|---|
| München: Polizist-Gehalt | 50.022 € | +8 % |
| Stuttgart: Polizist-Gehalt | 51.437 € | +11 % |
| Frankfurt am Main: Polizist-Gehalt | 48.818 € | +5 % |
| Hamburg: Polizist-Gehalt | 43.481 € | -6 % |
Gehalt als Polizist
Gehalt und Besoldung als Polizist: Verdienst im mittleren und gehobenen Dienst, Einstiegsgehalt und Zulagen im Überblick.
Das durchschnittliche Bruttogehalt als Polizist liegt bei 46.514 € pro Jahr. Beim Berufseinstieg sind es rund 38.000 €, mit mehrjähriger Erfahrung bis zu 58.000 €. Typischer Zugang: Beides. Berechnen Sie Ihr Nettogehalt mit dem Brutto-Netto-Rechner.
Ausbildung & Berufseinstieg
Der Zugang zum Polizeiberuf erfolgt heute überwiegend über ein duales Studium für den gehobenen Polizeivollzugsdienst, das mit dem Bachelor of Arts abschließt; in einigen Bundesländern gibt es daneben noch eine klassische Ausbildung für den mittleren Dienst. Voraussetzung sind neben dem passenden Schulabschluss ein bestandenes Auswahlverfahren mit Sporttest, schriftlichem Eignungstest und ärztlicher Untersuchung sowie ein einwandfreies polizeiliches Führungszeugnis.
Während der Ausbildung beziehungsweise des Studiums sind angehende Polizisten bereits Beamte auf Widerruf und erhalten Anwärterbezüge. Nach erfolgreichem Abschluss erfolgt die Übernahme in den Streifendienst, von wo aus sich zahlreiche Spezialisierungsrichtungen wie Kriminalpolizei, Bereitschaftspolizei oder Verkehrspolizei anschließen lassen.
Karriereverlauf & Gehaltsentwicklung als Polizist
Das Gehalt von Polizisten folgt der Beamtenbesoldung und steigt nicht durch klassische Gehaltsverhandlungen, sondern durch Erfahrungsstufen innerhalb der Besoldungsgruppe sowie durch Beförderungen in höhere Ämter. Zusätzlich wirken sich Zulagen für Schicht-, Wechsel- und Erschwernisdienst sowie die Besoldungstabelle des jeweiligen Bundeslandes spürbar auf das tatsächliche Einkommen aus.
- 1
Berufseinstieg (Polizeikommissar/-meister)
38.000 € – 43.000 €0–3 JahreDirekter Einsatz im Streifendienst nach Abschluss von Ausbildung oder Studium, Besoldungsgruppe A9.
- 2
Mit Erfahrung (Polizeioberkommissar)
43.000 € – 49.000 €3–8 JahreSelbstständige Sachbearbeitung, erste Sonderaufgaben oder Wechsel in ein Fachkommissariat, A9–A10.
- 3
Fachkommissar (Polizeihauptkommissar)
49.000 € – 58.000 €8–15 JahreErfahrene Sachbearbeitung, Ausbildung von Nachwuchskräften oder Spezialisierung, etwa bei der Kriminalpolizei, A11.
- 4
Führung (höherer Dienst)
58.000 € – 72.000 €15+ JahreLeitungsfunktion einer Dienststelle oder Abteilung nach Aufstieg in den höheren Dienst, A12 bis A13 und höher.
Wer im Polizeidienst weiterkommen möchte, kann über interne Aufstiegsfortbildungen vom mittleren in den gehobenen oder vom gehobenen in den höheren Dienst wechseln, was jeweils spürbare Sprünge in der Besoldung bedeutet. Zusätzlich zahlen sich Spezialisierungen bei der Kriminalpolizei, in Spezialeinheiten oder in Führungspositionen ebenso aus wie das Bundesland, da die Besoldungstabellen seit der Föderalismusreform teils deutlich voneinander abweichen.